Blossersberg: Höllensteinsee, Schwarzer Regen und Geschichte
Unterkünfte in Blossersberg
Höllensteinsee und Schwarzer Regen
Der Höllensteinsee entstand von 1923 bis 1926 durch den Bau des Höllenstein-Kraftwerks. Dabei wurde der Schwarze Regen zur Stromerzeugung auf einer Länge von 5,6 km aufgestaut. Der Höllensteinsee ist damit sowohl durch den Schwarzen Regen als auch durch den Kraftwerksbau geprägt. Am Höllensteinsee werden Bootstouren in der umliegenden Waldlandschaft angeboten.
Für Besucher, die den Aufenthalt am Wasser aktiv gestalten möchten, kommt außerdem das Angeln infrage: Am Höllensteinsee ist es von Mai bis November möglich. Für das Angeln am Schwarzen Regen gelten dabei genauere Vorgaben. Erlaubnisscheine für den Abschnitt von der Rugenmühlbrücke bis zur Staumauer am Höllensteinsee sind unter anderem in der Tourist-Information Viechtach erhältlich. Voraussetzung ist ein gültiger Jahresfischereischein. Der erforderliche Jahresfischereischein gehört damit unmittelbar zur konkreten Planung am Schwarzen Regen.
Wanderrouten mit unterschiedlichen Anforderungen
Der 13 km lange Rundwanderweg Viechtach–Neunußberg ist als mittelschwer eingestuft und trägt die rote Markierung Nr. 4. Auf dem Rückweg führt er durch den Stadtteil Blossersberg und bietet dort erneut einen schönen Blick auf Viechtach. Die 13 km, die Einstufung als mittelschwer und die rote Markierung Nr. 4 beziehen sich auf diesen Rundwanderweg; die Kleine Runde zum Schwarzen Regen ist die kürzere Alternative.
Eine kürzere Alternative ist die „Kleine Runde zum Schwarzen Regen“. Sie ist eine gemütliche, etwa 6 km lange Runde am Schwarzen Regen bei Viechtach. Der Weg führt zur Straße nach Blossersberg und anschließend über die Bahnhofstraße zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof Viechtach. Die Runde ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Bahnhof Viechtach verbindet bei der Kleinen Runde den Ausgangspunkt mit der Anreise per öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rückweg über die Bahnhofstraße.
Historische Spuren in Blossersberg
In Moosleuthen 7 steht ein denkmalgeschütztes Anwesen. Es ist ein Wohnstallhaus des Waldlerhaustyps mit einem rechtwinklig anschließenden Stadel. Ein Wohnstallhaus verbindet dabei Wohn- und Stallbereich in einem Gebäudetyp; der Stadel schließt rechtwinklig an. Der ehemalige Einödhof in Moosleuthen 7 im Viechtacher Ortsteil Blossersberg ist ebenfalls denkmalgeschützt.
Die Ursprünge einer Gaststätte an der Schnittstelle zwischen Viechtach und dem heutigen Stadtteil Blossersberg lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Der historische Blossersberger Keller verfügte über einen kleinen Saal, in dem Hochzeiten gefeiert und Theater gespielt wurden. Am 11. November fand in Blossersberg ein Laternenzug zur Kriegergedächtniskapelle statt, wo eine Andacht gefeiert wurde.
Weitere Orientierung im Ortsteil
Die Autochthone Pflanzenschule ist über Blossersberg in Richtung Schönau bei Plöß erreichbar und liegt schräg gegenüber der „Gläsernen Scheune“. Auf der Blossersberger Seite des Schwarzen Regens befanden sich außerdem historische Lagerkeller der Viechtacher Brauereien und Gasthäuser, darunter die Keller von Kreutzberger und Schmaus. Die Pflanzenschule und die Gläserne Scheune bilden dabei einen konkreten räumlichen Bezug für die Richtung Schönau bei Plöß. Als weitere Orientierung können Sie auch Pirka aufrufen.
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