Gamprin-Bendern: Natur, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Gamprin-Bendern
Natur und biologische Vielfalt, Wege im Gelände und die Geschichte des Kirchhügels Bendern ergeben in Gamprin-Bendern unterschiedliche Schwerpunkte. Bei der Suche nach einer Unterkunft lässt sich zunächst abwägen, welches dieser Themen Sie während Ihres Aufenthalts besonders interessiert.
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Foto: Asurnipal via Source, CC-BY-SA-3.0
Grossabünt: Natur und Themenwege
Die Freizeitanlage Grossabünt in Gamprin umfasst 4,5 Hektar. Eine eigene Maßangabe betrifft den Naturbadesee Grossabünt: Der Schwimmbereich ist mehr als 3.500 m² groß. Die Werte beziehen sich auf unterschiedliche Bezugsgrößen – die Gesamtfläche der Anlage und den Schwimmbereich des Sees. Im Naturraum Grossabünt stehen artenreiche Lebensräume im Mittelpunkt; sie werden sorgfältig gepflegt und naturnah gestaltet. Informationstafeln erläutern die biologische Vielfalt der Region.
Auch die Wege setzen verschiedene Schwerpunkte. Der Steinweg auf der Grossabünt vermittelt einen Teil der Erdgeschichte. Der Holzweg führt zu 50 verschiedenen einheimischen Gehölzen, darunter Ahorn und Rotbuche. Der SDG-Weg präsentiert alle 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen auf Plaketten entlang des Hauptzugangswegs zur Freizeitanlage Grossabünt. Naturraum, Erdgeschichte, Gehölze und Nachhaltigkeitsziele eröffnen damit klar unterscheidbare Themen.
Wege mit unterschiedlichen Bezugspunkten
Der Rundweg 2 führt an den ersten prähistorischen Siedlungsplätzen entlang und bietet Ausblicke auf die umliegenden Berge und das Rheintal. Zu seinen beschriebenen Bezugspunkten zählen also sowohl frühe Siedlungsspuren als auch die Landschaft. Der Historische Höhenweg Liechtenstein hat eine 16 Kilometer lange Hauptstrecke: Sie führt von Bendern bis zum Hinterschellenberg an der österreichischen Landesgrenze und über Gamprin zurück. Beim Vergleich der Wege stehen damit unterschiedliche Fragen im Vordergrund: Interessieren Sie sich besonders für Siedlungsspuren und Ausblicke, oder ist für Ihre Planung der konkrete Verlauf der 16-Kilometer-Strecke entscheidend?
Mountainbike-Parcours und Helmpflicht
Der Bike-Fun-Kratzera ist ein Bike-Parcours mit Hindernissen aus natürlichen Materialien. Mountainbike-Fahrende können dort ihre Fähigkeiten testen und weiterentwickeln; der Parcours bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade. Damit unterscheidet sich der Schwerpunkt vom Rundweg 2 und vom Historischen Höhenweg: Hier geht es um das Erproben und Weiterentwickeln der eigenen Fahrfähigkeiten. Der Bike-Fun-Kratzera darf nur mit Helm befahren werden. Prüfen Sie vor der Nutzung die vor Ort geltenden Sicherheitsanforderungen.
Geschichte und religiöse Bezüge am Kirchhügel
Kirche, Pfarrhaus und ehemaliger Pfarrstall bilden auf dem Kirchhügel Bendern eine Einheit, die auf das 15. oder 16. Jahrhundert zurückgeht. Das Pfarrhaus wurde 1532 errichtet und diente den Prämonstratensern über Jahrhunderte als Kloster. Gebäudeensemble und frühere Klosternutzung geben dem Kirchhügel einen baulichen und historischen Bezug.
Ein genau datiertes Ereignis fand dort am 16. März 1699 statt: Die Untertanen der Grafschaft Schellenberg schworen auf dem historischen Kirchhügel erstmals dem Fürsten von Liechtenstein die Treue. Damit ist der Ort auch mit einem konkreten Kapitel der liechtensteinischen Geschichte verbunden.
Die Marien-Lourdes-Grotte wurde zwischen 1896 und 1898 in einer Felsaushöhlung des Kirchhügels geschaffen. Während des Kirchenjahrs ist sie Ziel oder Station mehrerer Prozessionen. So stehen am Kirchhügel neben dem historischen Gebäudeensemble sowohl das Treuegelöbnis von 1699 als auch ein religiöser Ort im Zusammenhang mit wiederkehrenden Prozessionen im Kirchenjahr im Mittelpunkt.
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