Studenzen entdecken
Unterkünfte in Studenzen
Radfahren und Kulturgeschichte in Studenzen
Wenn Sie eine Unterkunft in Studenzen suchen, geben Rad- und Wanderrouten sowie kulturhistorische Orte eine konkrete Orientierung für die Reiseplanung. Am Bahnhof Studenzen-Fladnitz beginnen der kulturhistorische Themenweg „Reflexionen“ und die Rundwanderung Eichkögl und Fladnitzberg; die Süd-Tour des Raabtalradwegs R11 führt durch Studenzen/Fladnitz. Radfahren, Wandern und lokale Geschichte setzen damit unterschiedliche Akzente. Für Ihre Reise können Sie zuerst entscheiden, ob Sie eine Radroute, einen Weg zu Fuß oder kulturhistorische Stationen in den Mittelpunkt stellen möchten.
Radwege mit unterschiedlichen Bezugspunkten
Die Süd-Tour des Raabtalradwegs R11 führt von Gleisdorf über St. Margarethen, Studenzen/Fladnitz, Feldbach, Lödersdorf und Fehring bis nach St. Martin an der Raab und Jennersdorf. Die Kirchbergvital-Radroute bietet eine andere Orientierung: Sie ist familienfreundlich und trifft nach 2,5 km auf einen Geh- und Radweg in Richtung Studenzen. Bei der Süd-Tour steht die Abfolge der genannten Orte im Vordergrund; bei der Kirchbergvital-Radroute ist der Streckenpunkt nach 2,5 km mit dem Weg in Richtung Studenzen verbunden. So lassen sich die beiden Routen anhand ihrer jeweiligen Angaben unterscheiden.
Themenweg und Rundwanderung
Der Themenweg „Reflexionen“ beginnt am Bahnhof Studenzen-Fladnitz. Sie können ihn vom Start- oder Endpunkt aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad in zwei Etappen begehen beziehungsweise befahren. Die Etappenstruktur und die zwei Fortbewegungsarten sind dabei konkrete Merkmale der Route. Ebenfalls am Bahnhof beginnt die Rundwanderung Eichkögl und Fladnitzberg. Im Umfeld von Studenzen führt sie durch Wiesen- und Waldgebiete zur Pfarr- und Wallfahrtskirche Klein Mariazell. Damit unterscheiden sich die beiden Wege in ihrem Schwerpunkt: „Reflexionen“ ist als kulturhistorischer Themenweg angelegt, während die Rundwanderung Landschaft und Kirche in ihren Streckenverlauf einbezieht.
Frühe Bronzezeit und lokale Geschichte
Am Fuchskogel hinter dem Bahnhof Studenzen-Fladnitz befindet sich die älteste befestigte steirische Höhensiedlung aus der frühen Bronzezeit, etwa 2500 v. Chr. Eine Wallanlage gehört zu dieser Siedlung. Eine andere historische Zeitebene greifen die Regionstafeln auf: Eine der sechs Tafeln steht in Studenzen beim Kriegerdenkmal. Der Historische Verein errichtete die Tafeln zum 750-jährigen Jubiläum in den Jahren 2015 und 2016. Sie enthalten die Josefinische Landaufnahme von 1784/1785, historische Gemeindewappen und kurze Auszüge aus der Geschichte der Ortsteile. Die Dorfkapelle Studenzen ist eine Marienkapelle. Wenige Schritte von einem Marterl in Studenzen steht außerdem eine Marienstatue in der Art einer Maria Immaculata. Sie zeigt die Füße auf einer Schlange, dem Mond und der Weltkugel und steht unter einem Glassturz in einem außergewöhnlichen Bau aus Glas und Stahl.
Trachtenhandwerk und Gartengestaltung
Trachtenmode Hiebaum in Studenzen steht seit 1955 für Qualität, Regionalität und echtes Handwerk. Das Unternehmen fertigt die Vulkanland-Tracht, die Rosegger-Tracht und die klassische Steirertracht in Handarbeit aus hochwertigen heimischen Materialien. Ein Besuch der Erlebniswelt ist laufend möglich; prüfen Sie die Buchungsdetails vor Ihrer Reise.
Zettls Landhausgarten in Studenzen ist ein 6.000 m² großer Privatgarten, der um ein 250 Jahre altes Landhaus angelegt wurde. Das Haus wurde 1995 renoviert und umgebaut. Zum Garten gehören ein etwa 300 m² großer Badeteich mit Bachlauf und ein dazugehöriger Quellteich; beide Teiche weisen üppigen Pflanzenwuchs auf. So stehen bei diesem Ort sowohl das Landhaus als auch die gestalteten Wasserflächen im Mittelpunkt.
Weitere Reiseziele entdecken: Auersbach, Riegersburg, Kirchberg an der Raab.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Feldbach.