Lesa am Lago Maggiore: Wege, Seeufer und Geschichte

File:Ufficio Postale di Lesa 2009 NW.jpg File:Ufficio Postale di Lesa 2009 NW.jpg Foto: Hans G. Oberlack via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Landschaft und Ortsbild

Das Gebiet von Lesa verbindet den Lago Maggiore mit den grünen Hügeln des Vergante. Das alte Dorf Lesa liegt an der Uferpromenade und umfasst Paläste, Arkaden und Gassen. Für die Tagesplanung können Sie zwischen Wegstrecken, Seeufer und kulturhistorischen Orten unterscheiden.

Spazierwege durch Wälder und Hügelland

Die Laubwälder von Lesa, überwiegend Kastanienwälder, werden von einem leicht begehbaren Wegenetz durchzogen. Der Varim-Weg ist ein leichter, 2,5 Kilometer langer Spazierweg von Lesa nach Belgirate, für den etwa 30 Minuten benötigt werden. Der Varim-Weg kann durch Felder und entlang von Steinmauern bis nach Villa Lesa fortgesetzt werden.

Die alte Gemeindestraße von Lesa nach Comnago ist ein breiter Saumpfad, der durch Laubwälder gleichmäßig bergauf führt. Der Mascarana-Weg führt von Lesa durch dichte Kastanienwälder in Richtung Comnago und bietet weite Ausblicke auf den Lago Maggiore.

Die Wanderung durch das Erno-Tal führt von Villa Lesa zum Erno-Wasserfall und dauert zwei Stunden. Die alte Straße nach Calogna ist ein Waldweg von Lesa nach Calogna, für den etwa eineinhalb Stunden benötigt werden. Der Rundweg Monte Croce–Motta Rossa führt in etwa eineinhalb Stunden von Comnago nach Motta Rossa und bietet Ausblicke auf den Monte Rosa und die Alpen.

Von der Via Gibertini führt ein Spazierweg in Richtung Belgirate über einen Abschnitt der antiken römischen Straße. Der Weg nach M. Visconti ist als einstündige Route mit Höhenlagen von 206 bis 430 Metern ausgewiesen. Die Wegthemen reichen durch Wald- und Hügellandschaften bis zu Abschnitten mit Blick auf den Lago Maggiore; Spazierweg, Saumpfad, Waldweg und Rundweg sind dabei als unterschiedliche Wegformen vertreten. Die angegebenen Gehzeiten helfen, kurze Spazierwege wie den Varim-Weg von längeren Strecken durch Tal und Wald zu unterscheiden und den jeweiligen Tagesabschnitt zu planen.

Kultur und Geschichte

Das Castellaccio in Lesa wurde errichtet, um den Handelsverkehr auf dem Lago Maggiore zu überwachen; um die Mitte des 14. Jahrhunderts übernahm das Castellaccio die Funktion eines Zollhauses. Die Sala Manzoniana bewahrt Bücher, Dokumente und Zeugnisse aus der Zeit des italienischen Risorgimento. Die Kulturthemen umfassen Bauwerke, Handelsgeschichte und bewahrte Dokumente.

Das dem heiligen San Sebastiano gewidmete romanische Oratorium oberhalb von Solcio hat seine ursprüngliche Struktur über die Jahrhunderte nahezu vollständig bewahrt. Die Geschichte der Kirche San Martino in Lesa reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück; erhaltene Mauerreste des alten Mittelschiffs veranschaulichen ihre frühere Struktur und Entwicklung.

Am Strand am Castellaccio können Sie am See spazieren gehen und entspannen; als Anlegestelle ist Lesa mit dem Schiffsverkehr auf dem Lago Maggiore verbunden.

Weitere Reiseziele für Ihre Planung: Orta San Giulio, Massino Visconti, Pella, Armeno, Miasino, Pettenasco.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.

Unterkünfte in Lesa vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige