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Todtmoos: Schluchtenwege, Wallfahrtskirche und Hochkopf

Unterkünfte in Todtmoos

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Todtmoos lässt sich über mehrere konkrete Eigenheiten kennenlernen: die barocke Wallfahrtskirche, ausgeschilderte Wege durch Schluchten und an Wasserfällen vorbei, den Todtmooser Lebkuchen und den Hochkopf als Hausberg. Sie unterscheiden sich deutlich: Neben Kultur und lokaler Spezialität stehen Wege mit verschiedenen Schwerpunkten und Einschränkungen sowie eine wetterabhängige Fernsicht.

Foto: Tobias Büscher

Wallfahrtskirche und lokale Spezialität

Die barocke Wallfahrtskirche „Unserer lieben Frau“ liegt auf dem Schönbühl in Todtmoos und zählt zu den bedeutendsten Marienwallfahrtsstätten im südwestdeutschen Raum. Damit verbindet die Kirche den barocken Charakter des Bauwerks mit der Marienwallfahrt. Sie bildet einen eigenständigen kulturellen Bezugspunkt, wenn Sie Todtmoos nicht nur über Landschaft und Wege einordnen möchten.

Auch der Todtmooser Lebkuchen gehört zum Ortscharakter: Er ist bis heute eine Spezialität von Todtmoos. Das ist ein anderer Zugang als die Wallfahrtskirche oder die Wege durch Schluchten. Wer sich für lokale Spezialitäten interessiert, findet darin einen weiteren Aspekt, der mit dem Ort verbunden ist.

Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der gut ausgeschilderte Lebküchlerweg führt rund um Todtmoos durch Schluchten und an Wasserfällen vorbei. Die Ortsgruppe Todtmoos des Schwarzwaldvereins pflegt seine Beschilderung. Für die Planung mit Kindern ist die Wegbeschaffenheit wichtig: Der Lebküchlerweg ist nicht kinderwagentauglich, kann aber von trittsicheren Kindern begangen werden. Damit sind die beiden Hinweise klar voneinander zu unterscheiden: Mit Kinderwagen kommt dieser Weg nicht infrage; für trittsichere Kinder ist er eine mögliche Wanderung.

Ein genauer benannter Verlauf führt vom Todtmoos Höfle durch die Rabenschlucht zum Schwarzen Felsen in Richtung Rudolf-Jordan-Hütte. Die Rabenschlucht lässt sich zu Fuß mit der ganzen Familie über kleine Brücken erkunden, ist jedoch ebenfalls nicht für Kinderwagen geeignet. Die Brücken und der Verlauf durch die Schlucht geben dieser Wegbeschreibung ein anderes Landschaftsbild als die allgemeine Orientierung rund um Todtmoos mit Schluchten und Wasserfällen.

Der Spürnasenpfad setzt einen anderen Akzent: Er beginnt in Todtmoos-Strick und führt zu insgesamt zehn kunstvoll geschnitzten Holzfiguren sowie zu Kletterbereichen und kleinen Spielhäuschen. Figuren und Spielbereiche stehen hier im Mittelpunkt der Wegbeschreibung, während beim Lebküchlerweg der Verlauf durch Schluchten und vorbei an Wasserfällen prägend ist. So können Sie die Wege nach dem unterscheiden, was Sie unterwegs besonders interessiert, ohne ihre Merkmale miteinander zu verwechseln.

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Hochkopf und wetterabhängige Fernsicht

Der Hochkopf ist der Hausberg von Todtmoos und erreicht eine Höhe von 1.263 Metern. Über seinen Bergrücken verläuft die Grenze zwischen Todtmoos und dem Todtnauer Stadtteil Präg. Der Rücken gibt damit eine klare geografische Orientierung für den Berg und seine Lage im Verhältnis zu beiden Orten.

Bei einer Wanderung auf dem Hochkopf kann man bei Inversionswetterlage über die Alpen bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau sowie hinüber zum Mont Blanc blicken. Die Aussicht ist an diese Wetterlage gebunden und daher keine allgemeine Zusage für jeden Besuch. Wenn Ihnen der Fernblick wichtig ist, gehört diese Bedingung zu den entscheidenden Informationen für die Planung. Die Weg- und Landschaftsmerkmale Todtmoos’ reichen damit von Schluchten und Wasserfällen bis zur möglichen Fernsicht vom Hochkopf.

Weitere Reiseziele entdecken: Ühlingen-Birkendorf, Skiunterkünfte in Bonndorf im Schwarzwald, Rickenbach, Sankt Blasien, Bad Säckingen, Ibach, Häusern, Wutach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Waldshut.

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