Lauf: Wege, Bewegung und lokale Geschichte
Unterkünfte in Lauf
Für die Wahl einer Unterkunft in Lauf bieten die örtlichen Wege und Kulturstätten verschiedene Anknüpfungspunkte. Sie können Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie gern wandern, sich sportlich bewegen oder mehr über die Geschichte des Ortes erfahren möchten. Die Wege unterscheiden sich in Thema und Länge; die historischen Stationen setzen einen anderen Schwerpunkt als Aktivitäten im Laufbachtal.
Wanderwege und Bewegung in Lauf
Der kinderfreundliche Ziegenpfad ist ab der Ortsmitte ausgeschildert und zu jeder Tageszeit begehbar. Bei einer Wanderung auf dem Ziegenpfad im Bruderhöfel können Sie von einer Herde neugieriger Ziegen umgeben sein. Der Aufenthaltsort der Tiere kann variieren; eine Begegnung ist daher möglich, aber nicht zugesagt.
Der Fitnesspfad ist rund einen Kilometer lang und umfasst insgesamt 17 Trainingsgeräte. Er eignet sich für Spaziergänge, sportliches Walking und mehrere Laufrunden sowie für Familien, Seniorinnen und Senioren und ambitionierte Sportlerinnen und Sportler. Damit bietet er einen anderen Bewegungsakzent als die Wander- und Mountainbike-Möglichkeiten im Laufbachtal und seinen Seitentälern. Diese eignen sich zum Wandern und Mountainbiken; welche Aktivität Sie wählen, hängt davon ab, ob Sie lieber zu Fuß oder mit dem Mountainbike unterwegs sind.
Energiepfad und Laufbachtal
Der Energiepfad führt vom Kraftwerksgebäude in der Au zum Stausee in der Glashütte. Er folgt den Spuren der 1923/1924 gebauten Leitung und informiert über die Geschichte der Wasserkraft in Lauf. So verbindet die Strecke eine Wegbeschreibung mit einem konkreten Thema: der Nutzung der Wasserkraft vor Ort.
Der Rückweg führt um den Stausee herum und entlang des Laufbachpfads zur Eisernen Brücke und zurück zum Kraftwerk in der Au. Für die Wegstrecke werden 6,7 Kilometer angegeben. Wer nach einem Ausflug mit historischem Technikbezug sucht, findet hier ein anderes Thema als auf dem Ziegen- oder Fitnesspfad.
Burg Neuwindeck und die alte Weintrotte
Burg Neuwindeck ist im Volksmund auch als „Laufer Schloss“ bekannt. Die Herren von Windeck erbauten sie um 1300. Fußgänger können den Innenhof jederzeit betreten. Für den Burgturm sind saisonale Besuchszeiten ausgewiesen: samstags und sonntags im Sommer ab April von 10 bis 18 Uhr, im Winter ab Oktober von 10 bis 17 Uhr. Prüfen Sie die Zeiten und die örtlichen Bedingungen vor Ihrem Besuch.
Ein weiteres Zeugnis der Ortsgeschichte ist die alte Weintrotte im Alsenhof in Lauf. Ihr Grundaufbau reicht vermutlich bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die vorsichtige Datierung gehört zur Einordnung: Sie verweist auf ein hohes Alter, ohne das Baujahr als gesichert festzulegen. Burg und Weintrotte geben damit zwei unterschiedliche Anlässe, sich bei einem Aufenthalt mit der Geschichte des Ortes zu beschäftigen.
Der Fitnesspfad ergänzt diese Auswahl um Bewegung an Trainingsgeräten. So lässt sich Lauf anhand konkreter Ausflugsinteressen einordnen, ohne dass alle Aktivitäten denselben Schwerpunkt haben.
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