Alme entdecken: Quellen, Rundwege und historische Orte
Unterkünfte in Alme
Alme verbindet einen außergewöhnlichen Naturraum mit Rundwegen, regionalem Dorfleben und historisch geprägten Bauwerken. Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen, können Sie zwischen den Almequellen und dem Mühlental, einem naturnahen Rundweg sowie mehreren kulturgeschichtlich interessanten Zielen unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Wege, Quellen und Bauwerke liegen dabei nicht in einer einzigen Erlebniskategorie, sondern bieten jeweils einen eigenen Zugang zu Alme.
Naturraum an den Almequellen
Im Naturschutzgebiet Mühlental mit den Almequellen treten im Almequellteich 104 Karstquellen zutage. Die Quellen bilden den markanten Naturbezug des Ortes und stehen zugleich für eine besondere geologische Ausprägung. In den Almequellen hat sich außerdem eine subarktische Reliktgesellschaft mit Pyrenäen-Löffelkraut erhalten, die aus der letzten Eiszeit überdauert hat.
Der Quellenweg führt durch das Mühlental. Das Trockental ist durch imposante Felsen und einen ausgeprägten Schluchtcharakter geprägt. Am Almequellteich informieren übersichtliche Informationstafeln entlang des Quellenwegs über Geologie, Flora und Fauna. Wer einen Weg nicht nur als Verbindung zwischen zwei Punkten betrachtet, sondern sich auch für die Landschaft und ihre Entstehung interessiert, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte: Felsen, Quellen sowie Informationen zu den natürlichen Lebensräumen gehören unmittelbar zum Verlauf des Quellenwegs.
Rundwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Eine weitere Möglichkeit, Alme zu Fuß zu erkunden, ist der Mehrgenerationenweg. Er ist ein etwa 1.800 Meter langer, naturnah angelegter und barrierearm ausgebauter Rundweg. Für die Tagesplanung bietet die ungefähre Streckenlänge von etwa 1.800 Metern eine konkrete Größenordnung für den Spaziergang.
Kirche, Wasserschloss und historische Spuren
Zu den historischen Bauwerken in Alme gehört die Kirche St. Ludgerus. Sie wurde zwischen 1755 und 1760 erbaut und befindet sich derzeit im Umbau. Ihre Bauzeit liegt in der Mitte des 18. Jahrhunderts. In ihrer sehenswerten Innenausstattung besitzt die Kirche eine spätgotische Pietà.
Eine Inschrift am Haus Tinne datiert dessen Errichtung auf das Jahr 1717. Der Hochbehälter Auf der Peule wurde 1988 als Industriedenkmal hergerichtet. Beide Orte stehen für unterschiedliche historische Spuren: Das Haus Tinne ist über eine Jahresinschrift zeitlich einzuordnen, während der Hochbehälter als Industriedenkmal hergerichtet wurde.
Das Wasserschloß Alme (Haus Niederalme) ist ein dreiflügeliger Gebäudekomplex mit einem nach Norden geöffneten Innenhof. An der Freitreppe befindet sich ein Steinrelief. Die reich geschmückte Südseite weist ein Portal mit der Jahreszahl 1744 als Jahr der Vollendung auf.
Dorfleben und praktische Orientierung
Das traditionelle Wasserradfest der Dorfgemeinschaft Alme e.V. findet jedes Jahr im August am Entenstall und am Wasserrad statt und umfasst ein jährliches Entenrennen. Als Bezugspunkte für die Route dienen der Almer Entenstall mit Parkmöglichkeiten und eine Bushaltestelle an der Unteren Bahnhofstraße in Alme. Für die Anfahrt lassen sich der Almer Entenstall und die Untere Bahnhofstraße als unterschiedliche Bezugspunkte berücksichtigen. Das Wasserradfest im August lässt sich bei der Planung eines Aufenthalts in Alme als saisonaler Termin berücksichtigen.
Für die regionale Orientierung können Sie außerdem Nehden, Hoppecke, Gudenhagen, Brilon-Wald, Bontkirchen und Radlinghausen einbeziehen.
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