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Steinheid: Kamm-Lage, Wege und Handwerk

Unterkünfte in Steinheid

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Steinheid liegt auf dem Kamm des Thüringer Schiefergebirges. Wanderwege, ein markanter Hausberg und Einblicke in örtliches Handwerk geben dem Ort ein eigenes Profil. Auch die Geschichte des früheren Bergbaus gehört dazu. Für die Reiseplanung bietet sich deshalb ein Blick auf zwei Seiten Steinheids an: die Wege durch die Landschaft und die Spuren seiner handwerklichen Vergangenheit und Gegenwart.

Landschaft und Wege rund um Steinheid

Das Kieferle ist Steinheids Hausberg und erhebt sich mit 868 m über den Ortsteil. Es bildet einen markanten Bezugspunkt in der Kamm-Landschaft. Im näheren Umfeld des Reiseziels bietet der Frankenblick am Südhang des Fellberges Fernsicht. Der Aussichtspunkt liegt am Fellberg, nicht in Steinheid selbst.

Der Rundwanderweg 6-Kuppen-Steig verbindet Neuhaus, Lauscha, Steinach und Steinheid. Von Steinheid aus führt er ins Steinachtal oder über die Sandlinie zur Fellbergbaude. Damit stehen zwei unterschiedliche Richtungen im Verlauf zur Wahl: ein Weg ins Tal und eine Route zur Baude. Der Goldpfad führt durch das Andruftal zurück nach Steinheid. Wer Wege für den Aufenthalt vergleicht, kann so zwischen einer Verbindung durch mehrere Orte, den beiden genannten Strecken ab Steinheid und einer Route mit Rückkehr zum Ausgangsort unterscheiden.

Handwerk und Ortsgeschichte

Steinheid wurde 1362 erstmals als „die steynerne Heyde“ in einem Lehnsbrief des Markgrafen von Meißen urkundlich erwähnt. Früher wurde hier insbesondere Goldbergbau betrieben; 1530 wurde der Ort zur freien Bergstadt erhoben. Das Grubenwesen mit 51 Zechen wurde im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört. In der Zeit danach waren Glasbläserei und Schachtelmacherei wichtige Zuliefergewerbe für den Olitätenhandel. Diese Abfolge verbindet die Bergbaugeschichte mit Gewerben, die andere Erzeugnisse und Fertigkeiten in den Mittelpunkt stellten.

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Handwerk lässt sich auch heute als Besuchsthema aufgreifen: In mehreren kleinen Handwerksbetrieben in Steinheid können Besucher den Handwerkern bei der Arbeit zusehen. Außerdem gibt es einen Werksverkauf für Christbaumschmuck und eine kleine Handmalerei-Stube. Dort werden Sonderwünsche erfüllt, etwa bemalte Kugeln oder Schiefertafeln für besondere Anlässe. Die Handmalerei ergänzt den Verkauf um individuelle Arbeiten; wenn Sie dafür eigene Vorstellungen haben, können Sie diese bei der Reiseplanung berücksichtigen.

Ergänzende Einblicke in Neuhaus am Rennweg

Zum übergeordneten Reiseziel Neuhaus am Rennweg gehören weitere Kulturthemen, die sich klar von Steinheids örtlicher Geschichte unterscheiden. Das Erlebnismuseum dort lässt Besucher in das Leben der „Wäldler“ eintauchen und lädt zum Zuhören, Verweilen und aktiven Erleben ein. In der Stadtmitte steht die gotische Holzkirche, die 1892 geweiht wurde und zu den wenigen reinen Holzkirchen Deutschlands gehört. Ihre Fenster weisen geometrisch-ornamentale Glasmalereien auf; die Farben sind nach der Reifung der Weintrauben angeordnet. So bietet Neuhaus am Rennweg einen eigenen kulturgeschichtlichen Schwerpunkt innerhalb des übergeordneten Reiseziels.

Weitere Reiseziele entdecken: Sonneberg, Lauscha, Schalkau, Mengersgereuth-Hämmern, Neuhaus am Rennweg, Judenbach, Spechtsbrunn, Steinach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landkreis Sonneberg.

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