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Blauenthal zwischen Wasserfall, Hammerherrenhaus und Karlsroute

Unterkünfte in Blauenthal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Blauenthal entwickelte sich aus einem 1535 von Andreas Blau gegründeten Hammerwerk. Der Ort gilt als erstes Blechhammerwerk Sachsens und als erster Ort im Erzgebirge, an dem Weißblech hergestellt wurde. Damit verbindet sich in Blauenthal eine klar erkennbare Industriegeschichte mit einer Landschaft, die von Wasserläufen, Granit und Bergzügen geprägt ist.

Für eine Unterkunft in Blauenthal können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen unterschiedliche Entscheidungspunkte sein. Je nach Reiseplanung rücken diese Angaben unterschiedlich in den Vordergrund: Termine bestimmen den Zeitraum, die Zimmerkategorie beschreibt die gewählte Form der Unterbringung, und die Stornierungsbedingungen markieren die jeweiligen Regeln. Die drei Angaben lassen sich unabhängig voneinander betrachten, sodass Unterschiede beim Vergleich klar der zeitlichen Planung, der Unterbringungsform oder den geltenden Bedingungen zugeordnet werden können.

Landschaft

Blauenthal liegt in einem kleinen Talbecken am Zusammenfluss des Gebirgsbachs Große Bockau und der Zwickauer Mulde. Die beiden Gewässer bilden den geografischen Rahmen des Ortes und geben der Lage ihren ausgeprägten Talcharakter. Für die Einordnung der Umgebung lassen sich das kompakte Becken und die benannten Erhebungen getrennt betrachten.

Im nahen Umfeld von Blauenthal liegen Dürrer Berg, Gerstenberg, Buchberg und Steinberg. Die vier Namen markieren unterschiedliche Punkte im näheren Landschaftsraum, ohne dass daraus eine einheitliche Höhen- oder Routenangabe abgeleitet werden muss. So stehen die Gewässer für die topografische Lage, während die vier Bergnamen einzelne Bezugspunkte im nahen Umfeld benennen.

Wasser und Winter

Der Blauenthaler Wasserfall stürzt etwa 30 Meter über Granitfelsen ab. Die Höhenangabe bleibt dabei eine ungefähre Größenordnung. Im Winter werden die entstehenden Eisbildungen zum Eisklettern genutzt, wodurch der Wasserfall neben seiner natürlichen Erscheinung auch einen ausdrücklich winterlichen Bezug erhält.

Radroute

Über die Karlsroute ist Blauenthal direkt an den Mulderadweg angebunden. Die Route überquert den Kamm des Erzgebirges auf 950 Metern nahe der böhmischen Grenze und führt anschließend bergab in Richtung Karlovy Vary. Für die persönliche Planung stehen damit ein örtlicher Ausgangspunkt, ein markanter Höhenabschnitt und ein weiterführender Verlauf in eine andere Richtung nebeneinander.

Geschichte und Kultur

Erhalten ist das Hammerherrenhaus, ein zweigeschossiges barockes Herrenhaus mit Uhrturm und Barockkuppel. Das Hauptportal trägt die Jahreszahl 1677.

Umfeld

In der Nähe von Blauenthal liegt Albernau mit der Pfarrkirche St. Johannis. Im Umland befinden sich Bärenwalde mit seiner Kirche sowie Aue mit der Kirche St. Nicolai. Im weiteren regionalen Umfeld liegt Annaberg-Buchholz mit dem ehemaligen Franziskanerkloster. Die genannten Orte unterscheiden sich durch ihre geografische Einordnung und durch die jeweiligen sakralen oder historischen Bezugspunkte.

Weitere Orte im Erzgebirge: Krumhermersdorf, Kurort Seiffen/Erzgebirge, Bärenstein, Annaberg-Buchholz, Mildenau, Elterlein, Sehmatal, Bernsbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Erzgebirgskreis.

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