Gommiswald im Winter: Skigebiet, Rickenloipe und Kulturlandschaft

File:Hofsagi-Brücke über den Ernetschwilerbach, Gommiswald SG 20220517-jag9889.jpg File:Hofsagi-Brücke über den Ernetschwilerbach, Gommiswald SG 20220517-jag9889.jpg Foto: Jag9889 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Im Winter steht in Gommiswald ein Skigebiet mit einfachen und breit angelegten Pisten im Mittelpunkt. Diese Pisten sind für Familien mit kleineren Kindern geeignet. Zum Skigebiet gehören ein 280 m langer Mastenlift mit Schleppbügeln und ein 220 m langer Ponylift.

Winterangebote

Die Rickenloipe umfasst 24 km leicht coupierte Loipen, eine 2 km lange Nachtloipe und eine 14 km lange Panorama-Wanderloipe. Zusätzlich verfügt sie über eine überwiegend flache, 3,5 km lange Anfängerstrecke durch das Moorgebiet Durschlagen, die für Skating und klassischen Langlauf geeignet ist.

Vom Bergrestaurant führt ein 3,8 km langer Schlittelweg zum Ricken. Eine als leicht eingestufte Winterwanderung zur Alp Egg umfasst 3,5 km und eine Schlittenabfahrt. Für Winterwanderungen im Umfeld von Gommiswald gelten verschneite Berge, zugefrorene Seen, malerische Landschaften und gemütliche Hütten als Naturkulisse.

Die unterschiedlichen Längen und Aktivitätsarten helfen Ihnen, die Winterangebote nach Umfang und Schwerpunkt zu vergleichen.

Landschaft und Einordnung

Gommiswald liegt etwa 4 km östlich von Uznach am Ricken, in einer sanften Hügellandschaft am Fusse des Rickenpasses und inmitten eines Naherholungsgebiets. Die südwestlich ausgerichtete Hanglage bietet Sicht auf den Zürichsee, die Linthebene und die Glarner Alpen.

Eine Höhenterrasse erstreckt sich vom Giegen über Ottenhofen und Uetliburg bis zum Kloster Berg Sion.

Kultur und Geschichte

Das Sagenbänkli-Netz in Gommiswald umfasst 15 Bänke mit QR-Codes, über die vertonte lokale Sagen angehört werden können. Alle Sagenbänkli sind zu Fuss oder mit dem Velo erreichbar. Zu ihren Standorten gehören die Kirche, Ramendingen/Port, der Englenweg und der Griessweg.

Die spätbarocke Pfarrkirche St. Jakobus gilt als das bedeutendste Kulturobjekt in der Gemeinde Gommiswald. Sie wurde ab 1789 als vollständiger Neubau anstelle einer 1497 errichteten Jakobus-Kapelle und der aus dem Jahr 1599 stammenden alten Kirche errichtet. Der Innenraum der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere erhielt 1888 während der historisierenden Umgestaltung durch August Hardegger zwei neue Altarblätter und zwei neue Altar-Obstückgemälde von Franz Vettiger.

Die Kapelle St. Felix und Regula in Uetliburg wurde 1676 errichtet. Bei ihrer Renovation im Jahr 1882 schuf Franz Vettiger ein Altarbild mit den Heiligen Felix und Regula. Uetliburg/Berg Sion in Gommiswald ist im Schweizer Inventar der schützenswerten Ortsbilder aufgeführt.

Die durch Uetliburg und Gommiswald führende Rickenstrasse war eine alte Pilgerstrasse aus Süddeutschland zum Kloster Einsiedeln. Die Klosterkirche bei Kloster Berg Sion ist tagsüber zur Anbetung geöffnet.

Weitere Aktivitäten

Die Badi Gommiswald verfügt über ein 25 m langes Schwimmbecken, 1-m- und 3-m-Sprungtürme, eine 3 m breite und 12 m lange Flächenrutschbahn sowie ein Nichtschwimmerbecken. Zum Angebot gehören ausserdem ein Beachvolleyballfeld, Tischtennis und Spielflächen für Ballspiele. Ergänzt wird die Anlage durch ein grosszügiges Kinderspielplatzangebot mit einem beschatteten Kinderplanschbecken und Kinderspielgeräten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: See-Gaster.

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