Panchià: Spazierwege, Brücken und Berge

Orientierung in Panchià

Panchià liegt an der Staatsstraße 48 der Dolomiten. Wer Panchià mit öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuert, erreicht den Ort über Linienbusse von Trentino Trasporti sowie über Skibusse aus größeren Orten des Val di Fiemme. Der Avisio-Bach durchquert Panchià. Panchià wird vom Massiccio del Cornon und vom Monte Agnello beherrscht.

Spazierwege und Trekking

In Panchià gibt es den Spazierweg „pontolaia“. In Panchià gibt es außerdem den Weg „Sentiero di Pensa“. In Panchià gibt es auch den Spazierweg „Giro delle Roe“. Der Spaziergang „Il ponte coperto di Panchià“ führt entlang des Avisio zu einer alten überdachten Brücke aus Lärchenholz. Die Route „Il ponte coperto di Panchià“ beginnt an der Piazza Chiesa und führt über die Via Cavelonte bergab zur überdachten Brücke. Entlang des Spazierwegs nach Val Cavelonte kann man den monumentalen Baum „Pecio del Cuco“ bewundern. Der Giro del Monte Cornon ist eine mittelschwere Trekkingroute für Panchià und Tesero. Die Wege reichen damit von mehreren Spazierwegen bis zu einer mittelschweren Trekkingroute. Ein Spazierweg ist ein Weg zum Gehen. Eine Trekkingroute bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch das Wandern über längere Strecken; „mittelschwer“ weist auf einen mittleren Anspruch hin.

Radwege durch die Landschaft

Für Radfahrer ist die Ciclabile di Fiemme eine leichte, 20 km lange Radroute. Die Ciclabile di Fiemme verläuft am Avisio entlang durch Dörfer, Wiesen und Wälder und führt durch Panchià. Die Kombination aus 20 Kilometern und der leichten Einstufung bietet einen klaren Rahmen für die Radplanung. „Ciclabile“ ist die italienische Bezeichnung für einen Radweg. Der Easy Bike Ring - verde verbindet Ziano di Fiemme und Panchià. Eine Radroute bezeichnet eine Wegführung für Fahrräder.

Brücken und Bauwerke

Die überdachte Holzbrücke Ponte coperto di Panchià ist in ihrer Art einzigartig im Trentino und verbindet Panchià mit dem Val Cavelonte. Die Ponte vecchio über dem Avisio hat ein zweifach geneigtes Holzdach und wird mit dem Jahr 1903 datiert. Ein zweifach geneigtes Dach besteht aus zwei Dachflächen, die zu einem First ansteigen.

Kirche, Fresken und Holzhandwerk

Die Pfarrkirche S. Valentino in Panchià wird auf das Jahr 1190 datiert. Das Capitèl dei Nastasi in Panchià ist eine mit Fresken versehene Aedikula aus der Gotik. Eine Aedikula ist allgemein ein kleiner, architektonisch gefasster Andachtsbau. Fresken sind Wand- oder Deckenmalereien; die Gotik bezeichnet eine mittelalterliche Kunstepoche. Panchià hat eine lokale Tradition des Holzhandwerks.

Bergspuren und ein Augusttermin

An den Hängen des Cornon befinden sich seit mehr als drei Jahrhunderten charakteristische Hirteninschriften in rotem Ocker, der örtlich „ból“ heißt. Roter Ocker ist ein erdiges Pigment. In der Chiesa del Redentore in Cavelonte wird jedes Jahr am ersten Sonntag im August eine heilige Messe gefeiert. Eine heilige Messe ist ein katholischer Gottesdienst.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Andalo, Folgaria, Vigo Di Fassa, Soraga, Terlago, Passo Del Tonale, Lavis, Tres

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino-Südtirol.

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