Bodenmais: Bergwerk, Wasserfälle und Kultur
Unterkünfte in Bodenmais
Bodenmais lässt sich über verschiedene Erlebnisse kennenlernen: eine Führung im Besucherbergwerk, Naturwege unterschiedlicher Länge sowie Kunst und wechselnde Ausstellungen. Die Angebote reichen von der 2,5 Kilometer langen Ameisenstraße bis zur 47 Kilometer umfassenden Wanderung Seven Summits; auch Kultur und Bergbau bilden eigene Anknüpfungspunkte.
Bergbau und Kultur in Bodenmais
Bei einer Führung im Historischen Besucherbergwerk Bodenmais führt der Weg durch den über 600 Meter langen Barbarastollen bis zum Großen Barbaraverhau. Dort lassen sich Maschinen und Förderschächte in Betrieb erleben. Das Streckensystem im Silberberg ist etwa 20 Kilometer lang. Die beiden Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche Größen: Die über 600 Meter nennen die Länge des Barbarastollens, die etwa 20 Kilometer die Länge des Streckensystems.
Im Kulturzentrum Altes Rathaus finden in der Galerie im ersten Obergeschoss wechselnde Ausstellungen statt. Jeder Ausstellungsblock bietet internationalen Künstlern und Nachwuchskünstlern eine Bühne. Damit setzt das Haus einen anderen kulturellen Akzent als die JOSKA Kristall-Gärten, wo Kunstobjekte die Natur ergänzen. Zu den dortigen Skulpturenmaterialien gehören Glas, rostiges Metall und Stein. Wer bei der Aufenthaltsplanung Kunst einbeziehen möchte, kann so zwischen wechselnden Ausstellungen und Kunstobjekten in einer Gartenanlage unterscheiden.
Naturwege und Wasser in unterschiedlichen Maßstäben
Die Ameisenstraße ist ein 2,5 Kilometer langer, kinderwagentauglicher Naturerlebnisweg mit 27 Stationen. Länge und Stationszahl geben zwei konkrete Orientierungspunkte für diesen Weg. Eine andere Größenordnung hat Seven Summits Bodenmais: Die Wanderung führt über sieben Gipfel rund um den heilklimatischen Kurort und umfasst 47 Kilometer sowie 1.862 Höhenmeter. Im Vergleich wird der deutliche Unterschied der Streckenlängen sichtbar; auch die Höhenmeter sind für die Einordnung dieser Wanderung ein eigener Anhaltspunkt.
Die Rißlochwasserfälle bestehen aus fünf Hauptstufen und sind insgesamt 55 Meter hoch; der Hauptfall misst 15 Meter. Entlang des Weges zu den Wasserfällen informieren Tafeln des Naturparks Bayerischer Wald über Flora und Fauna des Naturschutzgebiets. So verbindet sich die Beschreibung des Wasserfalls mit Informationen über die natürliche Umgebung. Woid Woifes Welt setzt andere Schwerpunkte: Dazu gehören eine Wasser-Erlebnis-Welt mit Kneipp-Becken und ein Bohlenweg über ein Feuchtbiotop. Der Wildes-Wasser-Weg wiederum verbindet zwei Naturschauspiele auf einer Wanderroute in Bodenmais.
Für die Auswahl lassen sich diese Naturangebote nach ihren beschriebenen Merkmalen auseinanderhalten: eine kurze, kinderwagentaugliche Themenroute, eine lange Gipfelwanderung, Wasserfälle mit mehreren Hauptstufen und Wege, die Wasser oder ein Feuchtbiotop einbeziehen. Das sind verschiedene Formen, die Landschaft zu erleben; die jeweils genannten Längen und Merkmale helfen, die persönlichen Interessen mit der geplanten Ausflugsart abzugleichen.
Winterliche Angebote im übergeordneten Reiseziel Regen
Auch im übergeordneten Reiseziel Regen gibt es winterliche Möglichkeiten, die sich von den Bodenmaiser Natur- und Kulturangeboten unterscheiden. Die Langlaufloipe Grubhügel in Regen kann in Skating- und Diagonaltechnik genutzt werden. Im Eissportzentrum Regen können Schlittschuhe und Ausrüstung vor Ort ausgeliehen werden. Damit sind zwei verschiedene Arten der Winteraktivität benannt: Langlauf auf einer Loipe mit zwei Techniken und Eislaufen mit einer Ausleihmöglichkeit im Eissportzentrum. Bei der Orientierung bleibt wichtig, Regen ausdrücklich als übergeordnetes Reiseziel einzuordnen.
Weitere Reiseziele entdecken: Rinchnach, Regen, Drachselsried, Kirchdorf Im Wald, Arnbruck, Böbrach, Bayerisch Eisenstein, Viechtach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landkreis Regen.