Skihotels in Stola: Langlauf und Hohe Tatra

File:Bývalá Liečebňa respiračných chorôb Štôla 25 Slovakia 3.jpg File:Bývalá Liečebňa respiračných chorôb Štôla 25 Slovakia 3.jpg Foto: Jozef Kotulič via Source, CC BY 4.0

Im Winter werden in Štôla Langlaufloipen gepflegt. Sie führen durch die Natur entlang des Flusses Poprad und bieten Ausblicke auf das Panorama der Hohen Tatra. Wenn es die Wetterbedingungen erlauben, organisiert Štôla im Februar oder März die Sportveranstaltung Štôlska lyža.

Winter und Wege

Zum Ort gehört der Lehr- und Wanderweg Batizovce–Gerlachov–Mengusovce–Štôla. Er dient der Bildung und dem Naturschutz und richtet sich an die breite Öffentlichkeit, darunter auch weniger geübte Wanderer, Kinder und ältere Menschen. Der Weg besteht aus einer großen und drei kleinen Informationstafeln. An jeder dieser Tafeln gibt es Sitzgelegenheiten mit Tisch und Bänken, einen Fahrradständer und einen Abfalleimer. Mehrere Aussichtspunkte eröffnen Blicke auf die Tatragipfel.

Der Lehr- und Wanderweg führt über markierte Wege in der Umgebung künstlicher Seen. Seine Radwege sind an das Radwegenetz unterhalb der Tatra angebunden. Damit verbindet die Route Bildungs- und Naturschutzinhalte mit ausgewiesenen Wegabschnitten, Aussichtspunkten und einer Einbindung in das regionale Radwegenetz, ohne dass diese Elemente zu einer einheitlichen Strecke mit gleicher Nutzung erklärt werden.

Weitere markierte Wanderverbindungen nach Štôla sind verzeichnet: Zwischen Vyšné Hágy und Štôla verläuft eine gelb markierte Verbindung mit den Zeitangaben 0:45/0:35. Zwischen Tatranská Polianka und Štôla ist eine grün markierte Verbindung mit den Zeitangaben 1:15/1:00 aufgeführt. Zwischen Batizovské pleso und Štôla ist eine gelb markierte Verbindung mit den Zeitangaben 3:15/2:35 verzeichnet. Zwischen Sliezsky dom und Štôla besteht eine gelb-rot markierte Verbindung mit den Zeitangaben 4:15/3:35.

Geschichte und Ortsbild

Štôla liegt im westlichen Teil des Poprader Beckens am Südhang der Hohen Tatra. Der Ort entstand an der Stelle eines ehemaligen Benediktinerklosters, das 1314 errichtet wurde. Dieses Benediktinerkloster brannte etwa 1436 während der Hussitenkriege und der Unruhen um den ungarischen Thron ab und wurde nicht wieder aufgebaut.

Die evangelische neoklassizistische Kirche in Štôla stammt aus dem Jahr 1870 und beherbergt ein Altarbild von Peter Bohúň. Meist ist sie geschlossen; Besichtigungen müssen mit dem örtlichen Pfarrer aus Mengusovce vereinbart werden.

Der Soldatenfriedhof von Štôla umfasst 296 Kriegsgräber. Als vermutlich letztes erhaltenes öffentliches Relikt des ehemaligen Klosters steht im Ort eine hölzerne Glockenstube mit Doppelkreuz und bronzener Glocke. Zum ehemaligen Kloster gehört außerdem ein Obstgarten, der bis heute mehrere Jahrhunderte alte, von Pflaumen bewachsene Feldraine bewahrt. Diese gelten als obstbauliche Rarität.

Auch traditionelle und handwerkliche Spuren sind erhalten. In Štôla gibt es noch vier traditionelle Hlemajzy, die als Getreidespeicher beziehungsweise Lagerräume dienen. Bei verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen werden lokale Handwerke präsentiert, darunter gewebte Teppiche, gekratzte und bemalte Ostereier, Holzskulpturen, bemalte Bilder und Erzeugnisse aus geblasenem Glas. Besucher können mit Herrn Kocián einen Termin in seiner Glaswerkstatt vereinbaren, bei dem er sein Handwerk präsentiert.

Ein weiteres Ortszeugnis ist ein 1929 errichtetes Holzhaus, das von dem bekannten slowakischen Architekten Dušan Jurkovič entworfen wurde.

Weitere Ziele: Vysoké Tatry, Zdiar, Strba, Liptovská Teplicka, Velký Slavkov, Poprad, Mengusovce, Vernár.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poprad.

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