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Hinterdorf: Mühlen, Teiche und eine Wanderung nach Quolsdorf

Unterkünfte in Hinterdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer eine Unterkunft in Hinterdorf sucht, erhält mit den Mühlen, Teichen und der Wanderung nach Quolsdorf mehrere konkrete Anhaltspunkte für die örtliche Orientierung. Der Schwerpunkt liegt auf der Orts- und Technikgeschichte rund um frühere Wasserkraft, auf dem regionalen Teichgebiet und auf einer Wanderung, die den Bahnhof Hähnichen mit Hinterdorf und Quolsdorf verbindet.

  • Am Mühlenweg im sogenannten Hinterdorf befand sich eine ehemalige Wassermühle, die später zum Sägewerk Herzig umgebaut wurde.
  • Der Wassermühlenteich diente einst dazu, das Sägewerk anzutreiben.
  • Die ehemalige Wassermühle im sogenannten Hinterdorf von Hähnichen-Quolsdorf ist die Hinterdorfer Mühle.
  • Zur Quolsdorfer Mühle gehören ein Müllerwohnhaus mit Wirtschaftsanbau über Eck, ein Seitengebäude und ein Sägemühlengebäude.
  • Am Sägemühlengebäude sind Reste von Technik und Wasserbau erhalten.
  • Die Quolsdorfer Mühle ist orts- und technikgeschichtlich von Bedeutung.
  • Das FFH-Gebiet „Niederspreer Teichgebiet und Kleine Heide Hähnichen“ umfasst Flächen auf dem Gebiet der Stadt Rothenburg/Oberlausitz sowie der Gemeinden Hähnichen und Rietschen im Landkreis Görlitz.
  • Die Wanderung ins Niederspreer Teichgebiet führt vom Bahnhof Hähnichen über Hinterdorf nach Quolsdorf.

Mühlen, Gebäude und Wasserbau

Die frühere Wassermühle am Mühlenweg steht für eine Nutzungsgeschichte, in der Wasser nicht nur zur Landschaft gehörte, sondern unmittelbar mit handwerklicher Arbeit verbunden war. Das Gebäude wurde später zum Sägewerk Herzig umgebaut. Der Wassermühlenteich hatte dabei eine konkrete technische Funktion: Er lieferte einst den Antrieb für das Sägewerk. Für Besucherinnen und Besucher entsteht daraus ein anschaulicher Zusammenhang zwischen Teich, Wasserkraft und Verarbeitung von Holz, ohne dass heutige Betriebsabläufe daraus abgeleitet werden können.

Die Bezeichnung Hinterdorfer Mühle ordnet die ehemalige Wassermühle dem sogenannten Hinterdorf von Hähnichen-Quolsdorf zu. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Quolsdorfer Mühle. Zu ihr gehören das Müllerwohnhaus mit dem über Eck angeordneten Wirtschaftsanbau Nr. 20, das Seitengebäude Nr. 22 sowie ein Sägemühlengebäude. Reste von Technik und Wasserbau bewahren an diesem Gebäude konkrete Spuren der früheren Nutzung. Gerade diese Verbindung aus Baukörpern, technischer Ausstattung und Wasserführung macht den Ort für Besucher interessant, die eine Reise nicht nur über Landschaft, sondern auch über regionale Arbeits- und Siedlungsgeschichte erschließen möchten.

Teiche und das Niederspreer Teichgebiet

Quolsdorf ist außerdem mit einer historischen Teichwirtschaft des Ritterguts verbunden. Zu ihr gehörten Fischteiche; regional bekannt waren insbesondere die Zucht von Schleien und Lederkarpfen. Während der Wassermühlenteich dem Antrieb eines Sägewerks diente, prägten die Fischteiche eine historische Form der Teichwirtschaft.

Das FFH-Gebiet „Niederspreer Teichgebiet und Kleine Heide Hähnichen“ reicht über mehrere kommunale Gebiete. Flächen liegen auf dem Gebiet der Stadt Rothenburg/Oberlausitz sowie der Gemeinden Hähnichen und Rietschen im Landkreis Görlitz.

Wanderung von Hähnichen über Hinterdorf nach Quolsdorf

Die Wanderung ins Niederspreer Teichgebiet führt vom Bahnhof Hähnichen über Hinterdorf nach Quolsdorf. Diese Abfolge macht den Bahnhof zum Ausgangspunkt der Wanderung und setzt Hinterdorf als Zwischenstation in Beziehung zu Quolsdorf. Wer den Aufenthalt anhand einer Wegfolge planen möchte, kann dadurch die Orte in einer nachvollziehbaren Reihenfolge betrachten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hähnichen.

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