Görisried: Loipen, Rundwege und Moorlandschaft
Unterkünfte in Görisried
Für Wintertage bildet Langlauf einen konkreten Anhaltspunkt in Görisried: Die örtlichen Loipen unterscheiden sich nach Länge, Spurart und Höhenprofil. Rad- und Wanderrouten, Natur und Kultur ergänzen die Auswahl. Wenn Sie eine Unterkunft für Ihren Aufenthalt suchen, können Sie diese Möglichkeiten mit Ihren geplanten Aktivitäten abgleichen.
Loipen und winterliche Aktivitäten
Die Loipe Hasenmahd ist eine leichte, klassisch gespurte Runde von etwa 2 km ohne nennenswerte Steigungen. Südlich von Görisried verläuft die etwa 5,5 km lange Loipe Neuwald mit klassischer Spur und Skatingloipe; sie weist mittlere Steigungen und Abfahrten auf. Damit unterscheiden sich die beiden Strecken sowohl in der Länge als auch im Spurangebot und Gelände.
Gegenüber der Mehrzweckhalle an der Waldbachstraße befindet sich ein Eis- und Skaterplatz. Ab Dezember oder Januar ist die Eisfläche je nach Witterung nutzbar. Im Sommer stehen dort Rampen sowie kleine Tore für Street- und Eishockey zur Verfügung. Die Eisfläche ist damit ausdrücklich wetterabhängig; prüfen Sie ihre Nutzbarkeit, wenn Sie einen Besuch in der kalten Jahreszeit planen.
Wanderrouten mit unterschiedlichen Zeitrahmen
Der Hohenberg-Rundweg ist etwa 3 km lang und dauert ungefähr eine Stunde. Am Aussichtspunkt reicht der Blick über Görisried, die Ortsteile Staig und Hasenmahd sowie auf die Berge. Für längere Touren bieten sich etwa der 7 km lange Weg zum Kälberschächele mit ungefähr 2¼ Stunden Gehzeit, der 10 km lange Wildberger-Hof-Rundweg mit ungefähr 2¾ Stunden und der 12 km lange Neuwald-Buchwald-Rundweg mit ungefähr 3½ Stunden an. Am Kälberschächele liegen auf der Anhöhe ein Feldkreuz, eine Ruhebank und ein Wanderparkplatz; bei guter Fernsicht sehen Sie von dort über die Alpenkette. Der Wildberger-Hof-Rundweg führt über einen geschotterten Forstweg zu einem Aussichtspunkt bei Wildberg. Beim Neuwald-Buchwald-Rundweg geht es über Forstwege durch Wald, an kleinen Bächen entlang und über Blumenwiesen.
Weitere Wege setzen andere landschaftliche Akzente. Der Moor-Rundweg beginnt in der Ortsmitte, führt durch Wald- und Moorlandschaft in unmittelbarer Ortsnähe und über Wiesen mit Alpenpanorama zurück. Der Rundweg Mühlhalde startet am Kirchplatz, folgt Waldbach und Mühlbach am Freibad vorbei und führt direkt durch den Naturerlebnispfad Görisried. Der Rundweg Kempter Wald beginnt ebenfalls in der Ortsmitte, führt durch den Kempter Wald und über die Alpe Beilstein zurück nach Görisried.
Radtouren ab Görisried
Drei beschriebene Runden beginnen und enden in Görisried. Die Nördliche Kempter-Wald-Runde ist 24,8 km lang und weist 330 Höhenmeter auf. Die Nördliche Wertachtal-Runde ist mit 25,9 km nur 1,1 km länger, hat aber 270 Höhenmeter. Mit 34 km und 450 Höhenmetern ist die Südliche Wertachtal-Runde bei beiden Werten die größte der drei. So lassen sich Streckenlänge und Höhenmeter konkret nebeneinander abwägen, statt nur auf den Namen der Runde zu schauen.
Natur und Freizeit am Freibad
Görisried liegt in einer Wald- und Moorseenlandschaft mit Blick auf die Allgäuer Alpen. Zum Gemeindegebiet gehört ein Landschaftsschutzgebiet mit ausgedehnten Moorreservaten und Feuchtbiotopen, in denen seltene Orchideenarten, Blumen, Kräuter und Schmetterlinge vorkommen. Hinter dem Freibad liegt in einem Waldgebiet der Naturerlebnispfad. Mehrere Stationen vermitteln Wissenswertes und Spannendes über Wald und Natur.
Das Naturfreibad wird mit Quellwasser gespeist, kommt ohne Chlor aus und ist kostenlos; Umkleidekabinen und ein Sanitärbereich sind vorhanden. Die operativen Einzelheiten können saisonal variieren, daher empfiehlt sich vor dem Besuch ein kurzer Check. Direkt neben dem Freibad befindet sich ein kostenlos nutzbarer Beachvolleyballplatz. Eine öffentliche Tischtennisplatte ergänzt die Angebote in der Nähe.
Kirchen, Kapelle und Hängesteg
Das heutige Gebäude der Pfarrkirche St. Oswald wurde 1848/49 in neugotischer Form errichtet, nachdem die ältere Kirche beim Großbrand von 1823 zerstört worden war. Der Görisrieder Kapellenweg ist eine Tagestour, die an dieser Kirche im Ortszentrum beginnt. Die Kapelle St. Ursula mit ihrem Pestfriedhof wurde 1681 erbaut und birgt eine bemalte Täferdecke.
An der Kapelle St. Ursula am Ortsrand in Richtung Stadels und Wildberg beginnt auch die Wanderung zum Hängesteg; dort gibt es einen Parkplatz. Der Weg führt durch das Wertachtal bergab und über eine kleine Brücke zu einem Hängesteg, der frei über der Wertach schwingt. Als nahegelegener Natur- und Kulturpunkt liegt im Kempter Wald außerdem der große Nagelfluhfelsen Dengelstein, um den sich örtliche Sagen und Mythen ranken.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Unterthingau.