Eiskunstlaufen
Eiskunstlaufen

Eiskunstlaufen

Als Wintersportart, aber auch als olympische Disziplin, ist Eiskunstlauf ein sehr sehenswerter Sport. Im Freizeitbereich lässt er sich hauptsächlich in den Wintermonaten ausüben. Wer sich im Sommer durch Rollschuh laufen oder Inline-Skating fit hält, ist körperlich vorbereitet für Eiskunstlauf. Im Gegensatz zum normalen Eislaufen besteht dieser Sport aus dem ausüben von Sprüngen, Figuren und rhythmisches Laufen mit musikalischer Begleitung. Dies erfordert aber viel Übung und Training. Als Anfänger sollte man keine Sprünge ausführen. Bevor man sich auf das Eis begibt, ist es wichtig, sich wie bei jeder anderen Sportart erst einmal aufzuwärmen. Das kann durch leichte Gymnastik und Knie beugen erfolgen. Die Schlittschuhe müssen genau passen und fest am Fuß sitzen. Auch der Schliff der Kufen muss kontrolliert werden. Bei stumpfen Kufen sind Stürze und Verletzungen vorprogrammiert. In größeren Städten gibt es Eissporthallen, welche für den Breitensport mit genutzt werden können. In Wintersportgebieten werden oft Kunsteisflächen angelegt oder zugefrorene Gewässer präpariert und für das Eislaufen frei gegeben. Meist ist da eine Ausleihstation für Schlittschuhe, sowie Gastronomie und Musik vorhanden. Auch Sanitäter und ein "Ruheraum" ist hier in gut geführten Wintersportgebieten zur Verfügung.

Im Profibereich umfasst Eiskunstlauf eine Einzelprüfung von Herren und Damen sowie den Paarlauf. Der Einzellauf setzte sich bis 1989 aus drei Teilen zusammen: Das sind als erstes die Pflichtfiguren. Darunter versteht man vorbestimmte Bewegungen, welche mit steigendem Schwierigkeitsgrad ausgeführt werden. Danach folgt das Kurzprogramm mit einer Dauer von 2 Minuten. Das setzt sich aus Pflichtsprüngen und- Pirouetten zusammen und wird durch selbst gewählte Musik begleitet. Abschließend folgt die Kür, welche zeitlich auf 4,5 Minuten beschränkt ist. Hier kann sich der Tänzer ohne Zwänge frei ausdrücken.


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