Piedmont: Parks, Wege und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Piedmont
In Piedmont stehen Naturflächen, Spuren der früheren Eisenbahn und Ortsgeschichte neben Angeboten für Bewegung und Aufenthalt im Freien. Der Parc Gilbert-Aubin verbindet einen Naturpark mit See und Wanderweg; am ehemaligen Bahnhof treffen Parkeinrichtungen auf die Geschichte des P’tit Train du Nord. Dazu kommen eine Fahrradverbindung, Ausstellungen und eine saisonal zugängliche Anlegestelle. Für Ihre Planung können Sie die Orte nach ihrem Schwerpunkt und nach Bedingungen wie Jahreszeit oder Tierverbot unterscheiden.
Natur und Wanderweg im Parc Gilbert-Aubin
Der Parc Gilbert-Aubin wurde aus einer ehemaligen Sandgrube durch mehrere umfangreiche Arbeiten schrittweise in den großen Naturpark umgewandelt. Zu ihm gehört ein eigener See, der Lac Charbonneau, mit einem Springbrunnen. Außerdem verfügt der Park über einen 1,9 Kilometer langen Wanderweg, der als leicht eingestuft ist. Der Zugang erfolgt über den Park; Parkmöglichkeiten gibt es am Park.
See und Wanderweg setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der Lac Charbonneau mit Springbrunnen gehört zur Parklandschaft, während die Strecke eine konkrete Wanderoption bietet. Länge und Einstufung geben Ihnen Anhaltspunkte, wenn Sie den Weg in Ihren Aufenthalt einplanen. So lässt sich der Park sowohl über seine Landschaft als auch über eine bezifferte Route einordnen, ohne dafür eine bestimmte Aufenthaltsdauer anzusetzen.
Der ehemalige Bahnhof und die Wege
Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs von Piedmont im Parc de la Gare de Piedmont gibt es Kinderspielgeräte, Picknicktische, Ruhebereiche und öffentliche Toiletten. Neben dem P’tit Train du Nord befindet sich dort außerdem ein Trainingspark im Freien. Der Bahnhofsbereich vereint damit mehrere konkrete Möglichkeiten: Bewegung, Picknick und Ruhebereiche sowie öffentliche Toiletten. Der Parc de la Gare de Piedmont verbindet diese Parkeinrichtungen mit einem Trainingspark im Freien; im Parc Gilbert-Aubin prägen See, Springbrunnen und Wanderweg das Angebot.
Der frühere Bahnhof ist zugleich Teil der Eisenbahngeschichte. Der 201 Kilometer lange Tracé de l’Ancien-Chemin-de-Fer-du-Nord wurde 1996 zur Strecke des linearen Parc linéaire le P’tit Train du Nord; Piedmonts ehemaliger Bahnhof zählt zu den erhaltenen Stationen entlang der Trasse. Die Verbindung von früherer Bahnstrecke und heutiger Nutzung als linearer Park gibt dem Bahnhofsareal einen eigenen historischen Zusammenhang.
Von der Gare de Piedmont zweigt die urbane Fahrradstrecke Vélocité ab. Sie verbindet den Parc linéaire le P’tit Train du Nord mit dem Corridor aérobique und führt durch Piedmont, Saint-Sauveur und Morin-Heights. Damit stehen zwei verschiedene Streckenbezüge nebeneinander: die frühere Bahntrasse, die heute dem linearen Park entspricht, und Vélocité als Verbindung zwischen diesem Park und dem Corridor aérobique. Die genannten Orte geben Ihnen eine konkrete Orientierung für die Einordnung der Fahrradstrecke.
Ortsgeschichte und regionale Kunst
Das Circuit patrimonial de Piedmont ist ein historisches und kulturelles Projekt. Zwölf dauerhaft im Gemeindegebiet aufgestellte Tafeln vermitteln die Geschichte des Ortes. Da sie über Piedmont verteilt sind, begegnet die Ortsgeschichte an mehreren Stellen im Gemeindegebiet und nicht nur an einem einzelnen Bauwerk.
Pont Gagliesi ist ein Bauwerk, das für die Geschichte von Piedmont repräsentativ ist. Das gilt auch für die Gebäude des Centre de jeunesse Shawbridge. Zusammen mit den Tafeln des Circuit patrimonial bilden diese Orte unterschiedliche Bezugspunkte für die Geschichte der Gemeinde. In der polyvalenten Halle neben dem Bahnhof Gare de Piedmont finden außerdem Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region statt; damit ergänzt regionale Kunst die historischen Themen.
Weitere Parks und saisonale Bedingungen
Im Parc du chemin du Pont gibt es entlang des Parkwegs eine Fotoausstellung mit Bildern von Bürgerinnen und Bürgern. Dort befindet sich auch eine Anlegestelle für Kanus und Kajaks, die im Frühjahr und Sommer zugänglich ist. Wenn Sie die Anlegestelle einplanen, richten Sie Ihren Besuch auf diesen Zeitraum aus. Die Fotoausstellung und die saisonale Möglichkeit für Kanus und Kajaks geben dem Park unterschiedliche Akzente.
Die Réserve naturelle Alfred-Kelly hat 13 verschiedene Wege. Dort sind keine Tiere erlaubt. Planen Sie Ihren Besuch ohne Tiere; das unterscheidet die Reserve von den zuvor genannten Parks, die mit Parkeinrichtungen, Wanderwegen oder einer saisonalen Anlegestelle andere Besuchsmöglichkeiten bieten. So können Sie die Naturziele in Piedmont gezielter danach auswählen, ob Sie einen Wanderweg, Parkeinrichtungen, eine saisonale Anlegestelle oder die Wege der Reserve in den Blick nehmen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Sainte-Anne-Des-Lacs, Morin-Heights, Saint-Sauveur-Des-Monts, Sainte-Adele.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Les Pays-D'en-Haut.