Campdevànol: Wege, Kirchen und Kulturerbe
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Foto: Yliana S.P. via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Der Camí ral ramader beginnt in Campdevànol und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen beziehungsweise befahren werden.
Natur
Die Route zum Torrent de la Cabana folgt dem Bach Estiula, der auch als Torrent de la Cabana oder Ruta dels 7 Gorgs bekannt ist. Unter diesem Namen führt sie zu sieben benannten Gumpen: Gorg de la Cabana, Gorg de la Tosca, Gorg de l’Olla, Gorg de la Bauma, Gorg del forat, Gorg petit del Colomer und Gorg gran del Colomer. Für den Zugang zum Torrent de la Cabana ist eine Vorabreservierung einer Tageskarte pro Person verpflichtend.
Im August 2026 soll der Zugang zum Torrent de la Cabana vom Informationspunkt Font del Querol erfolgen, da der Zugang über den Camí Ral derzeit nicht passierbar ist. Ein weiteres Itinerar führt zu natürlichen Aussichtspunkten über das Freser-Tal und verbindet vier Kirchen in Campdevànol.
Für einen Weg am Fluss liegt der Ausgangspunkt an der Plaça de la Dansa in Campdevànol. Von dort folgt der Spazierweg dem Freser flussabwärts bis zur Font del Tòtil. Dort befinden sich ein großer überdachter Platz und ein Kinderspielplatz mit Rasenfläche. Das Centre PYRFER ist außerdem der Ausgangspunkt der aus zehn Stationen bestehenden Ruta del Ferro i l’Aigua de Campdevànol.
Kultur
Das Molí Gros, auch Molí de Baix de Campdevànol genannt, ist eine Getreidemühle aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, die mit Wasserkraft und einem vertikalen Mühlrad betrieben wurde. Das Hospital de Campdevànol ist ein modernistisches Gebäude von Joan Rubió i Bellver, einem Schüler Gaudís, und Teil des Inventars des architektonischen Kulturerbes von Katalonien. Auch das Xalet Fossas ist ein modernistisches Gebäude und gehört zu diesem Inventar.
Die Kirche Sant Llorenç ist seit 1075 im Pfarrregister des Bistums Vic verzeichnet. Von der ursprünglichen romanischen Kirche sind nur der Glockenturm und Teile der Mauern erhalten. Sant Pere d’Aüira ist seit 1150 bekannt, wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts wiederaufgebaut und am 6. Juni 1235 von Bischof Bernat Calvó von Vic geweiht. Die Kirche Sant Cristòfol stammt aus dem Jahr 1718 und wurde kürzlich wiederhergestellt.
Der romanische Teil der Brücke stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die Brücke war Teil des ehemaligen Königswegs von Ripoll in die Cerdanya. In Campdevànol stehen damit unterschiedliche historische Epochen nebeneinander: romanische Bauteile, kirchliche Zeugnisse und modernistische Architektur.
Feste und Kunst
La Gala steht für alte zeremonielle Tänze. Im Jahr 2014 wurde La Gala als „Element Festiu Patrimonial d’Interès Nacional“ anerkannt. Sie ist der Hauptakt der Festa Major del Roser und wird am dritten Sonntag im September getanzt.
Die Festa de la Sardana wird in Campdevànol seit mehr als 50 Jahren gefeiert und findet am 1. Mai statt.
Die Pinakothek Coll Bardolet verfügt über eine Sammlung von 200 Werken, die die gesamte künstlerische Laufbahn des in Campdevànol geborenen Malers widerspiegelt. Die Familien-Rallye „El agua, el hierro y el oro“ beginnt mit dem ersten Rätsel im Centre PYRFER im Molí Gros, Carrer Major 9B, 17530 Campdevànol, Girona.
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