Sankt Georgen: Kirchengeschichte und Wanderwege
Unterkünfte in Sankt Georgen
Sankt Georgen verbindet eine lange Kirchengeschichte mit Wanderwegen, die den Ort als Ziel oder Wegpunkt einbeziehen. Für die Planung sind zwei unterschiedliche Zugänge hilfreich: Die Filialkirche St. Georgen am Gasenbach steht im Mittelpunkt historischer Zusammenhänge, während die Wanderbeschreibungen konkrete Ausgangs- und Wegpunkte nennen. So können Sie Ortsgeschichte und Wegführung bei der Planung Ihres Aufenthalts nebeneinander betrachten.
Filialkirche und Ortsgeschichte
Die katholische Filialkirche St. Georgen am Gasenbach ist eng mit der Geschichte von Sankt Georgen und Koglhof verbunden. Die Pfarre St. Georgen am Gasenbach ist seit 1295 belegt; bis 1788 war die Kirche die Pfarrkirche von Koglhof. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen: 1295 bezeichnet den Beleg der Pfarre, 1788 das Ende der Pfarrkirchenfunktion für Koglhof. Zusammen geben sie einen zeitlichen Rahmen für die kirchliche Geschichte des Ortes.
Auch die Besiedlungsgeschichte ist mit dem Kirchenbau verknüpft. Der Bau der Kirche markierte den Beginn der Rodung und Besiedlung des Gemeindegebiets von Koglhof und des oberen Feistritztals. Der erste Unterricht für Kinder in Koglhof fand im Pfarrhof in Sankt Georgen statt. Damit treffen hier unterschiedliche historische Themen aufeinander: der Beginn von Rodung und Besiedlung einerseits und die frühe Schulbildung andererseits.
Eine weitere Verbindung zwischen Sankt Georgen und Koglhof erzählt die unsignierte „Schwarz“-Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Sie war ursprünglich in der Filialkirche St. Georgen aufgestellt und steht heute in der Koglhofer Kirche. Ihre Geschichte umfasst damit sowohl den früheren Standort in Sankt Georgen als auch den heutigen in Koglhof. Im Eintrag der Bundesdenkmalbehörde vom 30. Juni 2025 werden die Filialkirche und der ehemalige Friedhof gemeinsam als durch Verordnung geschützt geführt.
Wanderungen und ihre Bezugspunkte
Die Wanderung Birkfeld–St. Georgen beginnt am ehemaligen Bahnhof in Birkfeld und führt von dort nach Sankt Georgen und wieder zurück nach Birkfeld. Unterwegs überquert die Route den Gasenbach über eine Brücke. In Sankt Georgen gibt es im Verlauf der Wanderung eine Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Grünbichler. Start und Rückkehr liegen bei dieser Wanderung also in Birkfeld; die Brücke über den Gasenbach und die Einkehrmöglichkeit sind konkrete Bezugspunkte auf dem Weg.
Der Genusswanderweg Koglhof ist anders beschrieben: Er verläuft auf Weg Nummer 15 in Richtung Sankt Georgen. Entlang der Kreuzwegstationen führt er hinunter zum Ortskern, zur Kirche und weiter zum Ausgangspunkt bei der Sommerrodelbahn. Der Genusswanderweg erreicht Sankt Georgen, wo sich die älteste Kirche des oberen Feistritztals befindet. Die Kirche ist damit nicht nur ein Thema der Ortsgeschichte, sondern auch ein benannter Bezugspunkt im Wegverlauf.
Für Ihre Wanderplanung lassen sich die Strecken anhand ihrer beschriebenen Punkte unterscheiden: Bei Birkfeld–St. Georgen sind der ehemalige Bahnhof als Start, die Rückkehr nach Birkfeld und die Brücke über den Gasenbach genannt. Der Genusswanderweg Koglhof führt über die Kreuzwegstationen zum Ortskern und zur Kirche und setzt sich bis zum Ausgangspunkt bei der Sommerrodelbahn fort. Wenn Sie Sankt Georgen als Aufenthaltsort erwägen, bieten die Kirchengeschichte und diese unterschiedlichen Wegverläufe konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre Entscheidung.
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