Fucine: Geschichte, Gipfel und Radroute

File:Fucine - Casa del dazio - Affresco frammentario.jpg File:Fucine - Casa del dazio - Affresco frammentario.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte und Baukultur

Die Siedlung Fucine entstand aus einer außergewöhnlich dichten Ansammlung von Betriebsstätten, die zwischen dem späten 14. und dem frühen 15. Jahrhundert im Zuge der Ausbeutung der Erzvorkommen von Peio entstanden. Die Casa del Dazio stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ihr Gebäude bewahrt eine bedeutende Fassade, die 1671 im Auftrag des Zolleinnehmers Carlo Busetti bemalt wurde. Eine Fassade ist die gestaltete Außenansicht eines Gebäudes. Die Casa del Dazio hat außerdem eine Sonnenuhr. Eine Sonnenuhr zeigt die Tageszeit mithilfe des Sonnenstands an und bezeichnet bei der Casa del Dazio ein weiteres erhaltenes Gebäudemerkmal.

Kirchen und zeitliche Spuren

Die Kirche von Fucine wurde zwischen 1902 und 1904 wiederaufgebaut, nachdem das vorherige Kirchengebäude durch das Hochwasser von 1849 zerstört worden war. Ein Wiederaufbau bezeichnet die erneute Errichtung eines zuvor zerstörten Gebäudes. Die Kirche San Carlo Borromeo in Fucine stammt aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Beide Kirchen werden damit durch eigenständige historische Angaben geprägt, die jeweils ihren eigenen Zeitraum und ihre eigene Baugeschichte haben.

Landschaft im Umfeld

In Fucine mündet der Bach Vermigliana in den Noce. Cima Boai ist ein Gipfel in der näheren Umgebung von Fucine. Cima di Stavei ist ein Berg in der Umgebung von Fucine. Cima le Pozze ist ein Gipfel in der Umgebung von Fucine. Cima Palù ist ein Gipfel in der Umgebung von Fucine. Ein Gipfel bezeichnet einen höchsten Punkt eines Berges oder Bergkamms, während der Begriff Berg weiter gefasst ist. Die Namen Cima Boai, Cima di Stavei, Cima le Pozze und Cima Palù stehen jeweils für einzelne Landschaftsformen im Umfeld von Fucine.

Burgen im weiteren regionalen Umfeld

Castello di Cles ist eine Burg im weiteren regionalen Umfeld von Fucine. Castel Thun ist eine Burg im weiteren regionalen Umfeld von Fucine. Eine Burg ist eine befestigte historische Anlage. Beide Bauwerke werden als Burgen bezeichnet, liegen jedoch im weiteren regionalen Umfeld von Fucine und nicht als Bestandteile des Ortes selbst.

Radroute und Verkehr

Die Pista Ciclopedonale della Val di Sole verläuft über Fucine und erstreckt sich über mehr als 30 Kilometer vom oberen Val di Sole bis nach Mostizzolo. Nach Fucine führt die Pista Ciclopedonale della Val di Sole in nordwestlicher Richtung weiter in das Val di Peio. Eine Radroute bezeichnet eine für den Radverkehr vorgesehene Strecke. Der Bike-Train-Service befördert Fahrräder auf dem Abschnitt Mostizzolo–Mezzana der Radroute Val di Sole. Auf der Reiseroute Ponte di Legno–Ossana gibt es in Fucine eine Bushaltestelle.

Traditionen und Veranstaltungen

Die historische Fiera di San Michele in Fucine umfasst eine Ausstellung solandrischen Kunsthandwerks. Eine Ausstellung bündelt Objekte oder Arbeiten zur gemeinsamen Präsentation. Die Fera dei Sét ist eine traditionelle Viehmesse in Ossana-Fucine. Eine Viehmesse widmet sich dem Handel, der Präsentation oder dem Austausch rund um Vieh. Die beiden Veranstaltungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Fiera di San Michele umfasst Kunsthandwerk, während die Fera dei Sét als Viehmesse bezeichnet wird.

Weitere Orte: Civezzano, Revò, Pergine Valsugana, Sarnonico, Salobbi, Mezzocorona, Cogolo und Tres.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino-Südtirol.

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