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Altenilpe: Wanderwege, Ortsgeschichte und Schützenfest

Unterkünfte in Altenilpe

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Altenilpe verbindet mehrere konkret verlaufende Wanderwege mit einer Ortsgeschichte, die von Kapellen, der St.-Luzia-Kirche und dem historischen Bergbau geprägt ist. Wenn Sie eine Unterkunft in Altenilpe suchen, können Sie Ihren Aufenthalt daher an unterschiedlichen Interessen ausrichten: an Rundwanderungen durch Wald und Wiesen, an einem Weg mit bergbaugeschichtlichem Bezug oder an den kulturellen Themen des Ortes.

St. Luzia und ältere Kapellen: St. Luzia in Altenilpe ist eine dreijochige Hallenkirche aus dem Jahr 1921, in die ein Teil der Kapelle von 1890 einbezogen wurde. 1890 war die frühere Kapelle durch eine wesentlich größere Kapelle ersetzt worden, die dem heiligen Luzia geweiht wurde. Bereits um 1600 wurde in Altenilpe eine dem heiligen Jodokus geweihte Kapelle erwähnt. Sie war baufällig und wurde 1888 abgerissen.

Rundweg AL4: Der Rundweg AL4 startet in Altenilpe und führt unterhalb von Sellinghausen an der Ilpequelle entlang. Anschließend verläuft er durch einen Teil des waldreichen Schmallenberger Sauerlands und kehrt zum Ausgangspunkt zurück. Für Ihre Tagesplanung ist damit ein Weg relevant, der in Altenilpe beginnt und wieder dorthin zurückführt, während Quellbereich und Wald den Verlauf bestimmen.

Rundwanderweg S8: Der Rundwanderweg S8 führt durch Altenilpe und um das Ilpetal. Dabei überquert er die Ilpe, verläuft an der St.-Luzia-Kirche vorbei durch Wiesen und später durch ein Waldgebiet in Richtung Hengsiepen und Nierentrop. Der Wechsel zwischen Gewässer, Kirche, offenen Flächen und Wald gibt dieser Wanderung einen abwechslungsreichen räumlichen Verlauf.

Sellinghauser Bergmannspfad: Der Sellinghauser Bergmannspfad ist ein 6,7 Kilometer langer Rundwanderweg mit einem Höhenunterschied von annähernd 300 Metern. Außerdem weist er einige steile Abschnitte auf. Diese Kombination ist für Sie besonders dann wichtig, wenn Sie bei der Auswahl Ihrer Wanderung nicht nur auf die Länge, sondern auch auf Steigungen und den körperlichen Anspruch achten möchten.

Bergbaugeschichte am Weg: Der Sellinghauser Bergmannspfad entspricht im Wesentlichen dem historischen Fußweg, den viele Bergleute aus Sellinghausen und Altenilpe fast 100 Jahre lang zu ihrer Arbeitsstätte nutzten, der Schiefergrube Felicitas in Heiminghausen. Der Weg verbindet damit eine heutige Wanderung mit einer konkreten Arbeitsgeschichte aus der Umgebung.

Jährliches Schützenfest: Das Schützenfest des Schützenvereins Altenilpe-Sellinghausen findet jährlich am ersten Augustwochenende statt. Wenn Sie diesen Zeitraum für Ihren Aufenthalt in Betracht ziehen, gehört der Termin zu den wiederkehrenden kulturellen Anlässen, die mit Altenilpe und Sellinghausen verbunden sind.

Verbindung zum regionalen Wegenetz: Neue Wander- und Radwegebeschilderungen verknüpften Altenilpe mit dem regionalen Wegenetz. Für die Orientierung rund um den Ort steht damit neben den einzelnen Wegverläufen auch die Verbindung zu weiteren regionalen Wander- und Radwegen im Mittelpunkt.

Wege nach Interesse und Anspruch auswählen

Die beschriebenen Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Beim AL4 steht die geschlossene Runde mit Start und Rückkehr in Altenilpe im Vordergrund. Der S8 lebt von der Abfolge verschiedener Landschafts- und Ortsbezüge. Der Bergmannspfad richtet den Blick zusätzlich auf Höhenunterschiede, steile Passagen und die Geschichte der Schiefergrube Felicitas. So können Sie die Planung an dem ausrichten, was für Ihre Gruppe den größten Wert hat: eine landschaftlich geprägte Runde, ein Weg mit sichtbarem Ortsbezug oder eine Wanderung mit historischem Hintergrund.

Für Paare, Familien und Gruppen mit unterschiedlichen Interessen ist diese Unterscheidung hilfreicher als eine pauschale Bewertung. Wer gemeinsam unterwegs sein möchte, kann vorab klären, ob ein Rundkurs, wechselnde Landschaftsräume oder der bergbaugeschichtliche Bezug im Vordergrund stehen soll. Die steilen Abschnitte des Sellinghauser Bergmannspfads bilden dabei einen klaren körperlichen Faktor. Bei den anderen Wegen bestimmen vor allem Verlauf, Landschaft und die Beziehung zu Altenilpe, Sellinghausen und dem Ilpetal den Charakter.

Ortsgeschichte als Teil des Aufenthalts

Die Kirche St. Luzia steht nicht isoliert neben der Weggeschichte. Der S8 führt an ihr vorbei, während die Entwicklung der Kapellen bis in die Zeit um 1600 zurückreicht. Zusammen mit dem historischen Arbeitsweg der Bergleute entsteht ein Ortsbild, in dem religiöse Baugeschichte, Wanderwege und Bergbaugeschichte unterschiedliche Zugänge zu Altenilpe eröffnen. Eine Unterkunft in Altenilpe kann deshalb der Ausgangspunkt Ihrer persönlichen Planung sein, ohne dass Sie sich auf nur ein Thema festlegen müssen.

Auch das erste Augustwochenende setzt einen klaren zeitlichen Bezug für einen Aufenthalt. Dann findet das Schützenfest des Schützenvereins Altenilpe-Sellinghausen jährlich statt. Außerhalb dieses Termins stehen die Wege und die Ortsgeschichte im Mittelpunkt Ihrer Planung. Die Verbindung von Wander- und Radwegebeschilderungen mit dem regionalen Wegenetz unterstützt dabei die Orientierung über Altenilpe hinaus.

Weitere Orte für Ihren Vergleich

Für den Vergleich weiterer Orte können Sie auch Rehsiepen, Oberrarbach, Kirchrarbach, Niederhenneborn, Sellinghausen, Bad Fredeburg, Dorlar und Werntrop einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmallenberg.

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