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Bad Boll: Kurpark, Kultur und Naturlandschaft

Unterkünfte in Bad Boll

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bad Boll verbindet ein historisches Ortsbild mit Kurpark, literarischem Erbe und markanten Landschaften. Die benannten Ziele reichen von Bauwerken und einem Literaturort bis zu Naturschutzgebiet, Naturpfad und Mountainbike-Route. So können Sie bei der Planung danach unterscheiden, ob Kultur, Zeit im Grünen, Wandern oder Radfahren im Mittelpunkt stehen soll.

Ortsbild und Kurgeschichte

Die Evangelische Stiftskirche St. Cyriakus ist ein romanischer Bau aus der Stauferzeit. Ihre markante Lage auf einem Hügel prägt das Ortsbild von Bad Boll. Die Kirche ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Dieser Zeitrahmen bietet eine konkrete Orientierung für den Besuch; prüfen Sie den Zugang vor Ihrer Anreise.

Die Geschichte des Historischen Kurhauses reicht bis 1595 zurück. Damals errichtete Heinrich Schickhardt im Auftrag Herzog Friedrichs I. das erste Badehaus. Im Kurhaus befindet sich der Schwefelbrunnen aus demselben Jahr, eines der ältesten erhaltenen Zeugnisse der Bad Boller Heiltradition.

Der Kurpark wurde 1823 angelegt und umfasst eine historische Wandelhalle. Oberhalb des Kurhauses steht der kleine Aussichtspavillon „Tempele“, der 1824 als Belvedere errichtet wurde. Als Ziel für Spaziergänge ist der Tempele beliebt. Kirche, Kurhaus und Park setzen jeweils eigene Akzente in der Ortsgeschichte.

Kurpark und literarisches Erbe

Der Kurpark ist für alle Besucher zugänglich. Von Mai bis September finden dort sonntags Konzerte statt; wenn Sie einen bestimmten Sonntag einplanen, prüfen Sie die Termine vorab. Einen anderen kulturellen Schwerpunkt bietet Blumhardts Literatursalon in der Villa Vopelius. Zu sehen sind Porträts, Autografen und Bücher von Eduard Mörike, Ottilie Wildermuth, Hermann Hesse und Karl Barth. Der Salon ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei.

Naturschutzgebiet und Aufenthaltsorte

Das Naturschutzgebiet Teufelsloch-Kaltenwang umfasst 122 Hektar und erstreckt sich von den Streuobstwiesen bei Eckwälden bis zur Franzosenbrücke. Zum Gebiet gehören tief eingeschnittene Schluchten, Bäche und Klingen sowie der 18 Hektar große Bannwald Teufelsloch. An der Wasserfallbank „Breiter Stein“ fällt das Wasser rund 50 Meter in die Tiefe. Diese Merkmale geben dem Schutzgebiet einen ausgeprägten Landschaftscharakter.

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Die Boller Heide ist ein naturnaher Aufenthaltsort mit Schutzhütte und Grillstelle. Sie eignet sich zum Verweilen, Picknicken und Grillen; auf den umliegenden Wegen können Kinder die Natur entdecken. Damit unterscheiden sich die benannten Naturziele in ihrem Schwerpunkt: Im Teufelsloch-Kaltenwang stehen Schluchten, Bäche und Bannwald im Mittelpunkt, bei der Boller Heide das Verweilen im Freien.

Wege zu Fuß und mit dem Mountainbike

Der Naturpfad Badwäldle im Bad Boller Wald behandelt auf elf Tafeln den Wald als Lebensraum, Schutzwald und Wirtschaftsraum sowie die Holzgewinnung. Die Themen machen den Pfad zu einer Möglichkeit, den Wald nicht nur als Landschaft, sondern auch in seinen verschiedenen Funktionen kennenzulernen.

Die „Berta-Hörnle-Tour“ beginnt am Wanderparkplatz Pappelweg in Bad Boll. Sie verläuft gemeinsam mit dem Sinneswandel an Erlebnisstationen vorbei und führt bis zum Qualitätswanderweg Albtraufgänger. Die Route ist etwa 14,5 Kilometer lang; diese Distanz ist ein konkreter Anhaltspunkt für Ihre Tagesplanung.

Für Mountainbike-Touren ist der Löwentrail „Teufelsloch-Runde“ eine eigene Option: Die Route führt rund um Bad Boll und Gruibingen und bietet Ausblicke ins Vorland der Schwäbischen Alb. Damit lassen sich die beschriebenen Wege nach der gewünschten Aktivität unterscheiden – vom Waldthemenpfad über die Wanderroute bis zur Mountainbike-Runde.

Weitere Reiseziele entdecken: Schlat, Geislingen An Der Steige, Süßen, Eislingen/Fils, Gruibingen, Bad Überkingen, Wiesensteig, Bad Ditzenbach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Göppingen.

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