Wintersporttrends in den Rocky Mountains
Wintersporttrends in den Rocky Mountains

Wintersporttrends in den Rocky Mountains

(Ski in Kanada)

Die Ski-Region rund um den Wintersportort Alberta im kanadischen Teil der Rocky Mountains gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Ski-Destinationen Nordamerikas. Zu den größten Vorteilen der Ski-Region Alberta gehört die natürliche Beschaffenheit des Pulverschnees, der die hiesigen Pisten und Loipen überzieht und künstliche Beschneiungen weitgehend oder sogar komplett überflüssig macht.

In den letzten Jahren haben sich in den Rocky Mountains neben den traditionellen Disziplinen Ski- und Snowboardfahren eine Reihe von neuen Wintersporttrends etabliert, die so oder in abgewandelter Form nach und nach auch von anderen Skigebieten rund um den Globus übernommen wurden. Konkrete Beispiele für diese Trends in und um Alberta sind unter anderem Skijöring, Iglu-Bau und Ski-Mountaineering.

Das Skijörung, das ursprünglich zwar vor über 100 Jahren in Skandinavien erfunden wurde, aber erst in Kanada den Durchbruch schaffte, ist in etwa mit dem Fahren auf Wasserskiern vergleichbar. Anstatt des Motorbootes lässt sich der Skifahrer von einem oder mehreren Hunden über die Piste oder Loipe ziehen, weshalb das Skijöring auch einige Elemente der traditionellen Schlittenhunderennen beinhaltet. Das Bauen von Iglus wird in Alberta von zahlreichen Veranstaltern angeboten, die die Touristen nicht nur in den fachgerechten Bau eines Iglus einweisen, sondern ihnen auch theoretische Kenntnisse über die Behausungen der Inuits an die Hand geben wollen. Zum Abschluss dieser Workshops wird in den Iglus übernachtet, die aufgrund der isolierenden Wirkung des Schnees ausreichenden Schutz vor Wind und Kälte bieten können. Beim Ski-Mountaineering handelt es sich um eine Kombination aus Ski alpin, Tiefschneefahren und Schneewandern. Bergauf geht es auf teilweise sehr anspruchsvollen Routen durch den Tiefschnee, bevor es auf gut präparierten Pisten mit rasanter Geschwindigkeit wieder talwärts geht. Diese Form der Freizeitgestaltung kann zugleich als abenteuerlich und körperlich höchst anspruchsvoll bezeichnet werden und sollte nur in Gruppen stattfinden.

Datum: 14.01.2009


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