Lillafüred: Wasserfall, Höhlen und Waldbahn
Unterkünfte in Lillafüred
Die Besonderheiten reichen von einer markanten Landschaftsform bis zu einer Ausstellung über Ottó Herman. Die folgenden Unterschiede helfen Ihnen, passende Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt zu setzen.
Palotaszálló a park felől. Fortepan 9285.jpg
Foto: FOTO:Fortepan — Lissák Tivadar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wasserfall, See und Hanggarten
Der Szinva-Wasserfall am Park des Palotaszálló ist 20 Meter hoch. Seine Entstehung hängt mit dem Verlauf des Flusses über eine Felswand zusammen. 1928 bildete das neue Flussbett der Szinva die Parkgrenze; an der Felswand formte der Fluss den Wasserfall. Wer sich für das Zusammenspiel von Landschaft und Gestaltung interessiert, findet hier einen konkreten Bezug zwischen Park, Flussbett und Fels.
Auch der Hámori-tó prägt das Erscheinungsbild von Lillafüred. Der See ist ein künstlich aufgestauter Abschnitt des Garadna-Bachs. Damit stehen in der Ortslandschaft zwei unterschiedliche Wasserformen nebeneinander: der aufgestaute Bachabschnitt und der Wasserfall, dessen Entstehung mit dem Flussbett und der Felswand verbunden ist.
Unterhalb des Palotaszálló ist der Hang als terrassierter Hanggarten gestaltet. Er fällt stufenweise bis zum Eingang der Anna-barlang ab. Die Terrassenform macht den Höhenverlauf zwischen dem Hang und dem Höhleneingang zum Teil der örtlichen Landschaftsgestaltung.
Waldbahn, Sessellift und Wege
Die Lillafüredi Állami Erdei Vasút schlängelt sich durch das Garadna-Tal am Ufer des Hámori-tó entlang. Mit ihr ist die Fahrt zum Palotaszálló, zum Wasserfall, zu den Höhlen und zur Újmassai őskohó möglich. Für Ihre Planung ist das eine eigene Art, die genannten Ziele mit einer Fahrt durch das Tal zu verbinden;
Auch die Wege unterscheiden sich nach ihren Start- und Endpunkten. Der Lillafüredi Tanösvény beginnt an der Lillafüredi Szent Anna-barlang und endet am Lillafüredi Libegőpark. Der Oxigén-sétaút beginnt an der Bergstation des Lillafüredi Libegő. Sein Name nimmt Bezug auf Lillafüreds Rolle als klimatischer Kurort. Wenn Sie Wege in Ihre Reise einbeziehen möchten, können diese jeweiligen Ausgangspunkte dabei helfen, die Ortsangebote nach Interesse zu ordnen.
Der Sessellift zwischen Lillafüred und dem über dem zu Miskolc gehörenden Feriengebiet aufragenden Jávorhegy befördert Fahrgäste über eine Strecke von einem Kilometer. Diese Angabe beschreibt die Beförderungsstrecke. Der Lillafüredi Tanösvény und der Oxigén-sétaút haben dagegen jeweils benannte Startpunkte und, beim Tanösvény, auch ein benanntes Ende.
Höhlen und Ortsgeschichte
Die Anna-barlang ist eine öffentlich zugängliche Kalktuffhöhle. Ihre Hohlräume entstanden durch Überwölbungen von Wasserfällen. In den Räumen bilden Moos, Kiefernlaub und Wurzelgeflechte an Wänden und Decken einen besonderen Anblick. Diese Höhle verbindet so eine konkrete geologische Entstehung mit Formen, die in ihrem Inneren sichtbar sind.
Bei der Szent István-barlang ist der für Besucher erschlossene Abschnitt 170 Meter lang. Die Lillafüredi Szent Anna-barlang ist zugleich der Startpunkt des Lillafüredi Tanösvény; die Längenangabe bezieht sich dagegen auf den erschlossenen Abschnitt der Szent István-barlang.
Der Miskolc–Lillafüredi Tanösvény im Szinva-Tal vermittelt mehrere Themen der Umgebung: die Entstehung des Szinva-Wasserfalls und der Anna-barlang, die Geschichte des Palotaszálló und der Lillafüredi Állami Erdei Vasút sowie die Bauumstände der Lourdes-i barlang und des Limpiászi kereszt. Auch geologische Formationen der Umgebung gehören zu den Themen. Das kann für Ihre Auswahl hilfreich sein, wenn Sie Naturzusammenhänge und Ortsgeschichte gemeinsam in den Blick nehmen möchten.
Das Pele-Haus war Ottó Hermans ehemaliges Ferienhaus in Lillafüred. Es wurde zwischen 1898 und 1903 als Teil der damals neu angelegten Ferienanlage erbaut. Im ehemaligen Ferienhaus befindet sich eine Ausstellung über seine wissenschaftliche Arbeit sowie seine politische und öffentliche Tätigkeit. Damit ergänzt die Ortsgeschichte die Natur- und Wegthemen um eine biografische Perspektive.
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