Wildenau zwischen Perlenroute und historischen Wohnstallhäusern
Unterkünfte in Wildenau
Wildenau verbindet grenznahe Wege mit einer besonders anschaulichen Ortsgeschichte. Der Ostweg führt durch den Ort und gehört zu einer Wanderroute, die das Dreiländereck Bayern–Böhmen–Sachsen mit dem Eger- und Röslautal, Hohenberg an der Eger, Schirnding und der Klosterstadt Waldsassen verbindet. Dazu kommt die Perlenroute mit befahrbaren und beschilderten Abschnitten sowie eine Reihe historischer Wohnstallhäuser. Die Themen des Ortes reichen damit vom Wandern und Radfahren bis zur regionalen Grenzgeschichte und ländlichen Baukultur.
Der Ostweg durch Wildenau
Der Ostweg verläuft durch Wildenau auf einer grenznahen Wanderroute. Sein Verlauf verbindet das Dreiländereck Bayern–Böhmen–Sachsen mit dem Eger- und Röslautal, Hohenberg an der Eger, Schirnding und der Klosterstadt Waldsassen.
Mit dem Fahrrad auf der Perlenroute
Öffentliche Feld- und Waldwege der Perlenroute von Plößberg bis Wildenau wurden für eine ganzjährige Nutzung asphaltiert. Für eine Radtour kann die asphaltierte, ganzjährig nutzbare Teilstrecke zwischen Plößberg und Wildenau unabhängig von der Jahreszeit eingeplant werden.
Die Perlenroute verläuft von Oberkotzau über Rehau, Schönwald und Selb-Plößberg bis nach Asch. Auf diesem Verlauf ist sie durchgängig befahrbar und beschildert. Die Asphaltierung bezieht sich auf öffentliche Feld- und Waldwege zwischen Plößberg und Wildenau; die durchgängige Befahrbarkeit und Beschilderung beziehen sich auf den Verlauf von Oberkotzau bis Asch.
Zweisprachige Grenzgeschichte an der Perlenroute
In Wildenau befindet sich eine der neun Informationstafeln der Perlenroute. Auf diesen Tafeln ist die Geschichte der gemeinsamen deutsch-tschechischen Grenzregion zweisprachig aufgearbeitet. Der historische Inhalt liegt in deutscher und tschechischer Sprache vor. An der Perlenroute verbinden sich in Wildenau der befahrbare Verlauf und die zweisprachig aufgearbeitete Geschichte der gemeinsamen deutsch-tschechischen Grenzregion.
Historische Wohnstallhäuser im Ort
Wildenau 1a ist ein ehemaliges Wohnstallhaus, ein eingeschossiger Satteldachbau aus dem späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert, von dem nur der Stallteil erhalten ist.
Wildenau 13 ist ebenfalls ein Wohnstallhaus. Der eingeschossige Satteldachbau besitzt einen Fachwerkgiebel und stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Bauzeiten unterscheiden sich: Wildenau 1a stammt aus dem späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert, Wildenau 13 aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Wildenau 19 ist ein zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach. Das Obergeschoss ist als verbrettertes Fachwerk ausgeführt und stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Gegenüber den eingeschossigen Bauten Wildenau 1a und Wildenau 13 weist dieses Gebäude eine andere Geschossigkeit auf. Bei den drei Adressen finden sich eingeschossige und zweigeschossige Bauformen sowie unterschiedliche Fachwerkdetails.
Wildenau 1a, Wildenau 13 und Wildenau 19 unterscheiden sich damit in Bauform, Geschossigkeit und Zeitstellung. Bei 1a ist nur der Stallteil des ehemaligen Wohnstallhauses erhalten, 13 besitzt einen Fachwerkgiebel, und 19 ein verbrettertes Fachwerk im Obergeschoss.
Der Grenzübergang Selb-Asch als historischer Bezug
Der Grenzübergang Selb-Asch wurde am 1. Juli 1990 für den Straßen- und Fußgängerverkehr wiedereröffnet.
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