Pian: Alpine Siedlung und historischer Kreuzweg

File:Pian - Scorcio 01.jpg File:Pian - Scorcio 01.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Alpine Siedlung und Heuschober

Pian ist ein Ortsteil von Campitello di Fassa und eine Ansammlung historischer Heuschober. Zur typischen alpinen Siedlung gehören Häuser aus Mauerwerk und hölzerne Heuschober, die mit dem Stall verbunden sind. Mauerwerk bezeichnet eine aus einzelnen Steinen oder Ziegeln gefügte Bauweise. Ein Heuschober ist ein landwirtschaftlicher Bau zur Aufbewahrung von Heu. Einige Häuser in Pian bewahren zudem traditionelle Brotöfen, die außerhalb der Umfassungsmauern liegen. Die Verbindung von Heuschober und Stall ist bei diesen Bauten ebenso konkret wie die Lage der Brotöfen außerhalb der Umfassungsmauern. Für Besucher, die sich für alpine Bauformen interessieren, liegt der Blick damit auf den Häusern und den zugehörigen landwirtschaftlichen Bauten.

Kreuzweg zwischen Campitello und Pian

Der Kreuzweg zwischen Campitello und Pian stammt aus dem 18. Jahrhundert. Er führt von der Kirche von Campitello zur Kirche von Pian, die der Heiligen Jungfrau Maria geweiht ist. Die mit Pian verbundenen Kapellen des Kreuzwegs wurden 1760 errichtet, 1978 restauriert und tragen eigentümliche Betrachtungssprüche auf Ladinisch. Ein Kreuzweg ist eine Folge religiöser Stationen; Betrachtungssprüche sind kurze Texte, die zur religiösen Betrachtung anregen. Für den Abschnitt zwischen Campitello und Pian sind daher die beiden Kirchen sowie die dazwischenliegenden Kapellen die räumlichen Bezugspunkte.

Hausmalereien und Ortsdetails

An den malerischen Häusern in Pian sind Wandmalereien mit traditionellen und religiösen Motiven sowie Blumen und Gnomen zu sehen. Wandmalereien sind direkt auf Gebäudeflächen ausgeführte Bilder. Die direkte Ausführung auf Gebäudeflächen macht die Hauswände selbst zum Träger der Motive.

Route Campitello–Val Duron

Die Route Campitello–Val Duron durchquert den malerischen Ort Pian. Ab Fossèl führt die Route anschließend über einen unbefestigten Weg in Richtung Val Duron. Über die asphaltierte Strèda de Col und die Strèda de Pian führt die Route bis zum Ort Pian. Danach führt die Route zur Ortschaft Fraines und anschließend über einen deutlichen Anstieg zur Schutzhütte Rifugio Micheluzzi. Ein unbefestigter Weg hat keine asphaltierte Oberfläche. Ein deutlicher Anstieg bezeichnet einen klar ansteigenden Abschnitt. Eine Schutzhütte ist ein Gebäude, das im Gebirge Schutz bietet. Für die Planung dieser Route unterscheiden Sie zwischen asphaltierten Abschnitten, dem unbefestigten Weg ab Fossèl und dem späteren Anstieg.

Geologische Spuren rund um Pian

Die Felsen rund um Pian zeugen von Explosionsbrekzien aus den Anfängen einer uralten vulkanischen Tätigkeit im Val di Fassa. Explosionsbrekzien sind Gesteine aus vulkanischen Bruchstücken, die im Zusammenhang mit explosiven Vorgängen entstehen. Bei Pian überlagern sich ältere geologische Formationen mit jüngeren. Geologische Formationen sind unterscheidbare Gesteinseinheiten, die sich durch ihre Entstehung und Zusammensetzung voneinander abheben.

Weitere Orte: Cavalese, San Martino Di Castrozza, Vigolo Baselga, Taio, Alba, Lavis, Pergine Valsugana, Rundscheinberg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino-Südtirol.

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