Piobbico entdecken: Castelli, Wege und Flusstäler

File:Piobbico, Santa Maria in Val d'Abisso, abside.jpg File:Piobbico, Santa Maria in Val d'Abisso, abside.jpg Foto: Bluteo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Piobbico zwischen Flüssen und Geschichte

Im Zentrum des Siedlungsgebiets von Piobbico vereinigen sich der Biscubio und der Candigliano.

Castello Brancaleoni und historische Bauwerke

Das Castello Brancaleoni ist eine bedeutende Adelsresidenz der Marken. Es steht als Symbol für die Macht der Familie Brancaleoni, die das Gebiet über Jahrhunderte beherrschte, ebenso wie für Kunst, Geschichte und die gemeinschaftliche Identität Piobbicos. Im Castello Brancaleoni wurde 1983 das Museo Civico Brancaleoni eingerichtet. Das Gebäude selbst stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Am Fuß des Castello Brancaleoni in Piobbico steht die Chiesa di San Pietro. Ihre Geschichte reicht mindestens bis ins 14. Jahrhundert zurück. In der näheren Umgebung von Piobbico wurde das Eremo di Morimondo im 11. Jahrhundert von Zisterziensern gegründet, die der Regel des heiligen Pier Damiani folgten.

In der näheren Umgebung von Piobbico weist das Castello dei Pecorari teilweise erhaltene mittelalterliche Baumerkmale, sichtbare Mauerabschnitte und Türme auf. Von dort bieten sich Ausblicke auf das Candigliano-Tal und den Ort Piobbico. Auf einem Gipfel des Monte-Nerone-Massivs, hoch über dem Ort, befanden sich die Strukturen der ursprünglichen Residenz der Brancaleoni, die als Castello di Mondellacasa bekannt war.

Wege, Aussichtspunkte und Schluchten

Das Itinerario dei Brancaleoni beginnt am Palazzo Brancaleoni in Piobbico und führt bergab in Richtung Borghetto und zur Brücke über den Candigliano. Die Route führt außerdem über mehrere Aussichtspunkte mit Blick auf Borghetto, das Castello Brancaleoni und den Candigliano.

In der näheren Umgebung von Piobbico erreicht man über einen etwa halbstündigen Anstieg auf einem Weg die Ruinen des Eremo di Morimondo. An den Ruinen ist ein gotischer Bogen sichtbar erhalten. Die Strecke bietet damit einen kurzen historischen Anstieg zu einem eindeutig benannten Bauzeugnis.

In der näheren Umgebung von Piobbico liegt das Santuario di Santa Maria in Val d’Abisso südöstlich des Ortes auf einem Hügel. Von dort reicht der Blick auf einen wilden Bereich des Monte Nerone und auf die Felsformation Balza Forata. Ebenfalls in der näheren Umgebung von Piobbico liegen die tiefen, engen Schluchten des Candigliano. Schnell fließendes Wasser formt dort Rinnen und Felswände. Entlang der Wasserläufe finden sich außerdem kleine Bäche, Wasserfälle und ruhige Wasserbecken, in denen sich die umliegenden Wälder spiegeln.

Handwerk, Prozession und lokale Küche

Piobbico verfügt über eine traditionelle Handwerksgeschichte der Herstellung von Wollteppichen. Einen religiösen Akzent setzt die traditionelle Processione delle Rocche, die in Piobbico am 8. September stattfindet. Mädchen in bäuerlicher Tracht tragen dabei verzierte Spindeln als Opfergabe an die Jungfrau im Santuario di Santa Maria in Val d’Abisso.

Auch die regionale Esskultur besitzt einen festen Termin im Ortsleben: Die Sagra del Polentone alla Carbonara findet jährlich in Piobbico statt. Gefeiert wird ein typisches Gericht der bäuerlichen Tradition aus Polenta, Fleisch und lokalen Gewürzen.

Weitere Reiseziele: Apecchio, Massa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesaro - Urbino.

Unterkünfte in Piobbico vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige