Tarcal: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Tarcal
Tarcal ist eine der Ortschaften der UNESCO-Welterbestätte „Tokajer Weinregion – Historische Kulturlandschaft“. Tarcal ist geprägt von Weinbau, historischen Kellern, Kirchen und ausgewiesenen Naturflächen.
Wenn Sie für Tarcal ein Hotel buchen möchten, können Sie diesen Wunsch direkt bei Ihrer Unterkunftsauswahl berücksichtigen.
Wein und Kultur
Der Keller von König Kalman in Tarcal bestand bereits im Jahr 1110. Bei Basilicus werden geführte Weinproben mit dem Besuch eines 200 Jahre alten Kellers verbunden; verkostet werden Weine vom trockenen Furmint bis zum Tokaji Aszú. Das Basilicus Borkultúra Központ organisiert außerdem Weintouren durch die Region Tokaj-Hegyalja. Ein weiteres Weinerlebnis von Basilicus umfasst eine Kellerbesichtigung, Informationen zu Rebsorten und Weinherstellung sowie die Verkostung von neun Weinen.
Die Kikelet Pince bietet geführte Weinproben mit Kellerbesichtigung an, für die eine vorherige Reservierung erforderlich ist. Sie arbeitet in einem charakteristischen, mehrere hundert Jahre alten Keller mit angeschlossenem Reifungsbereich und bewirtschaftet am Ortsrand von Tarcal 4,5 Hektar Rebfläche.
Natur
Das Tarcali Turzó-dűlő ist ein landesweit bedeutendes, individuell ausgewiesenes Naturschutzgebiet in Tarcal mit einer Fläche von 10,74 Hektar. Es schützt natürliche Löss-Hangsteppenvegetation sowie Populationen geschützter und besonders geschützter Arten. Auf den Feldwegen ist das Naturschutzgebiet zu Fuß frei zugänglich; bei Gruppen von mehr als 20 Personen muss die Besuchsroute mit der Naturschutzverwaltung abgestimmt werden.
Wege
Die Gemeinde stellt älteren Menschen und Besuchern mit eingeschränkter Mobilität an Wochenenden und Feiertagen am Parkplatz in der Könyves-Kálmán-Straße ein kostenlos nutzbares Elektrofahrzeug für den Aufstieg zur Verfügung. Die Statue Áldó Krisztus besteht aus fünf Granitblöcken, ist 8,5 Meter hoch und wiegt fast 50 Tonnen. Zusammen mit der sie umgebenden Promenade ist sie eine Station des mehr als 1.400 Kilometer langen Mária-Wegs.
Die Áldó-Krisztus-Promenade ist über zwei Zugangswege von 561 Metern beziehungsweise 377 Metern Länge erreichbar. Zu ihr gehört außerdem eine Treppe mit 130 Stufen. Der Tarcali Bányató in der Nähe der Áldó-Krisztus-Promenade kann von Besuchern besichtigt werden. Die Terézia-Kapelle ist eine Station des durch Tarcal verlaufenden Mária-Wegs.
Die Route I ist ein 70 Kilometer langer Straßenrad-Rundkurs von Tokaj über Tarcal und Mád sowie weitere Orte zurück nach Tokaj. In Tarcal führt Route I an der Terézia-Kapelle aus dem Jahr 1750 vorbei.
Kirchen und Geschichte
Die reformierte Kirche von Tarcal ist eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die spätestens 1562 von der reformierten Gemeinde genutzt wurde. In ihr hielt die reformierte Kirche 1562 und 1564 Synoden ab. Die heutige reformierte Kirche von Tarcal wurde 1773–1774 im spätbarocken Stil erbaut.
Die römisch-katholische Kirche Urunk Mennybemenetele in Tarcal hat gotische Ursprünge aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1776 im Barockstil wiederaufgebaut. Ihre Rokokoausstattung stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Weitere Besuchsorte
Die Synagoge von Tarcal befindet sich in Privateigentum und ist nach ihrer Restaurierung teilweise als Tarcali Galéria für Besucher geöffnet, wo zeitweilige Ausstellungen stattfinden. Das restaurierte Rákóczi Szüretelőház in Tarcal ist für Besucher als Ausstellungsort geöffnet; künftig soll es auch als Veranstaltungsort dienen.
Zum Programm der Bűbájos Hétvége 2022 gehörten offene Keller, Weinbergwanderungen, Meisterkurse, Freiluftkino, Sternbeobachtung und Konzerte lokaler Bands. Die Tarcali Bűbájos Hétvége wurde 2022 zum siebten Mal vom Tarcal Wine and Culture Association organisiert.
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