Hohenfurch: Kirchenkunst, Wandern und Radfahren
Unterkünfte in Hohenfurch
Hohenfurch liegt an der Romantischen Straße. Für die Wahl eines Aufenthaltsorts bieten die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die Wanderwege und die Radrouten unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Sie können abwägen, ob Sie Kultur, eine Wanderung oder eine Radtour in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten. Die folgenden Details helfen dabei, die örtlichen Themen und die Routen nach ihrem jeweiligen Charakter auseinanderzuhalten.
File:Hohenfurch - Schönachstr Nr 17, Plattform, Schönach v W 180224.jpg
Foto: Flodur63 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kirchenkunst und historische Wege
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt erhielt ihre heutige Gestalt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Rokokostil. Zu ihrer Ausstattung gehören eine stuckierte Kanzel und eine gotische Muttergottes aus dem Jahr 1420. Das Deckenfresko im Langhaus zeigt die Himmelfahrt Mariens; die Kreuzwegstationen sind Fresken von Johannes Hehl. Auch die Fresken von Hehl und die Stuckarbeiten von Josef Fischer aus Faulenbach prägen die Kirche. So lassen sich verschiedene Kunstformen und Zeitbezüge unterscheiden: die gotische Figur, die Rokokogestalt des Kirchenbaus sowie Fresko und Stuck.
In Hohenfurch sind außerdem Teilstücke der römischen Kaiserstraße erhalten, und zwar als Abschnitt der Trasse Augsburg–Füssen. Dieser historische Bezug ergänzt die Kirchenkunst um die Geschichte einer alten Verkehrsverbindung. Südlich von Hohenfurch liegt auf einem grünen Hügel die St.-Ursula-Kapelle. An der Kalkbrennerkapelle bietet die Klause unter dem Turm einen Rastplatz und einen persönlichen Andachtsraum. Von der Sitzmöglichkeit besteht direkter Blickkontakt zur Mutter Gottes. Wenn Sie eine Besichtigung im Inneren der Pfarrkirche einplanen, prüfen Sie die aktuelle Zugänglichkeit vorab.
Wanderwege und unterschiedliche Radrouten
Der Lech-Höhenweg ist der bekannteste der gepflegten und markierten Wanderwege in Hohenfurch. Damit gibt es für Wanderinteressierte einen benannten Weg, der sich von den Radverbindungen unterscheidet. Beim Planen können Sie sich zunächst fragen, ob Sie einen markierten Wanderweg oder eine der beschriebenen Radtouren bevorzugen; die Angaben zu Start, Verlauf und Ziel helfen bei der weiteren Einordnung.
Die Verlängerung des Lechradwegs beginnt in Hohenfurch und führt durch üppiges Grün zur Winkelkapelle südlich von Kinsau. Eine Variante der auerbergland@ventureroute setzt dagegen am westlichen Ortsrand der Gemeinde Hohenfurch an. Ihr Verlauf führt über Höhenberg und das Pfaffental nach Kinsau am Lech; zurück nach Hohenfurch geht es über den Radfernweg entlang der Via Claudia Augusta. Die Variante gehört zum markierten Radtourennetz. Bei der Routenwahl können Sie so ein Ziel an einer Kapelle mit einem Verlauf vergleichen, der mehrere benannte Orte einschließt und über eine andere Strecke zurückführt.
Einordnung im übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau
Im übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau liegt die Reiseregion Pfaffenwinkel. Der Lech begrenzt den Landkreis im Westen, die Ammer fließt im Kerngebiet und die Loisach verläuft an der Ostgrenze. Eine weitere kulturelle Orientierung bietet die Wieskirche bei Steingaden: Sie wurde von 1745 bis 1754 von Dominikus Zimmermann erbaut und ist seit 1983 UNESCO-Welterbestätte. Diese regionalen Bezüge ergänzen die örtlichen Themen Hohenfurchs, ohne die genannten Kirchen- oder Radrouten der Gemeinde zuzuschreiben.
Auch eine Winteraktivität ist für das übergeordnete Reiseziel Weilheim-Schongau belegt: In Hohenpeißenberg wird die etwa sieben Kilometer lange Filzloipe im Winter für Skating und klassisches Langlaufen gespurt. Ihre Verfügbarkeit hängt von den Winterbedingungen ab. Für Ihre Aufenthaltsplanung ist es daher hilfreich, zwischen den konkreten Wander- und Radwegen in Hohenfurch und den separat benannten Angeboten im übergeordneten Reiseziel zu unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Schwabsoien, Ingenried.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Altenstadt.