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Gföll

Unterkünfte in Gföll

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Gföll stehen Wegbeschreibungen und lokale Kulturgeschichte als Orientierung für Ihren Aufenthalt im Mittelpunkt. Die Wanderwege unterscheiden sich durch ihre Landschaftspunkte und die genannten Gehzeiten: Sie führen an einer Klamm und einer Klause vorbei, über moorige Talböden oder zu benannten Gasthäusern. Ergänzt wird das Bild durch die Geschichte der Gföller Musi und des ehemaligen Forsthauses Gföll.

Wegverläufe und Zeitangaben

Die Wanderroute „Gföller Mahder 1“ führt vom Gasthaus Hintergföll über die Schwarzbergklamm und die Muckklause zu den Gföller Mahdern. Die Abfolge nennt mehrere Orientierungspunkte: den Ausgangspunkt, die Klamm, die Klause und das Zielgebiet. Wer Wegbeschreibungen nach ihren Zwischenstationen vergleicht, findet hier sowohl eine Landschaftsstation als auch ein Bauwerk im Verlauf.

Eine andere Landschaft prägt der Mäanderweg. Er verläuft zwischen Moosrem und dem „Alpengasthof Heutal“ über den moorigen Talboden. Damit unterscheiden sich die beiden Beschreibungen deutlich: Bei „Gföller Mahder 1“ stehen Klamm und Muckklause als Zwischenpunkte im Vordergrund, beim Mäanderweg der Verlauf über den Moorboden zwischen den benannten Endpunkten. Die Wege bieten so unterschiedliche Anhaltspunkte, wenn Sie sich für eine bestimmte Landschaft interessieren.

Bei Hintergföll beginnt ein weiterer Wanderweg nahe dem stillgelegten Marmorsteinbruch. Er führt zur „Moarlack“ und zum etwas tiefer gelegenen „Gasthaus Hintergföll“. Von der „Moarlack“ führt der Weg zur „Alpenwirtschaft Heutal“ und über den ebenen Mäanderweg durch das Hochmoor zurück zum Auto. An der „Talbruck“ darf man parken; die Wanderung dauert ohne Einkehr etwa zwei Stunden. Die Dauer bezieht sich damit auf die Wanderung ohne Zwischenstopp in einer Einkehr.

Für einen weiteren Weg sind 30 Minuten und 1,5 Kilometer angegeben; er führt zum „Gasthaus Wildschütz“ im Ortsteil Gföll. Im Vergleich dazu dauert die Wanderung über „Moarlack“, „Alpenwirtschaft Heutal“ und den Mäanderweg ohne Einkehr etwa zwei Stunden. Diese Zeitangaben geben Ihnen eine konkrete Möglichkeit, die genannten Gehoptionen nach ihrem zeitlichen Umfang zu unterscheiden.

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Musik, Holztrift und Ortsgeschichte

Die Muckklause ist ein imposantes Bauwerk aus Stein und Holz an der Unkener Holztrift; renoviert wurde sie 1975. Als Zwischenpunkt der Route „Gföller Mahder 1“ verbindet sie die Wegbeschreibung mit einem konkreten Bauwerk der Holztrift. Damit bekommt die Route neben der Klamm auch einen kulturgeschichtlichen Bezug.

Die „Gföller Musi“ wurde 1924 offiziell gegründet. Traditionell lernten ihre Musiker nach Gehör und spielten alle Stücke auswendig. Gründungsjahr und musikalische Praxis geben zwei unterschiedliche Einblicke in die lokale Kulturgeschichte: Das eine ordnet die benannte Musi zeitlich ein, das andere beschreibt, wie die Musiker ihre Stücke lernten und spielten.

Ein weiterer historischer Bezug ist das ehemalige Forsthaus Gföll, vormals Rauschgütl. Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufte Nikolaus Rainer das Gebäude mit 6 Joch und 980 Grundklaftern österreichischen Maßes an das Königlich bayerische Salinenärar. Heute ist das Gebäude ein Privathaus. Frühere Bezeichnung, Verkauf und heutiger Status gehören zu unterschiedlichen Zeiten seiner Geschichte.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Zell am See (Pinzgau).

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