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Rottau: Moorwege, Almen und Industriekultur

Unterkünfte in Rottau

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File:Kreuzstr. 2 Rottau Grassau-2.jpg File:Kreuzstr. 2 Rottau Grassau-2.jpg Foto: Rufus46 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rottau verbindet Wege durch die Kendlmühlfilzen mit Almen und Zeugnissen der Torf- und Regionalgeschichte. Das Spektrum reicht von einer 12 Kilometer langen Wanderrunde über kurze Themenwege und eine Radroute bis zur Almentour und zur historischen Feldbahn. Die Wege führen durch Rottau, Grassau und die Kendlmühlfilzen; die Almentour führt zur Moieralm und zur Hefteralm.

Wandern durch Moor und Landschaft

Der Grassauer Terrainkurweg ist 12 Kilometer lang und als leichter Weg angelegt. Er führt durch Grassau und Rottau, passiert das Rottauer Kneippbecken und den Barfußweg und verläuft anschließend in Rottau an traditionellen Bauernhäusern entlang. Über einen Panoramaweg am Museum Salz & Moor kehrt die Strecke nach Grassau zurück. Für die Runde sollten Sie 3 Stunden und 20 Minuten Gehzeit einplanen. Der Verlauf umfasst mehrere Orts- und Landschaftsabschnitte, darunter Grassau, Rottau und die Kendlmühlfilzen.

Für die Tagesplanung bildet die angegebene Gehzeit einen festen Rahmen; die Runde verbindet dabei Ortswege, Moorlandschaft und den Panoramaweg am Museum Salz & Moor. Die Zeitangabe hilft, diesen Weg von den kurzen Themenwegen abzugrenzen.

Kurze Themenwege in der Kendlmühlfilzen

Der Moorrundweg führt durch das Herz der Kendlmühlfilzen und verfügt über einen Aussichtsturm; der Moorerlebnisweg Kendlmühlfilzen ist dagegen ein kurzer Rundweg durch das Naturschutzgebiet mit kleinen Überraschungen und Rätseln.

Beide Wege bleiben in der Kendlmühlfilzen verankert, setzen mit Aussichtsturm beziehungsweise Rätseln aber unterschiedliche Schwerpunkte.

Der Rottauer Bienenweg ist ebenfalls ein kurzer Themenweg. Informationstafeln und ein Bienenschaukasten mit eigenem Bienenvolk machen die Bienen zum konkreten Inhalt des Weges. Die kurze Strecke konzentriert sich damit auf die Bienen als eigenes Thema.

Radroute und Almen

Für Radfahrer führt der Achental-Radweg am Rand der Kendlmühlfilzen zum historischen Torfbahnhof Rottau; dort fährt die Lok Molly über das ehemalige Werksgelände.

Die Grassauer & Rottauer Almentour verbindet die Rottauer Moieralm und die Hefteralm als zwei Stationen derselben Route. An der Moieralm sind eine Einkehr und ein Ausblick auf die Kampenwand möglich. Auf der Hefteralm gibt es Brotzeiten und frische Getränke, darunter Käse, Brot, Kuchen, Kaiserschmarrn und Buttermilch aus eigener Herstellung.

Die beiden Almen markieren dabei unterschiedliche Stationen: An der Moieralm steht der Kampenwandblick neben der Einkehr, an der Hefteralm die Auswahl an Speisen und Getränken.

Feldbahn und Torfgeschichte

Das Museum Torfbahnhof bietet Fahrten mit der historischen Feldbahn an. Eine geführte Besichtigung mit Feldbahnfahrt im Torfbahnhof dauert etwa 90 Minuten und verbindet Museumsbesichtigung und Fahrt über das Gelände.

Der Torfbahnhof Rottau ist ein ehemaliges Torfwerk und ein Industriedenkmal von 1920. Zum Komplex gehört die einzige in Europa funktionierende Torfballenpresse von 1933. Im Museum Salz & Moor steht außerdem die originale Reichenbach’sche Wassersäulenmaschine, die 150 Jahre lang in Betrieb war.

Historische Stationen in Rottau

St. Michael in Rottau ist bereits für das Jahr 1195 historisch belegt. Das Klaushäusl von 1810 ist die einzige vollständig erhaltene Pumpstation an der 107 Kilometer langen Soleleitung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grassau.

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