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Rimbach – Wanderwege, Wald und Kulturerbe

Unterkünfte in Rimbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rimbach verbindet eine Lage am Fuß des Hohenbogen mit Wiesen und Wäldern, ausgewiesenen Wanderwegen und markanten Zeugnissen der Ortsgeschichte. Für die Reiseplanung lässt sich der Ort aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernen: auf einer Rundwanderung, an der Burgruine Lichtenegg oder bei einem Besuch der Kirchen und des Holmeierhauses. Welche Unterkunft zu Ihnen passt, hängt davon ab, welche dieser Themen Sie in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.

Rimbach Rimbach Foto: Markus Lenk

Landschaft und Wanderwege

Der Rundwanderweg „Weg der Sinne“ beginnt am Mehrgenerationenpark am Ortseingang von Rimbach und endet auf dem Gelände des ehemaligen Freibads. Unterwegs verläuft er über Wiesen- und Waldwege sowie an Felssteinmauern, Hecken und Bäumen entlang. Der Name führt zu einem Weg, dessen beschriebene Landschaftselemente sich beim Gehen unmittelbar wahrnehmen lassen.

Eine längere Wanderoption ist der Rundwanderweg Ri1, auch Hohenbogenweg genannt. Er führt von Rimbach über Hinterlichteneck zum Burgstall Hohenbogen. Für die 12,7 Kilometer sind etwa vier Stunden angegeben. Die Weglänge und ungefähre Dauer bieten eine konkrete Grundlage, um diese Tour zeitlich einzuordnen. Rimbach verfügt außerdem über einen vom Tourismusverband anerkannten Zubringer zur Hauptroute des Goldsteigs. Im weiteren Umfeld der Ferienregion Rimbach und rund um den Hohenbogen gibt es zudem zwei Mountainbike-Strecken, die mit Bergquerungen, rasanten Abfahrten und Ausblicken beschrieben werden.

Burgruine Lichtenegg und örtliche Geschichte

Die Burgruine Lichtenegg liegt in dichtem Mischwald auf 707 Metern Höhe. Zu ihren besonderen Merkmalen gehört ein begehbarer Rundturm. Jährlich finden im Burghof der Ruine die Lichtenegger Burgfestspiele statt. Der historische Ort verbindet damit ein sichtbares bauliches Zeugnis mit einer wiederkehrenden Veranstaltung; konkrete Festspieltermine sollten Sie für das jeweilige Jahr gesondert prüfen.

Auch die Kirchengeschichte ist in Rimbach an mehreren Orten greifbar. Eine Kirche ist hier bereits seit 1438 bezeugt. Die Pfarrkirche St. Michael zeichnet sich durch eine spätbarocke Innenausstattung mit starken Rokoko-Zügen aus. Neben der Pfarrkirche steht die Seelenkapelle, die 1735 erbaut wurde. Die drei Angaben geben unterschiedliche historische Bezugspunkte: die frühe Bezeugung einer Kirche, die kunstgeschichtliche Einordnung der Innenausstattung und das Baujahr der Kapelle.

Das Holmeierhaus ist eines der letzten erhaltenen Beispiele des Haustyps „Waldlerhaus“. Es erinnert an eine Bauweise, die Rimbach in den vergangenen drei Jahrhunderten prägte. Besichtigungen können auf Anfrage über die Tourist-Information organisiert werden. Wer das Haus von innen kennenlernen möchte, sollte den Besuch daher vorab anfragen.

Praktische Orientierung für den Aufenthalt

Je nach Saison verkehren die Buslinien 615 und 650 von Furth im Wald oder Bad Kötzting nach Rimbach. Da die Verbindungen saisonabhängig sind, lohnt sich ein Blick auf den Fahrplan für den gewünschten Reisezeitraum. So lässt sich die Anreise mit dem Bus anhand der tatsächlichen Saisonplanung beurteilen, ohne eine ganzjährige Verbindung vorauszusetzen.

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In der Tourist-Info Rimbach, Hohenbogenstraße 10, können zwei Elektrofahrräder gemietet werden. Telefonisch ist die Tourist-Info unter 09941/940016 erreichbar. Wenn Sie eine Miete einplanen, können Sie sich dort nach den Einzelheiten erkundigen. Diese lokale Anlaufstelle ergänzt die Wanderwege um eine weitere Möglichkeit, die Reiseplanung vor Ort zu organisieren.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Cham

Wer auch das übergeordnete Reiseziel Cham in den Blick nimmt, findet eigenständige Kultur- und Naturthemen an anderen Orten des Landkreises. In Furth im Wald bietet die Drachenhöhle einen Rundgang mit Informationen zur Drachengeschichte der Stadt, zum Festspiel und zur Technik des Drachenroboters. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besucherinformationen des Betreibers. In Furth im Wald gehören außerdem die sommerlichen Festspiele zur Drachenstich-Tradition.

In Rötz ist das Naturwaldreservat Schwarzwihrberg Teil des FFH-Gebiets „Schwarzwihrberg bei Rötz“. In Neukirchen beim Heiligen Blut befindet sich das Wallfahrtsmuseum im ehemaligen Pflegschloss; es ist mit Schätzen aus dem Archiv der Wallfahrtskirche bestückt. Diese Orte erweitern den Blick auf das Reiseziel Cham um weitere, jeweils eigene Themen. Sie sind von den örtlichen Sehenswürdigkeiten Rimbachs zu unterscheiden und sollten entsprechend als eigenständige Ziele eingeplant werden.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohenwarth, Weiding, Gleißenberg, Roding, Arrach, Bad Kötzting, Furth Im Wald, Michelsneukirchen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cham.

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