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Savelli zwischen Sakralkunst und historischer Landschaft

Unterkünfte in Savelli

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Savelli verbindet eine historische Siedlungsstruktur mit sakralen Zeugnissen, archäologischen Spuren und einer engen Beziehung zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen der Umgebung. Zu diesen Bezügen gehören die Kirche San Michele Arcangelo und die Verbindungen in die umliegende Landschaft.

File:Maestro della madonna di savelli, madonna in adorazione del bambino, 1500-30 ca, da s. michele a savelli di norcia.jpg File:Maestro della madonna di savelli, madonna in adorazione del bambino, 1500-30 ca, da s. michele a savelli di norcia.jpg Foto: Sailko via Source, CC BY 3.0

San Michele Arcangelo und die sakralen Zeugnisse

Im Mittelpunkt der historischen Betrachtung steht die Kirche San Michele Arcangelo in Savelli. Sie wurde als benediktinische Mönchszelle errichtet und war direkt der Abtei Santa Maria di Farfa unterstellt. Ihre schlichte Fassade mit Satteldach, das einzige Eingangsportal und die zwei vierpassförmigen Okuli prägen gemeinsam mit dem angrenzenden Glockenturm das Erscheinungsbild des Baus.

In der Kirche befindet sich ein Altar der Madonna del Rosario. Aus San Michele Arcangelo stammt außerdem die Skulptur Madonna adorante il Bambino. Sie wird einem unbekannten Bildhauer zugeschrieben, der wahrscheinlich aus der Valnerina stammte und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts tätig war.

Neben San Michele Arcangelo befindet sich ein kleines Oratorium. Errichtet wurde es von der Bruderschaft des Allerheiligsten Sakraments in Savelli; diese Bruderschaft wurde Ende des 15. Jahrhunderts gegründet.

Historische Spuren im Ort und seiner Umgebung

Savelli ist kurz nach dem Jahr 1000 in Urkunden der Abtei Farfa nachweisbar. Die Abtei besaß dort Grundstücke.

Auch östlich von San Michele Arcangelo wurden Spuren früherer Besiedlung festgestellt. Am Fuß einer Böschung fanden sich römische Steinelemente aus dem 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. In Savelli wurden darüber hinaus archäologische Funde gemacht. Bei Savelli-Castellano befindet sich außerdem eine archäologische Siedlungsstätte.

Wege, Straßen und ländlicher Charakter

Ein historischer Weg verläuft zwischen Valcaldara und Savelli. Die historische Wegführung ergänzt damit die baulichen Zeugnisse um einen konkreten Bezug zur Umgebung von Savelli. Daneben besteht eine neuere Nebenverbindung des Straßennetzes zwischen Savelli und San Marco.

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Die Hauptstraße durch Savelli führt weiter zu dem ehemaligen Grenzgebiet zwischen dem Kirchenstaat und dem Königreich beider Sizilien. Dabei handelt es sich um einen historischen Grenzbezug; eine gegenwärtige politische Grenze ist damit nicht gemeint. Zusammen mit der historischen Siedlungsstruktur und den landwirtschaftlich genutzten Flächen ergibt sich ein Ortsbild, in dem Geschichte, Verkehrslinien und ländliche Prägung eng miteinander verbunden sind.

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San Michele Arcangelo steht mit seiner Bauform, dem Altar der Madonna del Rosario, der Skulptur Madonna adorante il Bambino und dem angrenzenden Oratorium für die sakrale Geschichte des Ortes. Die archäologischen Spuren östlich der Kirche und bei Savelli-Castellano gehören zur Ortsgeschichte. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen, der historische Weg zwischen Valcaldara und Savelli und die neuere Nebenverbindung zwischen Savelli und San Marco ergänzen diese Bezüge um Landschaft und Straßen.

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