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Gitschtal: Unterkunft für Langlauf, Wanderwege und Kultur

Unterkünfte in Gitschtal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:St Lorenzen Gitschtal Kirche1.jpg File:St Lorenzen Gitschtal Kirche1.jpg Foto: BSonne via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Das Gitschtal liegt zwischen dem Weißensee und dem Nassfeld.

Winterlicher Aufenthalt mit Langlauf und Wanderwegen

Im Gitschtal gibt es ein Angebot für Langläufer.

Das Wanderwegenetz im Gitschtal umfasst 200 Kilometer. Die Weißenbachklamm ist eine Kalk-Tuff-Klamm, in der gesicherte Leitern und Stege das Fortkommen erleichtern. Der Naturlehrpfad im Gösseringgraben lädt im Gitschtal zu einer Entdeckungsreise ein.

Die Reißkofel-Route von Weißbriach führt über den Gailtaler Höhenweg 229 zur Napalnalm. Die Reißkofel-Gipfelroute erreicht 2.371 Meter und erfordert alpine Erfahrung sowie Trittsicherheit. Für die Tourenplanung sind dabei sowohl die Höhe von 2.371 Metern als auch alpine Erfahrung und Trittsicherheit zu berücksichtigen.

Radweg und Entdeckungen im Gösseringgraben

Der Gitschtalradweg R3b führt von Weißbriach über St. Lorenzen und Jadersdorf sowie weitere Orte bis nach Hermagor.

Bei Wanderungen durch den Gösseringgraben können Relikte aus der Bergbauvergangenheit sowie kurze Erläuterungen zur Erzverarbeitung entdeckt werden. Der Gösseringgraben ist damit sowohl mit dem Naturlehrpfad als auch mit Relikten und Erläuterungen zur Erzverarbeitung verbunden.

Kirchen und Baugeschichte in Weißbriach und St. Lorenzen

Die Evangelische Kirche Weißbriach wurde von 1882 bis 1886 errichtet. Im Innenraum befindet sich ein aufwendig verzierter, geschnitzter Altar, der nach Plänen von Theophil Frey gestaltet wurde. Die Kirche St. Johann zu Weißbriach gilt als wahrscheinlich älteste Kirche des Gitschtals und besitzt eine Glocke aus dem 15. Jahrhundert.

Die Pfarrkirche Weißbriach ist ein spätgotisches Gebäude, das um 1520 entstand. Ihre Wandmalereien stammen aus den Jahren 1616 und 1620. In St. Lorenzen scheint der gotische Chor der Katholischen Kirche St. Lorenzen bereits 1527 fertiggestellt worden zu sein; das neogotische Langhaus und weitere Bauteile wurden größtenteils in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ergänzt.

Regionale Küche und besondere Ausflugsziele

Der Bau der Kohlröslhütte begann 1947 mit dem Ziel, ein Ausflugsziel mit Panoramablick zu errichten. Heute ist die Kohlröslhütte ein beliebtes Ausflugsziel mit schmackhaftem Essen und Panoramaaussicht.

Das Local-Food-Konzept bezeichnet Ausgangsprodukte, Zutaten sowie deren handwerkliche Produktion und Kreation als aus dem Gitschtal stammend. Beim Gitschtaler Krautfest stehen traditionell am ersten Sonntag im Oktober Speisen rund um Kraut auf dem Programm, darunter Kraut-Lasagne und Krautpizza sowie süße Spezialitäten. Beim Bergbauerngolfen drehen sich die Bahnen um das tägliche Leben auf dem Bauernhof und sind fantasievoll mit bäuerlichen Utensilien dekoriert. Der traditionelle Termin am ersten Sonntag im Oktober ist dabei ein konkreter Bezugspunkt für die Planung rund um das Fest.

Unterkunft und Planung des Aufenthalts

Für die Verbindung Hermagor–Weißbriach–Weißensee gibt es einen Fahrplan des öffentlichen Nahverkehrs. Die Reißkofel-Route startet in Weißbriach, der Radweg verläuft über mehrere Orte bis nach Hermagor, und die Kirchen liegen in Weißbriach beziehungsweise St. Lorenzen.

Für weitere Ortsvergleiche können Sie auch Forst, Dellach, Waidegg, Maria Luggau, Sankt Stefan An Der Gail, Reisach, Podlanig Im Lesachtal und Schlanitzen berücksichtigen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hermagor.

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