Meran vergrößert Kapazitäten seiner Seilbahn
Meran vergrößert Kapazitäten seiner Seilbahn
Die Ifinger Seilbahn AG, die für den Betrieb der Skilifte rund um den Wintersportort Meran in Südtirol verantwortlich ist, hat dem Technischen Landesbeirat von Südtirol nun ein Konzept zur Modernisierung des Skilifts in Meran vorgelegt. Demnach soll die Seilbahn, die die Talstation in Meran mit dem eigentlichen Skiort verbindet, mit neuen Passagierkabinen ausgestattet werden, in der bis zu 120 Wintersportler pro Kabine befördert werden können. Damit ließen sich die Engpässe in den Stoßzeiten am effektivsten lösen, so die Einschätzung der Ilfinger Seilbahn AG bei der Vorstellung des Konzepts.
Skilifte rund um den Wintersportort Meran
Der Technische Landesbeirat von Südtirol teilt diese Meinung offensichtlich und hat das Vorhaben daher bei einer seiner letzten Sitzungen abgesegnet. Rein formal ist die Zustimmung des Gremiums zwar nicht unbedingt erforderlich, jedoch kommt die Betreibergesellschaft dadurch in den Genuss von Fördermitteln des Landes Südtirol. Die Kosten für die neue Seilbahn, für die sich auch die Hotels in Meran stark gemacht hatten, belaufen sich auf 20 Millionen Euro.
Skilift in Meran
Entworfen wurde der Skilift in Meran, die künftig über die größten Passagierkabinen in ganz Südtirol verfügen wird, von dem Architekten Roland Baldi aus Bozen, die technische Begleitung des Projekts übernimmt der Ingenieur Mauro Naletto. Sowohl Baldi als auch Naletto verfügen über langjährige Erfahrungen bei der Planung bzw. dem Bau von Skiliften in Südtirol und darüber hinaus. Einen genauen Zeitplan für die praktische Umsetzung des Konzepts gibt es in Meran noch nicht, da sich das Projekt noch in einer sehr frühen Phase der Planung befindet.
Datum: 28.07.2009