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Pfullingen: Klostergeschichte und Albtrauf

Unterkünfte in Pfullingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Schönbergturm ist Deutschlands erster in Eisenbetonbauweise errichteter Aussichtsturm. Der 28 Meter hohe Turm verfügt über eine rundum begehbare Aussichtsplattform mit Blick über die Schwäbische Alb; bei gutem Wetter reicht der Ausblick bis in den Schwarzwald oder den Schurwald. Pfullingen verbindet diesen Aussichtspunkt mit Klostergeschichte, Mühlenkultur und seiner Lage am Albtrauf. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, finden Sie damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte: von historischen Sammlungen bis zu Landschaft und Aussicht.

Klostergeschichte und Pfullinger Sammlungen

In der Klosterkirche und im ehemaligen Waschhaus befindet sich die Dauerausstellung „Armut, Demut, Gehorsam“ über die Pfullinger Klarissen und ihre Welt von 1250 bis 1649. Ein weiteres Zeugnis des ehemaligen Klosters Pfullingen ist das original erhaltene mittelalterliche Sprechgitter: Es ist das einzige erhaltene mittelalterliche Sprechgitter in Europa. Während die Ausstellung die Lebenswelt der Klarissen in den Mittelpunkt stellt, lenkt das Sprechgitter den Blick auf ein erhaltenes Objekt der Klostergeschichte.

Die Baumann’sche Mühle ist nach ihrer Renovierung die letzte noch funktionsfähige Mühle Pfullingens und ein Kulturdenkmal. In ihr befindet sich das Mühlen- und Trachtenmuseum. Die Mühle erstreckt sich über vier Stockwerke und verfügt über vier Mahlgänge sowie einen Mühlenaufzug. So verbindet das Gebäude die Geschichte eines Kulturdenkmals mit konkreten Einblicken in seine Mühlentechnik.

Das Württembergische Trachtenmuseum in Pfullingen präsentiert bäuerliche Kleidung aus dem 18. bis 20. Jahrhundert. Die Ausstellungsstücke waren ursprünglich Alltagskleidung von Privatpersonen; über mehrere Jahrzehnte wurden sie gesammelt, zusammengetragen, restauriert und ausgestellt. Das Museum ist außerdem ein Informationszentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Herkunft der Stücke aus dem privaten Alltag gibt der Sammlung einen eigenen Blickwinkel auf die Kleidungsgeschichte.

Weitere Kulturorte setzen andere Schwerpunkte. Die Dokumentationsstätte in der Villa Laiblin umfasst drei Räume mit anschließender Loggia und vermittelt Einblicke in Leben und Wirken von Louis Laiblin und seiner Familie. Im Laiblinspark steht der Pavillon aus den Jahren 1911/1912. Er ist der einzige bis heute erhaltene Pavillon von ehemals mindestens fünf Gartenhäuschen unterschiedlicher Bauart. Die historische Neske-Bibliothek neben der Klosterkirche beherbergt eine literarische Ausstellung über den Günther-Neske-Verlag. Die Pfullinger Hallen wiederum sind ein Kulturdenkmal, das Festhalle und Turnhalle verbindet.

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Landschaft am Albtrauf und am Klostersee

Pfullingen liegt am Albtrauf innerhalb des von der UNESCO ausgezeichneten Biosphärengebiets Schwäbische Alb, am Eingang des oberen Echaztals. Der Klostersee ist ein künstlich aufgestauter See, den Sie vollständig umrunden können. Am See zeigt ein Mühlenstein die Mühlen vergangener Jahrhunderte. Landschaft und Mühlengeschichte begegnen sich hier in unterschiedlichen Formen: als umrundbarer See und als steinernes Zeugnis früherer Mühlen.

In Teilen des 2/8- und 1/8-Kanals sind am Klostersee gelegentlich Forellen zu beobachten. Pfullingens Lage am Albtrauf bietet einen Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge. Zusammen mit dem Ausblick vom Schönbergturm ergänzt diese Orientierung die Kulturorte um eine Landschaftsperspektive; die Interessen Ihres Aufenthalts können damit von historischen Ausstellungen bis zu Aussicht und Wanderungen reichen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gomadingen, Trochtelfingen, Sankt Johann, Dettingen An Der Erms, Hohenstein, Sonnenbühl, Münsingen, Bad Urach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Reutlingen.

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