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Kassel: Bergpark, Karlsaue und documenta-Kunst

Unterkünfte in Kassel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kassel ist ein Reiseziel mit weitläufigen Gartenanlagen, markanten Aussichtspunkten und unterschiedlichen Kulturorten. Zum Bergpark Wilhelmshöhe gehören das Herkules-Denkmal und die saisonalen Wasserspiele; in der Karlsaue treffen barocke Gartenkunst, ein Planetarium und das Marmorbad aufeinander. Dazu kommen documenta-Bezüge, die GRIMMWELT und das Museum für Sepulkralkultur. Wenn Sie eine Unterkunft in Kassel suchen, können Sie Ihre Reise zunächst nach den Orten ordnen, die Sie besonders interessieren: Parks und Wasserspiele, Ausstellungen oder Kunst im Stadtraum.

Herkules statue atop Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel Herkules monument in Bergpark Wilhelmshöhe, Kassel. Foto: Amy EWen via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Bergpark Wilhelmshöhe und Wasserspiele

Das Herkules-Denkmal steht im Bergpark Wilhelmshöhe, einem UNESCO-Welterbe. Von dort bietet sich ein spektakulärer Blick über Kassel und die umliegende Mittelgebirgslandschaft. Der Bergpark ist von zwei Seiten erreichbar: Der untere Bereich erschließt den Zugang über Schloss Wilhelmshöhe, der obere den Bereich mit dem Herkules und dem Beginn der Wasserspiele. Diese Unterscheidung hilft Ihnen, den geplanten Besuch räumlich einzuordnen. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Transportdetails.

Die Wasserspiele finden saisonal vom 1. Mai bis zum 3. Oktober mittwochs, sonntags und an Feiertagen statt. Besucher können dem Lauf des Wassers zu Fuß folgen. Da das Angebot an feste Saisontermine gebunden ist, lohnt sich ein Abgleich der Daten mit Ihrem Reisezeitraum. Eine weitere Besonderheit des Bergparks ist die Rosenanlage: Sie umfasst 1.000 verschiedene Strauch-, Wild- und Kletterrosen und wurde mit dem europäischen Preis „Award of Garden Excellence“ ausgezeichnet.

Karlsaue: Gartenkunst, Planetarium und Wege

Der Staatspark Karlsaue ist ein 150 Hektar großes innerstädtisches Naherholungsgebiet wenige Schritte vom Zentrum Kassels entfernt und lädt zum Spazierengehen ein. Seine Gestaltung erzählt von einem Wandel: Um 1700 entstand die Anlage zunächst als symmetrischer Barockgarten mit Wasserbassins und fächerförmigen Kanälen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie zu einem Landschaftsgarten im englischen Stil umgestaltet. Die barocken Sicht- und Bedeutungsachsen sind bis heute für Besucher erlebbar.

Am nördlichen Ende der Gartenanlage liegt die Schloss Orangerie, ihr Herzstück. Dort befindet sich Hessens größtes Planetarium, das mit moderner Projektionstechnik zu virtuellen Flügen durch die Galaxis einlädt. Für die Vorführung des Sternenhimmels kommen gleichzeitig ein Sternenprojektor und ein Videoprojektionssystem zum Einsatz: Der ZKP-4-Projektor bildet mit bloßem Auge sichtbare Sterne auf eine zehn Meter große Kuppel ab. Im Park bietet der Planetenwanderweg eine andere Perspektive auf das Sonnensystem. Er veranschaulicht beim Spaziergang die Abstände und Größen der Planeten in maßstabsgerechter Verkleinerung.

Auch die Geschichte des Marmorbad gehört zur Karlsaue. Es ist Deutschlands letzte bedeutende und erhaltene repräsentative Badeanlage aus der Zeit des Spätbarock. Wenn Sie die Karlsaue mit dem Fahrrad besuchen, beachten Sie die Parkregel: Radfahren ist dort nur auf dem ausgewiesenen Herkules-Wartburg-Fernradweg und auf der Straße „An der Karlsaue“ gestattet. Prüfen Sie die geltenden Bestimmungen vor einer Radtour.

Museen und documenta-Bezüge

Die Kasseler Kulturorte setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die GRIMMWELT vermittelt Leben, Werk und Vermächtnis der Brüder Grimm mit künstlerischen, multimedialen und interaktiven Mitteln. In der Neuen Galerie zeigt die Dauerausstellung „about: documenta“ Originalwerke aus vergangenen documenta-Ausstellungen. Damit können Sie innerhalb des Kulturprogramms zwischen der Beschäftigung mit den Brüdern Grimm und Kunst aus der Geschichte der documenta wählen.

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Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich Abschied, Erinnerung und dem Umgang mit dem Lebensende. Seine Dauerausstellung zeigt die Entwicklung von Bestattungs- und Trauerriten, besondere Bräuche und künstlerische Perspektiven auf Leben und Tod. Zu den gezeigten Objekten gehören Leichentücher, Särge, Leichenwagen und Trachten; wechselnde thematische Sonderausstellungen ergänzen das Angebot. Darüber hinaus umfasst das Programm Veranstaltungen, Forschung und Bildungsangebote zu diesen Themen.

Kunst im Stadtraum und am Stadtrand

Das Kunstwerk „Man Walking to the Sky“ von Jonathan Borofsky steht auf dem Vorplatz des Kulturbahnhofs. Es wurde 1992 für die documenta 9 errichtet und wurde bald darauf für Kassel zu einem Publikumsliebling und Wahrzeichen. Ein anderer Ort verbindet Kunst und Landschaft: Die Künstler-Nekropole liegt am Stadtrand von Kassel im Habichtswald rund um den Blauen See, einen stillgelegten Steinbruch. Sie ist ganzjährig zugänglich.

Prüfen Sie bei saisonalen Programmen die Termine und berücksichtigen Sie bei einem Besuch der Karlsaue die ausgewiesene Radfahrregelung.

Weitere Reiseziele entdecken: Bettenhausen, Habichtswald, Zierenberg, Baunatal, Schauenburg, Brasselsberg, Helsa und Bad Emstal.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Region Kassel.

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