Oberaurach: Wege, Wildpark Aurach und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Oberaurach
Oberaurach lässt sich über unterschiedliche Ausflüge kennenlernen: über eine Runde durch hügelige, vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Landschaft, Wege zu einer Kapelle oder zum Wildpark sowie Stationen mit Bergbau- und Kirchengeschichte. Dazu kommt eine Wanderung, die regionale Gänge verbindet. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen: Soll die Landschaft im Mittelpunkt stehen, interessieren Sie eher historische Spuren, Tierwelt oder eine Kombination aus Wandern und regionaler Küche? Die beschriebenen Wege unterscheiden sich in ihren konkreten Zielen und Merkmalen.
Wege durch Oberaurach
Die Sonnbergrunde verläuft auf der Sonnenseite von Aurach durch eine hügelige, vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Landschaft und beginnt und endet an der Kirche Oberaurach. Damit sind sowohl der Landschaftstyp als auch der Start- und Endpunkt benannt; Gelände und saisonale Bedingungen können variieren. Für die Planung können Sie diese Angaben zusammen betrachten: den Charakter der Strecke und die Stelle, an der Sie sie beginnen und beenden. Der Weg Kochau führt durch Oberaurach, setzt aber einen anderen Akzent: Ein kurzer, steilerer Anstieg führt direkt zu einer Kapelle. Im Winter können die Bedingungen den Weg beeinflussen. Im Vergleich stehen somit eine landschaftlich beschriebene Runde mit Start und Ende an der Kirche und ein Weg mit einem ausdrücklich genannten Anstieg zur Kapelle.
Eine weitere Wegbeschreibung bietet die Tour Bischof: Sie führt durch Oberaurach und vorbei an den Erbhöfen zum Wildpark. So lässt sich diese Tour anhand ihrer genannten Stationen einordnen. Alpine Wetter- und Wegverhältnisse können variieren; beziehen Sie diese Bedingungen in Ihre Planung ein. Die drei Routen setzen unterschiedliche Akzente, sodass Sie den Ausflug nach dem jeweiligen Wegverlauf und den genannten Zielen auswählen können.
Bergbau und Kirchengeschichte
Die Route Kelchalm–Bochumer Hütte führt an den Ruinen des ehemaligen Pochwerkes vorbei. Die Bochumer Hütte an der Kelchalm diente Bergknappen historisch als Verpflegungs- und Schlafstelle. Damit kommen entlang dieser Route zwei verschiedene Hinweise auf den Bergbau zusammen: die Überreste des Pochwerkes und die frühere Funktion der Hütte für Verpflegung und Schlaf. Der Geschichtsbezug zeigt sich also sowohl an den Ruinen als auch an der Nutzung der Hütte. Wenn Sie bei einem Weg nicht nur auf die Landschaft, sondern auch auf ihre frühere Nutzung achten möchten, bieten diese beiden Stationen dafür konkrete Anknüpfungspunkte.
Die Pfarrkirche Aurach ist mit drei Zeitangaben verbunden: Sie wurde erstmals 1365 erwähnt, 1427 dem heiligen Rupert geweiht, und ihre Außenwand trägt Passionsfresken aus der Zeit um 1440. Die Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte der Kirchengeschichte: erste Erwähnung, Weihe und Wandmalerei. Auch die zeitliche Abfolge ist klar: Die Fresken stammen aus der Zeit nach der Weihe. So lassen sich die historischen Daten voneinander unterscheiden, statt sie als ein einzelnes Ereignis zu lesen.
Wildpark und regionale Küche
Der Wildpark Aurach beherbergt 350 Tiere, darunter Rotwild, Damwild, Muffelwild, Steinwild und Luchse. Tierbestände können sich verändern. Die Tour Bischof führt zum Wildpark; damit ist er zugleich ein benanntes Ziel auf dieser Route.
Die 3-Gänge-Tour verbindet eine Wanderung durch die Südberge mit drei regionalen Gängen. Ihre Route führt über den Wildpark Aurach nach Oberaurach zum Hallerwirt. Wandern und regionale Küche gehören bei diesem Angebot also zusammen. Teilnehmende Betriebe und Zeitpläne können variieren; prüfen Sie vor Ihrer Planung die aktuellen Angaben zu den Betrieben und Zeiten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aurach Bei Kitzbühel.