Floronzo: Radwege, Klosterwald und barocke Kirche
Unterkünfte in Floronzo
Floronzo am linken Ufer der Rienz
Floronzo erstreckt sich am linken Ufer der Rienz. Der Colle di Floronzo trägt auch den Namen Pflaurenzer Köpfl und ist eine Anhöhe, die knapp 1.000 Meter Höhe erreicht. Der Hügel Pflaurenzer Köpfl ist vom Klosterwald bedeckt. Der Fluss, die Anhöhe und der Wald liefern dabei unterschiedliche Anhaltspunkte für einen Spaziergang durch Floronzo. Der Doppelname Colle di Floronzo und Pflaurenzer Köpfl gehört zu dieser Anhöhe.
Radwege am Ort
Die Pustertal-Radroute verläuft am Rand des Hügels Pflaurenzer Köpfl in Floronzo entlang und führt anschließend wieder in Richtung Fluss. Der Pusterbike-Radweg führt durch Floronzo in Richtung Bruneck und in das obere Pustertal. Für eine Fahrradtour sind damit zwei räumliche Verläufe zu unterscheiden: ein Abschnitt am Hügelrand mit anschließender Flussrichtung und eine Durchfahrt durch Floronzo mit den Richtungen Bruneck und oberes Pustertal. Die Richtungen nach Bruneck und in das obere Pustertal geben dem Pusterbike-Radweg dabei einen anderen Verlauf als die anschließende Flussrichtung der Pustertal-Radroute. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann zwischen dem Hügelrand mit anschließender Flussrichtung und der Durchfahrt durch Floronzo unterscheiden.
Waldweg und Kapellen
Der Rundweg Klosterwald durchquert den Wald und eignet sich für einen entspannten Spaziergang. Die Klosterwaldkapelle wurde zum Gedenken an die Gefallenen der Tiroler Freiheitskämpfe von 1809 und 1813 errichtet. Am Dorfeingang von Floronzo steht die Rosenkranzkapelle, in der früher die Waldweihnacht gefeiert wurde. Wenn Sie Floronzo zu Fuß erkunden, bleibt der Rundweg ein Waldweg, während die Rosenkranzkapelle am Dorfeingang einen eigenen Ortsbezug erhält. Die Klosterwaldkapelle und die Rosenkranzkapelle stehen damit für unterschiedliche historische Bezugspunkte in Floronzo.
Barocke Kirche mit datierten Bauteilen
Als Floronzo im Jahr 1636 von der Pest heimgesucht wurde, errichteten die Einwohner in der Hoffnung auf ein Ende der Epidemie eine barocke Kirche. Die barocke Kirche in Floronzo besitzt ein Spitzbogenportal mit der Jahreszahl 1680. Der Turm der barocken Kirche in Floronzo wurde 1720 erbaut. Ein Spitzbogenportal hat einen spitz zulaufenden Bogen. Portal und Turm gehören zu unterschiedlichen Bauteilen des Kirchengebäudes. Kulturinteressierte richten hier den Blick auf den Pestbezug des Kirchenbaus, das Spitzbogenportal und den Turm mit seiner Jahreszahl. An der barocken Kirche lassen sich Portal und Turm anhand ihrer Jahreszahlen getrennt betrachten.
Die Leitner Mühle
Die gesamte Leitner Mühle wird bis heute ausschließlich mit Wasserkraft betrieben. Die Leitner Mühle mahlt Getreide mit ihrer eigenen Steinmühle frisch für ihre Kundschaft. Eine Steinmühle zerkleinert Getreide zwischen Mahlsteinen; bei der Leitner Mühle erfolgt dieser Verarbeitungsschritt frisch für die Kundschaft.
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