Jiřetín Pod Jedlovou: Hotels und Unterkünfte

File:Jiřetín pod Jedlovou, stations of the cross.jpg File:Jiřetín pod Jedlovou, stations of the cross.jpg Foto: Dguendel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

In Jiřetín pod Jedlovou führt ein Skilift zur Jedlová; in der Umgebung des Berges gibt es außerdem Langlaufloipen.

Winter und Landschaft

Jiřetín pod Jedlovou liegt im westlichen Teil des Landschaftsschutzgebiets Lužické hory. Bei klarer Sicht bietet Jedlová ein Rundpanorama vom Erzgebirge bis zum Riesengebirge. Auf dem Berg wurde 1891 ein 23 Meter hoher steinerner Aussichtsturm errichtet. Der Jedlová Rope Course befindet sich auf dem Gipfel der Jedlová neben dem Aussichtsturm.

Auf Jedlová können Besucher geländetaugliche Tretroller mieten und auf einer von fünf Strecken zur unteren Liftstation fahren. Die Mountaincarts auf Jedlová sind für Kinder und Erwachsene vorgesehen. Die 9,4 Kilometer lange Route „Okolím Jiřetína pod Jedlovou“ beginnt am Marktplatz, führt über den Křížová hora zur Jedlová und nach Tolštejn und kehrt nach Jiřetín pod Jedlovou zurück. Die sechste Etappe der Hřebenovka führt über Krásná Lípa, Horní Podluží, Jiřetín pod Jedlovou, Jedlová und Tolštejn bis zum Bahnhof Jedlová. Die vierte Etappe der Via Nisa Crucis führt von Jiřetín pod Jedlovou nach Hvozd (Hochwald).

Im örtlichen Restaurant Jedlová können Besucher als regionale Spezialität einen Hefekloß mit Heidelbeeren probieren.

Kultur und Geschichte

Jiřetín pod Jedlovou wurde 1548 nach der Entdeckung von Silbererzvorkommen als Bergbaustädtchen gegründet. Der größte Teil von Jiřetín pod Jedlovou ist seit 1992 als städtische Denkmalzone ausgewiesen. Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit wurde 1612 geweiht; der größte Teil ihrer Ausstattung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Pfarrhaus stammt aus dem Jahr 1755 und weist einen villenartigen Baustil mit Mansarddach auf.

Der Komplex auf dem Křížová hora umfasst die Kapelle der Erhöhung des Heiligen Kreuzes und die Kapelle des Heiligen Grabes. Dieser Komplex ist seit 1969 als Kulturdenkmal geschützt. Tolštejn ist die Ruine einer mittelalterlichen Burg, die erstmals 1337 erwähnt wurde. Tolštejn wurde zum Schutz des Weges von Böhmen in die Lausitz errichtet.

Das Jiřetín Mining Museum umfasst einen Ausstellungsteil zur Geschichte des Bergbaus in Jiřetín pod Jedlovou und der näheren Umgebung. Zur Museumsausstellung gehört der Bergbaulehrpfad „Hornická naučná stezka Údolí Milířky“. Das Jiřetín Mining Museum ist derzeit aus technischen Gründen für die Öffentlichkeit geschlossen. Zum Jiřetín Mining Museum gehört außerdem der Stollen sv. J. Evangelisty, der jährlich ab Juni geöffnet ist.

Die Tolštejnské slavnosti finden jährlich statt und feiern Traditionen, Handwerk und das mittelalterliche Leben. Das örtliche Informationszentrum informiert über das Geschehen in den Gemeinden und verkauft neben klassischen Souvenirs auch regionale Erzeugnisse.

Freizeitangebote

Das Sportcentrum in Jiřetín pod Jedlovou bietet Tennis, Fußball, Beachvolleyball, Minigolf und ein Schwimmbad. Zum Gelände des Sportcentrums gehören ein Waldpark mit Kinderspielplatz, Teich, Freilichttheater und Feuerstelle. Zum touristischen Projekt Tolštejnské panství gehört das Spiel „Vandrování po Tolštejnském panství“ mit der Möglichkeit, einen Minipass beziehungsweise Pass zu erwerben.

Weitere Ortsseiten: Lipová U Šluknova, Dolní Podluží, Lobendava, Nová Chribská, Kytlice, Studanka U Varnsdorf, Varnsdorf, Nové Hrabecí

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.

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