Crodo: Geschichte, Museen und Wanderroute

File:Crodo Fontana lavatoio.jpg File:Crodo Fontana lavatoio.jpg Foto: Francoerbi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geologie und frühe Spuren

Das Centro Visita di Crodo verfügt über ein geologisches Lehrlabor, das für multimediale Projektionen ausgestattet ist.

Bei Arvenolo zeugen archäologische Funde aus der Eisenzeit und der Römerzeit am Muro del Diavolo von einer antiken Nutzung des Ortes. Die Panoramalage des Muro del Diavolo lässt vermuten, dass er als Kultstätte diente. Der Muro del Diavolo ist eine Trockenmauer aus großen Steinblöcken und etwa 6,30 Meter hoch. Seine Front misst zunächst 20 Meter, springt dann um 13 Meter zurück und setzt sich über weitere 40 Meter fort.

Am Muro del Diavolo stehen archäologische Spuren aus zwei Epochen neben einer Trockenmauer mit einem gestaffelten Frontverlauf. Für Kulturinteressierte bieten die etwa 6,30 Meter Höhe, der erste Frontabschnitt, der Rücksprung und die Fortsetzung über 40 Meter konkrete Anhaltspunkte bei der Betrachtung des Bauwerks.

Kapellen, Kirchen und Wasserkraft

Auf dem Weg von Cravegna nach Salera können Sie die Kapellen des Kreuzwegs am Sacro Monte di Salera bewundern. Die Kapellen des Sacro Monte di Salera wurden zwischen 1731 und 1738 errichtet und vollständig ausgeschmückt.

Die Chiesa Parrocchiale di S. Stefano war ursprünglich romanisch; ihr Glockenturm ist auf das Jahr 1026 datiert. Einen anderen historischen Schwerpunkt bildet die Wasserkraftanlage Ettore Conti in Verampio. Sie wurde zwischen 1912 und 1914 von Ettore Conti aus Verampio errichtet.

Ihre Bauzeiten liegen weit auseinander: Der Glockenturm ist auf 1026 datiert, die Wasserkraftanlage entstand zwischen 1912 und 1914.

Mineralwasser und Mineralien

Das Museo Nazionale delle Acque Minerali Carlo Brazzorotto zeigt fünf vollständige historische Abfüllanlagen für Mineralwasser, mehr als 15.000 volle Flaschen und über 80.000 Etiketten.

Die mineralogische Abteilung des Museo Mineralogico Ossolano Roggiani-Bianchi zeigt wissenschaftlich bedeutsame Mineralien aus dem Becken Verbano-Cusio-Ossola.

Die beiden Museen setzen dabei verschiedene Schwerpunkte zwischen historischer Mineralwasserabfüllung und Mineralien aus dem Becken Verbano-Cusio-Ossola. Für Natur- und Geologieinteressierte liegen in Crodo mit dem geologischen Lehrlabor und der mineralogischen Abteilung zwei unterschiedliche Themenfelder vor.

Wanderroute und Gipfel im Umfeld

Die Wanderroute Arvenolo beginnt am Parkplatz der Latteria Antigoriana in Crodo und führt nach Crodo zurück.

Der Parkplatz der Latteria Antigoriana ist für die eigene Planung ein fester Startpunkt der Wanderung. Für die Rückkehr bleibt Crodo zugleich der feste Bezugspunkt der Route.

Der Gipfel Colmine liegt in der näheren Umgebung von Crodo. Der Gipfel Colmine di Crevola liegt in der näheren Umgebung von Crodo. Der Gipfel Pizzo Cortefreddo liegt in der Umgebung von Crodo. Der Gipfel La Pizzetta liegt in der Umgebung von Crodo.

Die Kirche Parrocchia Ss. Gervasio E Protasio liegt in der Umgebung von Crodo. Die Ruinen von Gmeinalp liegen im weiteren regionalen Umfeld von Crodo. Die Kirche Chiesa Parrocchiale della Beata Vergine del Rosario liegt ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld von Crodo.

Ein Name aus Crodo

Das Getränk Crodino hat seit 1965 seinen Ursprung in Crodo.

Weitere Reiseziele: Bracchio, Gurro, Miazzina, Cannero Riviera, Cresseglio, Domodossola, Premeno, Casale Corte Cerro

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verbano-Cusio-Ossola.

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