Wellendingen: Wintereinkehr und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Wellendingen
Ein Aufenthalt in Wellendingen lässt sich über zwei unterschiedliche Themen betrachten: die saisonale Einkehr an der Skihütte des TSV und historische Bezüge zu Kirche und Rathaus. Der Winterbezug ist an die Jahreszeit und – für eine Einkehr unter der Woche – an die Schneelage gebunden; die Ortsgeschichte reicht bis ins Mittelalter zurück. Wenn Sie eine Unterkunft in Wellendingen suchen, können Sie diese unterschiedlichen Schwerpunkte in Ihre Planung einbeziehen.
Blick von Wellendingen auf den Lemberg im landschaftlichen Umfeld der Schwäbischen Alb.
Foto: Captainoliver via Wikimedia Commons, Public domain
Wintereinkehr an der Skihütte
Die Skihütte des TSV Wellendingen liegt hinter dem Altberg. In den Wintermonaten ist eine Einkehr an Wochenenden sowie bei entsprechender Schneelage auch wochentags vorgesehen. Damit gelten für den Besuch je nach Wochentag unterschiedliche Bedingungen: Unter der Woche ist die Schneelage ausdrücklich relevant. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Einkehrzeiten, damit Ihre Planung zum saisonalen Angebot passt.
Die Skihütte ist ein konkreter winterlicher Anknüpfungspunkt für den Aufenthalt. Die saisonale Ausrichtung und die Schneebedingung sollten dabei zusammen mit den eigenen Reisedaten betrachtet werden. Eine Einkehr unter der Woche ist nicht unabhängig von der Schneelage vorgesehen; an Wochenenden liegt diese zusätzliche Bedingung laut der saisonalen Regelung nicht vor.
Kirche und Baugeschichte
Die Kirche Wellendingen wird erstmals 1441 erwähnt. Historisch war sie eine Filiale der St.-Pelagius-Pfarrei in der Rottweiler Altstadt. Eine dem heiligen Ulrich, Bischof von Augsburg, geweihte Kirche in Wellendingen ist erstmals 1469 belegt. Die Jahreszahlen bezeichnen unterschiedliche historische Bezüge: die erste Erwähnung der Kirche und den ersten Beleg einer Ulrich-Weihe.
Die ursprünglich gotische, dem heiligen Ulrich geweihte Kirche in der Ortsmitte wurde 1863–1864 nach Osten um ein Querschiff und einen neuen rechteckigen Chor erweitert. Ein Querschiff ist der quer zum Hauptschiff liegende Gebäudeteil; der Chor bildet einen eigenen Bereich des Kirchenbaus. An der Baugeschichte lässt sich so eine konkrete Veränderung nachvollziehen: Zur ursprünglich gotischen Kirche kamen im 19. Jahrhundert ein Querschiff und ein neuer Chor hinzu. Die Ortsgeschichte umfasst damit sowohl frühe schriftliche Bezüge als auch einen datierten baulichen Eingriff.
Das Rathausgebäude im historischen Verlauf
Das Rathausgebäude in Wellendingen wurde 1258 erstmals als Herrenhof des damaligen Ortsadels urkundlich erwähnt. Ein Brand zerstörte es 1540; 1543 wurde es wiederaufgebaut. Die Abfolge hält drei verschiedene Stationen fest: die frühe urkundliche Erwähnung als Herrenhof, die Zerstörung durch Feuer und den Wiederaufbau. Anders als bei den kirchlichen Jahreszahlen beziehen sich diese späteren Daten ausdrücklich auf die Geschichte des Rathausgebäudes.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Rottweil
Im übergeordneten Reiseziel Rottweil kommen weitere kulturhistorische Themen hinzu. Das Salinenmuseum Unteres Bohrhaus zeigt die Siedesalzgewinnung in Originalgebäuden mit originalen Geräten, einem Wasserrad und zwei Solepumpen. Es erklärt außerdem die Geschichte und Bedeutung der ehemaligen Königlichen Saline Wilhelmshall, die als ältester Industriebetrieb Rottweils bezeichnet wird. Damit steht dort die industrielle Geschichte neben den Kirchen- und Rathausbezügen Wellendingens.
Im Dominikanermuseum führt die Abteilung »Römisches Rottweil – Arae Flaviae« durch einen Tag im römischen Rottweil am 4. August 186 n. Chr.: vom Forum am Morgen über öffentliche und private Termine bis zum Festmahl am Abend. Rekonstruktionen und interaktive Bereiche ergänzen die Ausstellung. Große und kleine Besucher können außerdem eine römische Wolltunika, ein Kettenhemd, Helm oder Schild eines römischen Soldaten sowie den Sattel eines römischen Reiters ausprobieren. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob diese Mitmachangebote aktuell verfügbar sind.
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