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Kleinolbersdorf-Altenhain entdecken

Unterkünfte in Kleinolbersdorf-Altenhain

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie eine Unterkunft in Kleinolbersdorf-Altenhain suchen und Ihren Aufenthalt mit Kultur, Industriegeschichte und einer ausgewiesenen Wanderroute verbinden möchten, bietet der Chemnitzer Ortsteil mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Die Kleinolbersdorfer Kirche, die Spinnmühle Hößler, die Meridiansäule und der Lohse-Uhlig-Steig setzen unterschiedliche Schwerpunkte. So können Sie je nach Interesse zwischen Baugeschichte, Orientierung in der Landschaft und Bewegung im Freien wählen.

Kurzfakten zum Thema

  • Der Lohse-Uhlig-Steig umfasst zehn Stationen mit Informationen zur Umgebung und ihrer Geschichte.
  • Die Kleinolbersdorfer Kirche wurde 1790 als frühklassizistischer Bau errichtet.
  • Zur Ausstattung der Kirche gehören zwei Emporen, ein Kanzelaltar und eine Orgel aus dem Jahr 1693.
  • Der um 1500 entstandene Altarschrein stammt vom Zwickauer Bildschnitzer Peter Breuer.
  • Die Spinnmühle Hößler ist ein viergeschossiger Bau mit hohem Mansarddach und regionalen Baustoffen.
  • Die Meridiansäule aus sächsischem Sandstein richtet den Blick durch ihren Sehschlitz exakt entlang des 13. östlichen Längengrads.
  • Für die Route gibt es Parkmöglichkeiten an der Schillerstraße in Kleinolbersdorf.

Kirche und Industriegeschichte

Die Kleinolbersdorfer Kirche ist ein 1790 errichteter frühklassizistischer Bau. Sie wurde innerhalb von neun Monaten erbaut, nachdem die romanische hölzerne Vorgängerkirche abgebrannt war. Im Inneren bewahrt sie einen um 1500 geschaffenen geschnitzten Altarschrein von Peter Breuer, der aus dieser Vorgängerkirche gerettet wurde. Auch der Kanzelaltar und die zwei Emporen gehören zur überlieferten Gestaltung. Die ursprünglich 1693 erbaute Orgel zählt zu den vier ältesten Orgeln Sachsens. Wer sich bei der Ortswahl für historische Bauwerke und sakrale Kunst interessiert, findet hier einen eigenständigen kulturellen Schwerpunkt.

Ein anderer Blick auf die Vergangenheit eröffnet sich an der Spinnmühle Hößler. Der viergeschossige Putzbau fällt durch sein hohes Mansarddach auf. Teile der Fassade bestehen aus Phyllitgestein und Hilbersdorfer Porphyr, also Baustoffen aus der Region. In Chemnitz sind aus derselben Bauzeit nur zwei Spinnmühlen erhalten. Dazu gehört die Spinnmühle im Amselgrund aus dem Jahr 1834, die im Chemnitzer Ortsteil Kleinolbersdorf-Altenhain liegt.

Wanderroute, Aussicht und Freizeit

Der Lohse-Uhlig-Steig richtet sich an Besucher, die eine Wanderung mit erklärenden Stationen verbinden möchten. An insgesamt zehn Stationen erhalten Sie Informationen über die Umgebung und ihre Geschichte. Dabei werden sowohl Naturräume als auch die Industriegeschichte thematisiert. Die Route lässt sich deshalb nicht nur als Bewegung im Freien, sondern auch als Möglichkeit verstehen, die verschiedenen Facetten von Kleinolbersdorf-Altenhain in einer Abfolge von Themen kennenzulernen.

Ein Orientierungspunkt an der Strecke ist die Meridiansäule. Sie besteht aus sächsischem Sandstein und besitzt einen integrierten Sehschlitz. Durch ihn öffnet sich der Blick exakt entlang des 13. östlichen Längengrads. Bei klarer Sicht reicht das Panorama bis zu den Höhenzügen des Erzgebirges; am Horizont sind Keilberg und Fichtelberg zu sehen. Für die Tagesplanung sollten Sie die Parkmöglichkeiten an der Schillerstraße berücksichtigen, wenn Sie die Route mit dem Auto erreichen möchten.

Im Herzen von Kleinolbersdorf liegt außerdem ein Freizeitplatz mit Möglichkeiten für Basketball, Volleyball und Floorball. Unmittelbar daneben, am Zugang zum Wald, befindet sich eine Wanderhütte. Diese Kombination erlaubt es, eine Ortsbesichtigung mit unterschiedlichen Aktivitäten zu ergänzen, ohne den Aufenthalt ausschließlich auf ein einzelnes Kulturziel auszurichten.

Anreise und Wahl der Unterkunft

Altenhain und Kleinolbersdorf sind vom Chemnitzer Hauptbahnhof aus mit dem Bus erreichbar. Das ist ein relevanter Gesichtspunkt, wenn Sie Ihre Unterkunft nicht allein nach der Anreise mit dem Auto auswählen möchten. Für die konkrete Planung können Sie zunächst entscheiden, ob die historische Ortsbesichtigung, die Wanderroute oder die Freizeitangebote im Mittelpunkt stehen sollen. Anschließend lässt sich prüfen, welche Lage innerhalb von Kleinolbersdorf-Altenhain Ihre Tagesplanung am besten unterstützt.

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FAQ

Wie viele Stationen hat der Lohse-Uhlig-Steig?

Der Lohse-Uhlig-Steig verfügt über zehn Stationen. Sie informieren über die Umgebung und ihre Geschichte und vermitteln Einblicke in Naturräume sowie in die Industriegeschichte.

Wann wurde die Kleinolbersdorfer Kirche erbaut?

Die heutige Kleinolbersdorfer Kirche wurde 1790 errichtet. Der Bau entstand innerhalb von neun Monaten nach dem Brand der romanischen hölzernen Vorgängerkirche.

Welche Besonderheiten bewahrt die Kirche?

Zur Kirche gehören zwei Emporen und ein Kanzelaltar. Außerdem bewahrt sie einen um 1500 von Peter Breuer geschaffenen Altarschrein sowie eine ursprünglich 1693 erbaute Orgel.

Wo gibt es Parkmöglichkeiten für die Route?

An der Schillerstraße in Kleinolbersdorf gibt es Parkmöglichkeiten für die Route.

Was ist an der Meridiansäule zu sehen?

Die Meridiansäule besteht aus sächsischem Sandstein. Ihr Sehschlitz öffnet den Blick exakt entlang des 13. östlichen Längengrads. Bei klarer Sicht sehen Sie am Horizont Keilberg und Fichtelberg.

Wie ist Kleinolbersdorf-Altenhain mit dem Bus erreichbar?

Altenhain und Kleinolbersdorf sind vom Chemnitzer Hauptbahnhof aus mit dem Bus erreichbar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chemnitz.

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