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Piancastagnaio: Bergbaugeschichte, Feste und Wanderrouten

Unterkünfte in Piancastagnaio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bergbau und Baugeschichte

Die „La Miniera del Siele“ baute das reichste Zinnobervorkommen des Amiata-Gebiets ab; der Erzgehalt erreichte bis zu 38 Prozent Quecksilber. Besichtigungen der „La Miniera del Siele“ sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Wenn Sie diesen Ort einplanen, können Sie die Besichtigung als eigenständigen Programmpunkt vormerken.

Die zweite Bauphase der Rocca Aldobrandesca di Piancastagnaio datiert auf den Zeitraum von 1471 bis 1478. Die Pieve di Santa Maria Assunta besitzt einen Türsturz mit der Jahreszahl 1617. Das Santuario della Madonna di San Pietro befindet sich am Standort einer früheren romanischen Kirche. Damit begegnen Ihnen in Piancastagnaio unterschiedliche historische Bezugspunkte: eine datierte Bauphase, ein datierter Türsturz und ein Kirchenstandort mit älterem Ursprung.

Plätze und besondere Orte

Die Piazza Matteotti ist der historische Platz, der früher Piazza del Comune hieß. Die frühere Bezeichnung gehört zur Geschichte dieses Platzes. Die restaurierten Waschhäuser von Piancastagnaio sind touristisch interessante Orte. Bei der Orientierung im Ort sollten Sie die heutige Platzbezeichnung Piazza Matteotti und den früheren Namen Piazza del Comune auseinanderhalten.

Kastanie und Ortsfeste

Das Crastatone ist ein jährlich stattfindendes Fest der gerösteten Kastanie, das seit 1967 in der Woche von Allerheiligen im historischen Zentrum von Piancastagnaio gefeiert wird. Brodolese ist eine für Piancastagnaio typische Kastaniensuppe, die mit wildem Fenchel verfeinert wird. Die Kastanie begegnet Ihnen damit sowohl als Festthema als auch als Bestandteil eines typischen Gerichts von Piancastagnaio.

Routen rund um Piancastagnaio

Die Route von Piancastagnaio nach Poggio della Guardia ist etwa 14 Kilometer lang. Die Route von Abbadia San Salvatore nach Piancastagnaio bildet eine Verbindung zwischen den beiden wichtigsten Dörfern des Amiata am sienesischen Berghang. Die Rundroute von Piancastagnaio nach Poggio della Guardia beginnt und endet in der Nähe des Santuario della Madonna di San Pietro am Ortsrand von Piancastagnaio.

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Für Ihre Planung ist die Bezeichnung der Strecke wichtig: Die Angabe von etwa 14 Kilometern gehört zur Route von Piancastagnaio nach Poggio della Guardia. Die Rundroute von Piancastagnaio nach Poggio della Guardia hat ihren Start- und Endpunkt in der Nähe des Santuario della Madonna di San Pietro am Ortsrand. Die Route von Abbadia San Salvatore nach Piancastagnaio steht dagegen für die Verbindung der beiden wichtigsten Dörfer des Amiata am sienesischen Berghang.

Natur und Palio

Südlich von Piancastagnaio liegt das Naturschutzgebiet Pigelleto. Das Naturschutzgebiet Pigelleto bewahrt Spuren des früheren Zinnoberbergbaus. Am 18. August wird in Piancastagnaio der Palio delle Contrade ausgetragen. An dem Palio delle Contrade sind die vier Contrade Borgo, Castello, Coro und Voltaia beteiligt.

Weitere Reiseziele: Abbadia San Salvatore, Castiglione D'orcia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siena.

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