Revò: Historische Orte, Wege und Landschaft
Revòs Lage zwischen See und Schluchten
Revò erstreckt sich auf einem großen Geländesporn, der in den künstlichen See Santa Giustina vorspringt. Der Geländesporn liegt zwischen den Einschnitten der Wildbäche Novella und Pescara. Das Becken des Sees wurde in den Jahren 1950 bis 1955 angelegt.
Historische Bauwerke und sakrale Orte
Die Geschichte von Revò lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen. Entdeckte Inschriften und andere archäologische Objekte belegen diese Ursprünge. Auch mehrere Bauwerke bewahren historische Spuren. Casa Campia wurde im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts von der Familie de Maffei erbaut. Die Jahreszahl 1669 am Eingangsportal von Casa Campia scheint sich auf den Abschluss der Bauarbeiten zu beziehen.
Casa Thun ist ein im 16. Jahrhundert errichteter Palast, der sich durch seine Renaissance-Architektur auszeichnet. Die Kirche der seligen Jungfrau Maria vom Berge Karmel in Revò ist ein Bauwerk aus dem Jahr 1309. Sie wurde im 17. Jahrhundert und erneut nach dem Brand von 1889 wiederaufgebaut. Der monumentale Hochaltar der Kirche Santo Stefano wurde 1687 vom Bildhauer Giovanni Merlo geschaffen.
Die Chiesetta di San Biagio steht auf der Spitze eines markanten Felsvorsprungs jenseits der Schlucht des Wildbachs Novella. In Revò wird außerdem jedes Jahr die Festa del Carmen zu Ehren der Madonna del Carmine gefeiert.
Wege rund um Revò
Der Naturlehrpfad Snazi-Mont zwischen Cagnò und Revò kann ohne geführte Besichtigungen begangen werden. Er besteht aus drei Rundwegen unterschiedlicher Länge. Die drei Rundwege unterscheiden sich in ihrer Länge; diese Angabe kann bei der zeitlichen Planung des Naturlehrpfads berücksichtigt werden.
Der RankiPino-Abschnitt von Cloz bis zur zwischen Revò und Rumo gelegenen Ortschaft Frari folgt einem alten Bewässerungskanal. Der Abschnitt ist vollkommen eben und kann in beiden Richtungen von allen leicht begangen werden. Von Revò führt außerdem ein dreistündiger Aufstieg über einen bequemen Saumpfad an den bewaldeten Hängen des Monte Ozol hinauf. Für die zeitliche Planung des Aufstiegs bildet die Dauer von drei Stunden den Rahmen an den bewaldeten Hängen des Monte Ozol.
Die Fußstrecke RankiPino verbindet den Passo delle Palade mit der Ortschaft Mostizzolo. An der Ortschaft Mostizzolo beginnt die Radroute des Val di Sole. Im Gebiet Pòrtol nahe Tregiovo befinden sich auf 1.300 Metern über dem Meeresspiegel die Überreste aufgegebener Galenitminen.
Lokale Häuser und Weintradition
Die Distilleria Rossi d'Anaunia befindet sich in einem alten Haus aus dem Jahr 1886 im historischen Zentrum von Revò. Einen Bezug zur lokalen Weintradition hat Cantina El Zeremia: Das Weingut war das erste historische Weingut, das die lokale Rebsorte Groppello di Revò im Val di Non wiederentdeckte und aufwertete.
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