Fusch an der Glocknerstraße entdecken
Unterkünfte in Fusch An Der Grossglocknerstrasse
Fusch an der Glocknerstraße hat einen kleinen Übungslift im Ortskern; größere Skigebiete erreichen Sie mit Skibusverbindungen aus dem Ort. Für kurze Übungsfahrten gibt es den Lift in Fusch; Schmittenhöhe und Maiskogel sind eigenständige Ziele für Skitage.
File:View from Edelweißspitze - Fusch an der Großglocknerstraße, Austria - August 6, 2026 01.jpg
Foto: Giorgio Galeotti via Source, CC-BY-SA-4.0
Skifahren in Fusch und mit dem Skibus
Der Übungslift liegt laut Tourismusverband direkt hinter der Kirche. Dort können Sie das Skifahren lernen oder noch ein paar entspannte Schwünge ziehen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch den saisonalen Betriebsstatus sowie die Wetter- und Schneelage.
Für größere Skigebiete fährt der Skibus aus Bruck und Fusch direkt zur Schmittenhöhe in Zell am See; eine weitere Linie bringt Gäste zum Maiskogel in Kaprun. Die 3K-K-ONNECTION verbindet das Kapruner Ortszentrum mit dem Kitzsteinhorn. Der Tourismusverband bezeichnet die Skibusse als kostenlos und veröffentlicht Fahrpläne saisonweise. Fusch bietet damit einen örtlichen Übungslift und einen Anschluss an mehrere Gebiete, ohne dass diese Pisten zum Ort selbst gehören.
Die Großglockner Hochalpenstraße als Ausgangspunkt
Die Großglockner Hochalpenstraße beginnt im Salzburger Ort Fusch an der Glocknerstraße und führt nach Heiligenblut am Großglockner auf der Kärntner Seite. Im weiteren regionalen Umfeld ist die Straße 48 Kilometer lang; sie führt über 36 Kehren bergauf und bergab bis zum Hochtor auf 2.504 Metern Höhe. Entlang der Route gibt es zahlreiche Aussichtspunkte.
Für die Einordnung sind Startort, Ziel und markante Punkte unterwegs verschiedene Bezugspunkte: Fusch liegt am Salzburger Beginn der Straße, Heiligenblut auf ihrer Kärntner Seite und das Hochtor auf der Strecke dazwischen. Die Aussichtspunkte gehören ebenfalls zur Route. So lässt sich die Hochalpenstraße als prägender Teil der regionalen Orientierung betrachten, ohne ihre gesamte Länge mit dem Ort Fusch gleichzusetzen.
Fuschertal und Ferleitental
Das Fuschertal ist 20 Kilometer lang. In seinem inneren Bereich liegt das Ferleitental, das als das am tiefsten eingeschnittene Trogtal der Ostalpen gilt. Sein eindrucksvoller Talschluss wird von gletscherbedeckten Dreitausendern umrahmt. Ein Talschluss ist der Abschluss eines Tals; hier prägen die hohen, vergletscherten Gipfel diese Kulisse.
Damit begegnen Ihnen unterschiedliche Maßstäbe: Das Fuschertal beschreibt den größeren Talraum, während das Ferleitental einen bestimmten inneren Abschnitt bezeichnet. Wer sich für die Landschaft interessiert, findet hier eine klare Unterscheidung zwischen Talverlauf und dem von Bergen gerahmten Ende des Seitentals.
Erlebniswelt und Themenwege
Die erste Erlebniswelt nach der Kassenstelle Ferleiten/Fusch an der Glocknerstraße umfasst einen Naturlehrweg durch das Sonderschutzgebiet mit den Lärchen-Wiesen. Die Besucher-Infrastruktur kann saisonal betreut werden; prüfen Sie daher vor einem Besuch die aktuellen Bedingungen. Zur Erlebniswelt gehört außerdem die Sonderschau „Die höchsten Salzburger: Teil 1 – Faszination Berg“. Da das Ausstellungsprogramm wechseln kann, empfiehlt sich ein Blick auf das aktuelle Angebot, wenn Sie die Schau einplanen möchten.
In Fusch beginnt der Rundweg „Sagenweg der Hobagoas“ beim Feriendorf Ponyhof; er behandelt die Sage der Hobagoas. Nepomuks Weg der Sinne startet bei der Touristeninformation in Fusch und führt über eine Brücke direkt über einen Wasserfall. Die beiden Wege setzen unterschiedliche Akzente: Der eine greift eine Sage auf, der andere verbindet seinen Verlauf mit einem Wasserfallübergang.
Geschichte, Fuscher Ache und Bärenbad
Auch die Geschichte des Ortsumfelds ist an einem konkreten Bauwerk ablesbar: Die Kirche des Heiligen Wolfgangs in Bad Fusch wurde um das Jahr 1400 erbaut. Für die Fuscher Ache geben die Flussstrecke und die Fischereistrecke weitere Orientierung. Die Fischereistrecke beginnt im Käfertal, führt durch das Ferleitental und durchquert anschließend Fusch und Bruck, bevor sie in die Salzach mündet. Die Fuscher Ache ist von ihrem Ursprung im Käfertal bis zur Mündung in die Salzach etwa 28 Kilometer lang.
Bärenbad Fusch bietet ein Bad sowie Speisen und Getränke auf einer sonnigen Terrasse. Betrieb und Angebot können saisonal wechseln; informieren Sie sich deshalb vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bedingungen. So können Sie dieses Angebot als eigenen möglichen Programmpunkt betrachten, getrennt von der Straßenroute, den Themenwegen und der Geschichte der Kirche.
Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Georgen, Wald Im Pinzgau, Hintermoos, Kaprun, Neukirchen Am Großvenediger, Paßthurn, Gries Im Pinzgau, Bramberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Zell am See (Pinzgau).