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Island: Natur, Kultur und besondere Landschaften

Unterkünfte in Island

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl einer Unterkunft in Island hilft es, zuerst zu überlegen, welche Erlebnisse Ihre Reise prägen sollen: Kulturgeschichte, Wanderungen, Tierbeobachtung oder geothermale Bäder. Die drei Nationalparks bieten jeweils eigene Anziehungspunkte. Ihre unterschiedlichen Themen geben Ihnen Orientierung für die Auswahl Ihrer Reiseziele.

Natur und Nationalparks

Island umfasst den einzigen oberhalb des Meeresspiegels sichtbaren Abschnitt des sich aktiv ausbreitenden Mittelatlantischen Rückens. Auch die Nationalparks verbinden Natur- und Kulturerbe auf unterschiedliche Weise. Wege, Besuchereinrichtungen und Informationen erleichtern dort den öffentlichen Zugang. Der Snæfellsjökull-Nationalpark ist der einzige Nationalpark Islands, der sich von der Meeresküste bis zu den Berggipfeln erstreckt – ein markanter Unterschied für alle, die verschiedene Landschaftsformen in den Mittelpunkt ihrer Reise stellen möchten.

Þingvellir: Geschichte und Aktivitäten

Þingvellir spricht Reisende an, die kulturelle Geschichte mit Bewegung und Naturerlebnissen verbinden möchten. Die Alþing-Versammlung fand dort jährlich von etwa 930 n. Chr. bis 1798 statt. Wegen seines kulturellen Werts wurde Þingvellir 2004 als UNESCO-Welterbestätte anerkannt. Die lange Geschichte des Versammlungsorts und seine heutige Bedeutung als Welterbestätte machen ihn zu einem besonderen Ziel für kulturinteressierte Besucher.

Im Þingvellir-Nationalpark gibt es Spazier- und Wanderwege sowie geführte Wanderungen. Außerdem werden Angeln und Schnorcheln als Aktivitäten genannt. So können Sie bei der Reiseplanung abwägen, ob Sie eher zu Fuß unterwegs sein oder eine andere dieser Möglichkeiten in Ihre Islandreise aufnehmen möchten.

Wandern und Tierbeobachtung

Wer unterschiedliche Wanderansprüche berücksichtigen möchte, findet in Hornstrandir zahlreiche Wege von eher einfachen bis zu anspruchsvolleren Routen. Das 589 Quadratkilometer große Schutzgebiet liegt im nördlichen Teil der Westfjords-Halbinsel. Der häufigste Zugang erfolgt über das Meer; planmäßige Abfahrten gibt es von Ísafjörður, Bolungarvík und Norðurfjörður bei Strandir. Diese Zugangsinformation ist wichtig, wenn Sie Hornstrandir als Ziel einplanen. Besucher können dort Polarfüchse im Winter und im Sommer sehen und fotografieren.

Auch im Vatnajökull-Nationalpark wird Wandern angeboten. Für Kerlingarfjöll führt eine von der Umweltbehörde veröffentlichte Wanderbroschüre acht Wege auf, die in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind. Damit erhalten Sie einen konkreten Anhaltspunkt, wenn Sie sich vorab mit unterschiedlichen Wanderanforderungen befassen möchten.

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Schutzgebiete und saisonale Erlebnisse

Surtsey entstand durch Vulkanausbrüche von 1963 bis 1967 und steht seit ihrer Entstehung unter gesetzlichem Schutz. Das Naturschutzgebiet ist für den gesamten öffentlichen Verkehr geschlossen. Berücksichtigen Sie diese Einschränkung bei der Auswahl Ihrer Ziele: Surtsey ist damit anders einzuordnen als die Nationalparks, in denen Wege und Besuchereinrichtungen den öffentlichen Zugang erleichtern.

Polarlichter sind in Island von Ende August bis Ende April gut sichtbar. Wenn dieses Naturerlebnis für Ihre Reise wichtig ist, hilft Ihnen die genannte Zeitspanne bei der zeitlichen Einordnung. Island bietet außerdem mehr als 120 Schwimmbäder; die meisten werden durch geothermales Wasser aus tief unterirdischen Bohrlöchern beheizt. Die geothermalen Schwimmbäder bleiben das ganze Jahr über warm und einladend – ein eigener Schwerpunkt neben Wanderungen und Kulturgeschichte.

Für eine regionale Ergänzung Ihrer Islandreise können Sie auch Nordurland Eystra ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Skandinavien.

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