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Weissenkirchen Im Attergau: Glasgeschichte und Themenweg

Unterkünfte in Weissenkirchen Im Attergau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Glaskultur, Ortsgeschichte und Landschaft prägen die thematischen Anknüpfungspunkte in Weissenkirchen Im Attergau. Die frühere Glasherstellung in Freudenthal, die Sammlung Freudenthaler Gläser und das Schaudorf setzen unterschiedliche Akzente. Der Themenweg „Das gläserne Tal“ führt zur Freudenthaler Ache und weiter bis zum Schaudorf.

File:Naturdenkmal Kalktuffquelle, Weißenkirchen im Attergau.jpg File:Naturdenkmal Kalktuffquelle, Weißenkirchen im Attergau.jpg Foto: Thomas Ledl via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Regionale Lage und Baugeschichte

Weissenkirchen Im Attergau liegt ungefähr in der Mitte der oberösterreichischen Salzkammergutseen Attersee, Mondsee und Irrsee. Diese ungefähre Lage ordnet den Ort in der Region ein. Ein anderer historischer Bezugspunkt ist die Margaretenkirche in Weißenkirchen: Aufgrund ihrer gesicherten Datierung nimmt sie eine besondere Stellung unter den oberösterreichischen Einstützenkirchen ein. Damit stehen neben der Ortslage auch ein konkretes Bauwerk und seine historische Einordnung für die Orientierung zur Verfügung.

Glasherstellung in Freudenthal

Die Glasfabrik in Freudenthal bestand von 1716 bis 1942. Ab 1893 wurden in der Glashütte nur noch Medizin- und Apothekengläser hergestellt. Die beiden Zeitangaben beschreiben unterschiedliche Aspekte: 1716 bis 1942 bezeichnet die Betriebszeit, 1893 den Beginn der enger gefassten Produktpalette. So lässt sich die Geschichte in Betriebszeit und spätere Spezialisierung gliedern, ohne die gesamte Laufzeit auf die ab 1893 genannten Glasarten zu verkürzen. Für die Einordnung des örtlichen Glasthemas sind also sowohl die lange Zeitspanne als auch die Veränderung innerhalb dieser Geschichte wichtig.

Sammlung und Zeugnisse der Glaskultur

Die Sammlung des Glasmuseums umfasst Freudenthaler Gläser und beruht auf der früheren Glashütte Freudenthal. Hinzu kommen Werkzeuge der Glasherstellung, Fotografien und Schriftstücke. Diese Bestandteile setzen verschiedene Schwerpunkte: Die Gläser stehen neben Werkzeugen sowie bildlichen und schriftlichen Materialien. Die Sammlung richtet den Blick dadurch nicht nur auf Glas als fertiges Produkt, sondern auch auf weitere Zeugnisse rund um die Herstellung. Zusammen mit der zeitlichen Einordnung der Fabrik ergibt sich ein Zugang, der Objekte und Ortsgeschichte miteinander verbindet.

Schaudorf und Themenweg

Das Schaudorf Freudenthal liegt in einem Talschluss. Dort vermittelt ein ehemaliges Arbeiterhaus in moderner Form das frühere Leben. Der Themenweg „Das gläserne Tal“ führt bergab zur Freudenthaler Ache und anschließend entlang des Baches weiter; er endet im Schaudorf Freudenthal. Die Abfolge ist konkret: zuerst der Weg hinunter zur Ache, danach der Verlauf am Bach und schließlich das Schaudorf als Endpunkt. Damit stehen beim Themenweg Landschaftsbezug und Ziel in einer nachvollziehbaren Folge, während das Arbeiterhaus einen eigenen Zugang zum früheren Leben bietet.

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Einordnung für Ihre Reise- und Unterkunftssuche

Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen, können Sie zunächst nach dem Schwerpunkt wählen, der Sie besonders interessiert: die Betriebszeit und Produktgeschichte der Glasfabrik, die unterschiedlichen Bestandteile der Museumssammlung oder der Verlauf des Themenwegs mit seinem Endpunkt im Schaudorf. Diese Perspektiven beantworten unterschiedliche Fragen – eine ordnet die Glasherstellung zeitlich ein, eine andere richtet den Blick auf die Sammlung, und der Weg beschreibt eine konkrete Abfolge im Gelände. Bei der Suche nach Hotels können Sie so Ihre Wahl an dem Reiseinteresse ausrichten, das für Sie den Ausschlag gibt.

Weitere Reiseziele entdecken: Steinbach Am Attersee, Nußdorf Am Attersee, Unterach Am Attersee, Mühlbach, Seewalchen Am Attersee, Rutzenmoos, Lenzing, Tiefgraben.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vöcklabruck.

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