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Peking – kaiserliche Geschichte und Gärten

Unterkünfte in Peking

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Peking lässt sich über seine kaiserlichen Bauwerke, Gärten und historischen Stätten erschließen. Für die Wahl Ihrer Unterkunft ist deshalb zunächst entscheidend, welche Erlebnisse Sie in den Mittelpunkt stellen möchten: Zeremonialarchitektur, kaiserliche Kunstsammlungen, Gartenanlagen oder Geschichte an der Großen Mauer. Die folgenden Orte bieten dafür unterschiedliche Schwerpunkte; für einige sind auch konkrete Hinweise zu Tickets oder Anreise genannt.

Kaiserliche Bauwerke und Geschichte

Der Himmelstempel wurde 1420 erbaut. Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie nutzten ihn für Opferzeremonien zu Ehren des Himmels und für Gebete um eine gute Ernte. Er gilt als Chinas vollständigster noch bestehender kaiserlicher Opferbaukomplex und als weltweit größter noch bestehender Baukomplex für Himmelsopfer. Wer sich für die religiöse und zeremonielle Funktion kaiserlicher Architektur interessiert, findet hier einen konkreten Zugang zu dieser Geschichte.

Das 1925 gegründete Palace Museum beruht auf dem kaiserlichen Palast, der als Verbotene Stadt bekannt ist, und beherbergt umfangreiche kaiserliche Kunstsammlungen. Der historische Palastkomplex umfasst mehr als eine Million Quadratmeter und rund 9.000 Gebäudeeinheiten. Er gilt als der größte und am besten erhaltene historische Palastkomplex der Welt. Auch die zentrale Achse Peking vermittelt die historische Stadtordnung: Sie verläuft von Norden nach Süden durch das historische Herz der Stadt und umfasst ehemalige kaiserliche Paläste und Gärten, Opferstätten sowie zeremonielle und öffentliche Gebäude. Ihre städtebauliche Anordnung entwickelte sich während der Ming- und Qing-Dynastien.

Gärten und Wege durch historische Anlagen

Der Sommerpalast ist ein kaiserlicher Garten mit einer Fläche von 3,009 Quadratkilometern; drei Viertel davon bestehen aus Wasser. Zu den markanten Bauwerken zählt die 1750 errichtete Siebzehn-Bogen-Brücke. Sie ist mehr als 150 Meter lang und gilt als längste Brücke in den kaiserlichen Gärten Chinas. Für die Orientierung vor Ort bietet der Sommerpalast Audioguides, Smartphone-Tourguides und persönliche Führungsdienste an.

Im Beihai-Park ist die Anlage um den Beihai-See gestaltet. Dort steht auch die 1756 errichtete Neun-Drachen-Wand, deren Länge etwa 25,52 Meter beträgt. Eine etwa zweistündige Route führt zur Rundstadt und zur Jadeinsel. Der Jingshan-Park ergänzt den historischen Blick: Während der Yuan-, Ming- und Qing-Dynastien war er der hintere Garten des kaiserlichen Palastes. Wer lieber Natur und Baumbestand in den Mittelpunkt stellt, kann den Fragrant Hills Park mit seiner Waldbedeckung von 96 Prozent und mehr als 5.800 alten und berühmten Bäumen einordnen.

Die Große Mauer: Orte und Besuchsplanung

Die Mauerabschnitte bei Mutianyu und Badaling wurden 1987 als UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen. Mutianyu im Bezirk Huairou ist gut erhalten und weist einzigartige architektonische Merkmale auf. Zum Landschaftsgebiet Mutianyu führt eine öffentliche Busverbindung: Nehmen Sie den Expressbus 916 vom Verkehrsknoten Dongzhimen bis Huairoubeidajie und steigen Sie dort in den Bus H23, H3 oder H71 bis zur Haltestelle Mutianyujingqu um. Diese Umsteigeverbindung ist ein konkreter Planungsaspekt für diesen Besuchsort.

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Für Badaling können Sie Eintrittskarten ohne Reservierung vor Ort kaufen. Auch Tickets für die Shuiguan-Mauer sind ohne Reservierung vor Ort erhältlich; dieser Abschnitt präsentiert einen alten Weg, alte Bäume und Ranken, Berge und Gewässer sowie die alte Stadt Guguan. Die genannten Ticketregeln beziehen sich jeweils auf Badaling beziehungsweise Shuiguan und sollten nicht auf Mutianyu übertragen werden. So können Sie die verschiedenen Ziele anhand ihrer beschriebenen Merkmale und der jeweils genannten Vorbereitung auseinanderhalten.

Weitere historische Orte und Museen

Die Ming-Gräber sind Mausoleen für dreizehn Kaiser der Ming-Dynastie in der Gemeinde Shisanling im Bezirk Changping. Auf dem Heiligen Weg gelangt man zum Changling-Mausoleum, das 1409 erbaut wurde. Dort sind Zhu Di, der dritte Kaiser der Ming-Dynastie, und seine Kaiserin Xu bestattet. Das Zhoukoudian Site Museum eröffnet einen anderen zeitlichen Schwerpunkt: Es vermittelt die Lebensumstände des Peking-Menschen vor etwa 600.000 Jahren, des Neuen Höhlenmenschen vor etwa 100.000 Jahren und des Oberhöhlenmenschen vor etwa 18.000 Jahren. Außerdem zeigt es Gesteinsproben aus dem Gebiet von Zhoukoudian. Der Wofo-Tempel wiederum wurde während der Zhenguan-Zeit (627–649) der Tang-Dynastie erbaut. Er hieß ursprünglich Doushuai-Tempel und erhielt seinen Namen von der dort verehrten bronzenen Buddha-Statue in liegender Haltung.

Für den Besuch des Palace Museum müssen Sie Tickets im Voraus über das offizielle WeChat-Miniprogramm oder die offizielle Website erwerben; am selben Tag werden dort keine Eintrittskarten verkauft. Für den Himmelstempel können Sie ein bis sieben Tage im Voraus über die offiziellen WeChat-Konten „Visiting Beijing Parks“ oder „Temple of Heaven“ eine gestaffelte Namensreservierung vornehmen. Zum Eintritt in den Park benötigen Sie ein gültiges Ausweisdokument. Auch für den China National Botanical Garden gilt eine Vorlaufzeit von ein bis sieben Tagen: Personalisierte Eintrittskarten werden über das WeChat-Konto „China National Botanical Garden Ticketing Platform“ gekauft.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: China.

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