Torra: Sentiero Zirò, Pieve und Sant’Eusebio

File:Cimitero di Torra 01.jpg File:Cimitero di Torra 01.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Torra zwischen Obstgärten und weiten Blicken

Torra ist eine der Fraktionen des Gebiets Taio–Predaia, die zwischen Obstgärten liegen. Obstgärten sind landwirtschaftlich genutzte Flächen mit Obstbäumen und geben dem Landschaftsraum einen ländlichen Rahmen. Vom Vorplatz der Pieve di Torra reicht der Blick über die untere und mittlere Val di Non; dort sind ausgedehnte Kulturlandschaften, Dörfer und Burgen zu erkennen. Eine Kulturlandschaft umfasst vom Menschen geprägte Flächen und Siedlungsbereiche. Dörfer und Burgen erscheinen dabei als eigenständige Elemente des sichtbaren Landschaftsbildes.

Sentiero Zirò: Strecke und Aussichtspunkte

Der Sentiero Zirò verbindet den Ort Torra mit der Ortschaft Zirò und ist insgesamt 1.050 Meter lang. Die Länge von 1.050 Metern liefert für die Planung eines Spaziergangs einen konkreten Orientierungswert und kann in Tagespläne eingeordnet werden. Entlang des Weges gibt es an wichtigen Punkten einige Informationstafeln. Am Sentiero Zirò gibt es zwei Aussichtspunkte: Einer bietet Blick auf den Wasserfall des Rio Panarotta, ein weiterer eine umfassende Aussicht auf die untere Val di Non und die Brenta-Gruppe. Ein Aussichtspunkt bezeichnet eine Stelle mit einem bestimmten Blickfeld. Ein Wasserfall ist ein natürlicher Absturz von fließendem Wasser, während eine Berggruppe mehrere zusammengehörige Berge umfasst. Informationstafeln können an einem Weg Hinweise und Erläuterungen zu einem Ort oder Verlauf bündeln.

Spaziergänge und Mountainbike-Touren am Pascolo Zirò

Die Zufahrtsstraße zum Pascolo Zirò wird im Sommer und Winter für ruhige Spaziergänge sowie für Mountainbike-Touren genutzt. Ein ruhiger Spaziergang bezeichnet eine Fortbewegung zu Fuß ohne sportliche Vorgabe; eine Mountainbike-Tour erfolgt mit einem geländetauglichen Fahrrad.

Chiesa di Sant’Eusebio eremita

Die Chiesa di Sant’Eusebio eremita in Torra ist mit dem repräsentativen architektonischen Kulturgut von Predaia verbunden. Sie war ein alter Pfarrsitz und wurde im 13. Jahrhundert erwähnt. Der romanische Glockenturm der Chiesa di Sant’Eusebio in Torra gehört zur früheren Kirche. Ein Pfarrsitz war historisch der Sitz einer Pfarrei. „Romanisch“ bezeichnet eine kunst- und baugeschichtliche Epoche des Mittelalters; ein Glockenturm ist der Turm einer Kirche, in dem Glocken untergebracht sind. Die frühere kirchliche Funktion und der romanische Glockenturm gehören zu den eigenständigen historischen Bezügen der Chiesa di Sant’Eusebio eremita.

Cammino Jacopeo d’Anaunia

Die siebte Etappe des Cammino Jacopeo d’Anaunia verläuft von Vigo di Ton zum Santuario di San Romedio. Eine Etappe ist ein einzelner Abschnitt eines längeren Wegverlaufs. Eine Variante bezeichnet allgemein eine abweichende Verlaufsform innerhalb eines Weges. Die naturalistische Variante der siebten Etappe führt an der Pieve di Torra vorbei.

Weitere Orte: Penia Di Canazei, Ton, Pozza Di Fassa, Strembo, Vason, Stava, Lavis, Mattarello

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino-Südtirol.

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